Montag, Mai 05, 2008

Alte belgische Kaserne

Im Werler Norden waren bis in die 90'er Jahre die belgischen Streitkräft stationiert.
Grund genug für die Cache_Group, um sich dort einmal nach Überresten der damaligen Kaserne u.a. umzusehen.


Größere Kartenansicht


Ein Cache mit Namen "LPC - Kon Werl" führte uns an einem sonnigen Sonntag vormittag in dieses Gebiet. Was man von der Straße nicht sieht, offenbart sich dem Betrachter erst nach einigen hunder Metern Fußweg.


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Ein alter Munitionslager-Wachturm, welcher damals in der DDR gefertigt und an die belgischen Streitkräfte ausgeliefert wurde, sowie zwei alte Munitionsbunker zieren noch eine große Grünfläche. Direkt daneben grasen etliche Schafe. Ein friedliches Bild, wenn man bedenkt, wie aktiv das Gelände noch in den 80er Jahren war. Tag und Nacht war der Platz rund um den Wachturm taghell erleuchtet. Vom Turm aus wurden die verschiedenen Bunker, in denen wohl auch Atomwaffen lagerten, bewacht.

Luftbild aus alten Zeiten.


Weiter im benachbarten Wald findet man noch die Überreste zweier alter Boardwaffen-Schießanlagen, die vor allem im zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen. Hier sind noch überdeutlich die Einschusslöcher der damaligen Tests zu sehen.


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An vielen anderen Stellen kann man noch Überreste der damaligen Nutzung erkennen. So z.B. alte Backsteingebäude, Überreste kleiner Schießanlagen, betonierte Wege usw.

[Update: 13.08.2008]

Auf Youtube fand sich eine Reihe von Videos zur ehemaligen belgischen Kaserne.

Hier eines davon, welches den Wachturm und die Munbunker im Jahr 1993 zeigt:




Im Forum der Webseite http://www.lostplaces.de/ sind weitere Informationen bezüglich dieser und vieler anderen "Lost Places" zu finden. Es lohnt sich dort einmal umzusehen.


Dienstag, April 22, 2008

Im Berg ist es dunkel...

Im Geocaching-Forum las Torsten von der Organisation einer Tour durch die Kluterhöhle und fragte an, ob ich nicht mitkommen wolle.
Eine Höhlentour? Nicht uninteressant!
Als ich später erfuhr, dass Kleidung zum Wechseln, wassderdichtes Schuhwerk, Helm und Taschenlampe nicht nur empfohlen, sondern quasi Pflicht waren, überlegte ich schon, was uns da so erwarten wird. Es wird also sicher keine Sonntag-Nachmittag-Tour, die man im feinen Zwirn angehen kann.

Nun gut, vor der Abfahrt packte ich also meine Tasche mit einem kompletten Satz an Kleidung, Taschenlampe und Stiefel. Dazu natürlich die empfohlene alte Kleidung am Körper.
Zusammen mit Sven, unserem Gastcacher, fuhren wir um 8:30Uhr los.
Nach pünktlichen Versammeln am Treffpunkt und den Einleitenden Worten unserer Höhle-Führerin ging es gegen 10:30Uhr in den Berg.

Gebücktes Gehen war während der Tour noch ein Vergnügen. Stellenweise ging es dann auf allen Vieren oder gar auf dem Bauch liegend durch den Berg. Engstellen, wo man dem ersten Blick nach nur ein Kind durchbekommt, wurden für mich zur Herausforderung. Wann bin ich eigentlich zuletzt auf allen Vieren über den Boden gekrochen? Eine Höhle habe ich sonst auch nur normal gehend besucht. Aber das war hier etwas völlig anderes.

Es war alles dabei. Wassergräben, die tiefer als die eigenen Stiefel waren. Löcher in der Wand, die ich vorher nie im Leben durchquert hätte.
Eine unnatürliche Fortbewegung. Das könnte der Oberbegriff sein.

Es war eine tolle Erfahrung und hat dazu in der Gruppe noch viel Spaß gemacht.
Die an der Kluterthöhle angebotene Extreme-Tour werde ich dann aber doch nicht mitmachen. Ich will es ja nicht gleich übertreiben.....


Kluterthöhle / Ennepetal



Kluterthöhle / Ennepetal



Kluterthöhle / Ennepetal


Weitere Bilder gibts [HIER].
Webseite der Kluterhöhle: [HIER].

Montag, April 14, 2008

Die Sonne scheint...

...am 12. April.
Zeit, um endlich die Sommerreifen auf das neue Auto zu montieren. Der Winter wird sich sicher nicht mehr blicken lassen. Wenngleich wir in den vergangenen Monaten nicht wirklich von einem Winter sprechen konnten. Lag überhaupt für eine Dauer von mehreren Tagen dauerhaft Schnee? Naja, egal.

Es ist 10Uhr. Die Räder lagen im nagelneuen Zustand verpackt vor mir im Keller und präsentierten sich in einem satten Schowroom-Schwarz. Das Auto aber war durch die letzten Regentage relativ dreckig. Also, vorher in die Waschstrasse meines Vertrauens und das Auto waschen lassen. Die Winterreifen werden dann auch noch einmal gereinigt, bevor sie für die nächsten Montaten im Keller verschwinden. Hat also nur Vorteile.
Also Jan eingepackt und angeschnallt und dann los.

Irgendwas sagte mir, dass ich das Auto ja auch mal von Innen reinigen könnte.
Normalerweise nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich konnte mich überwinden.
Staubsauger, Kabeltrommel. Eimer, Schwamm, Tücher... alles da.
Also los geht's.
Irgendwann war ich dann fertig. Alles ausgesaugt, Scheiben von Innen und Außen streifenfrei sauber, Cockpit staubfrei - fertig.

Das waren die ersten 50 Prozent. Fehlen jetzt noch die Sommerreifen.
Also ab in den Keller und die Räder ans Tageslicht gewuchtet. Aluminium kann doch relativ schwer sein. ;-)
Als ich die Räder und das notwendige Werkzeug um das Auto herum verteilt habe, ging es los.
Die Räder der Fahrerseite waren dank Rangierwagenheber schnell gewechselt.
Das Hinterrad der Beifahrerseite bereitete mir aber einen kurzen Schweißausbruch.
Ich musste den Wagenheber zu 100% aufbocken, um das Winterrad abnehmen zu können. Und beim Abnehmen fiel mir dann auf, dass die Radaufhängung noch gute 5cm ausfederte. Somit war es mir unmöglich, das neue Rad aufzustecken.
Was nun? Luft raus lassen?
Zum Glück heizt mein Nachbar mit Holz und konnte mir mit einem großen und zwei kleinen Holzklötzen aushelfen. Das Auto habe ich dann auf dem großen Klotz "abgestellt" und den Wagenheber mit dem kleineren verlängert. Jetzt konnte ich das Rad auch wieder an Ort und Stelle bringen und festschrauben. Die Holzklötze liegen jetzt für den Fall der Fälle im Keller nebem dem Wagenheber. Man weis ja nie...

Nach diesem kleinen Zwischenfall waren die restlichen Arbeiten schnell erledigt und das Auto erstrahlte in der Frühlingssonne in vollem Glanz.

Männer sind von Hause aus ja bekloppt und so fuhr ich später mit meiner Kamera im Gepäck nach Meschede, um ein paar Fotos vom neuen Auto zu schießen. Mit Winterreifen wollte ich das nicht machen, daher habe ich mir das für die Zeit nach dem Radwechsel aufgehoben. Und jetzt wo das Auto so schön sauber war, war es doch der richtige Zeitpunkt.
Und so wurde diese kleine Fotosession genutzt, um in 15 Minuten genau 93 Fotos zu schießen.

Glücklich fuhr ich wieder nach Hause. Die Arbeit war erledigt und die Fotos im Kasten.

Und was folgte dann am Abend?
Natürlich der erste Regenschauer des Tages. Gefolgt von mehreren Schauern am Sonntag und heute morgen gab's zur Krönung noch eine Runde Dauerregen.
Es ist so typisch. Wasche Dein Auto und es wird sicher regnen.

Naja, zumindest die Fotos wird es nicht stören. Die erinnern an schöne Zeiten ohne Regen.

In diesem Sinne....


Opel Astra H Caravan


Opel Astra H Caravan

Dienstag, März 11, 2008

Und wieder einer weniger...

Nach beinahe zwei Jahren treuer Hilfe ist meine "dritte Gehirnhälfte" gestern von mir gegangen.
Naja, richtig gegangen ist es ja nicht. Stumm wurde es. Und das ausgerechnet beim gestrigen Navigieren mitten in der Dortmunder Innenstadt. Keinen akkustischen Mucks macht das Gerät mehr. Erst hieß es noch "In 200m biegen Sie links ab...". Dann, mitten im Satz, war plötzlich Stille. Sie sprach nicht mehr mit mir und so musste ich die restliche Fahrt mit einem Auge auf dem Display und einem auf der Straße zurücklegen, um mein Ziel zu erreichen. Zum Glück waren es nur noch etwa 5km.

Wovon hier nun wirklich die Rede ist?
Na, von meinem T-Mobile MDA II compact.

Annähernd zwei Jahre war es mein treuer begleiter.
Telefonieren, Navigieren, Speichern von 1001 Information und und und.
Aber - und das nenne ich gutes Timing - die Garantie ist noch nicht abgelaufen. Da ich das Gerät Mitte Juni 2006 erwarb, erstreckt sich auch die Garantie noch über etwas mehr als ein viertel Jahr.
Und mein Händler hat direkt einen Vor-Ort-Austausch in die Wege geleitet.
Morgen soll ich dann ein neues MDA-II comapct erhalten. Natürlich ohne Akku und Zubehör. Das alles bleibt bei mir. Dafür wird der Rest neu sein und kann so sicher weitere Jahre seinen Dienst verrichten.

Das ist aber sicher ein Ausnahmefall. Denn sonst fallen die Geräte doch immer erst zwei Wochen nach Ende der Garantiezeit aus, oder?! Das ist zumindest Murphys Gesetz.

Alles wird gut......

Mittwoch, Februar 27, 2008

Die ersten 2000 Kilometer....

Am Freitag sind die ersten vier Wochen vorrüber.
Die ersten vier Wochen mit unserem neuen Familienmitglied, dem Opel Astra Caravan.
Ich hatte das Auto am 1.2. übernommen und habe heute auf dem Weg zur Arbeit die 2000km rund gemacht. Die angegebenen 25.000km pro Jahr sind also mehr als realistisch.

Leider war das Wetter bislang nicht so gut, um ein paar Fotos zu machen. Aber das werde ich spätestens im Frühjahr nachholen, wenn auch die Sommerreifen montiert sind.

Ansonsten bin ich mit dem Auto vollends zufrieden. Die Verarbeitung ist gut und die Ausstattung ist reichlich. Bequem ist der Astra darüber hinaus auch. Und mit der LPG-Gasumrüstung bin ich auch immer wieder gerne Gast bei unserer Tankstelle. "Einmal volltanken bitte!" - "Macht 20Euro." ;-)
Der Verbrauch hält sich dabei auch in Grenzen. Zur Zeit bewege ich mich dabei zwischen 9.0 und 9.5l/100km. Wenn mann da berücksichtigt, dass bei LPG ein um ca. 20% höherer Verbrauch realistisch ist, so ist der 1.8l (140PS) Ecotec-Motor doch sehr sparsam.

Durchschnittsverbrauch über alles bislang: Spritmonitor.de

Die restliche Familie ist auch gerne in unserem neuen Astra unterwegs und somit kann ich wohl behaupten, dass der Kauf dieses Autos kein Fehlgriff war.

Später mehr....