Nach beinahe zwei Jahren treuer Hilfe ist meine "dritte Gehirnhälfte" gestern von mir gegangen.
Naja, richtig gegangen ist es ja nicht. Stumm wurde es. Und das ausgerechnet beim gestrigen Navigieren mitten in der Dortmunder Innenstadt. Keinen akkustischen Mucks macht das Gerät mehr. Erst hieß es noch "In 200m biegen Sie links ab...". Dann, mitten im Satz, war plötzlich Stille. Sie sprach nicht mehr mit mir und so musste ich die restliche Fahrt mit einem Auge auf dem Display und einem auf der Straße zurücklegen, um mein Ziel zu erreichen. Zum Glück waren es nur noch etwa 5km.
Wovon hier nun wirklich die Rede ist?
Na, von meinem T-Mobile MDA II compact.
Annähernd zwei Jahre war es mein treuer begleiter.
Telefonieren, Navigieren, Speichern von 1001 Information und und und.
Aber - und das nenne ich gutes Timing - die Garantie ist noch nicht abgelaufen. Da ich das Gerät Mitte Juni 2006 erwarb, erstreckt sich auch die Garantie noch über etwas mehr als ein viertel Jahr.
Und mein Händler hat direkt einen Vor-Ort-Austausch in die Wege geleitet.
Morgen soll ich dann ein neues MDA-II comapct erhalten. Natürlich ohne Akku und Zubehör. Das alles bleibt bei mir. Dafür wird der Rest neu sein und kann so sicher weitere Jahre seinen Dienst verrichten.
Das ist aber sicher ein Ausnahmefall. Denn sonst fallen die Geräte doch immer erst zwei Wochen nach Ende der Garantiezeit aus, oder?! Das ist zumindest Murphys Gesetz.
Alles wird gut......
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Dienstag, März 11, 2008
Dienstag, Dezember 11, 2007
Nachtschicht im Neheimer und Iserlohner Wald
Es ist Sonntag. Das Regenradar im Internet zeigt abends um 18Uhr keine Niederschläge an. Der Wind kommt aus westlicher Richtung. Auch aus dieser Richtung ist keine Regenfront zu erkennen.
In zwei Stunden soll es losgehen. Torsten bestätigte noch kurz telefonnisch den Termin und ich packe daraufhin mein Zeug zusammen. Taschenlampe, GPS, Stiefel, Jacke, Handschuhe, Handy und und und...
Es geht mal wieder zur nächtlichen Zeit in das deutsche Unterholz.
Torsten und ich haben uns auf zwei Nachtcaches verständigt.
Der erste liegt in Neheim und nennt sich "Lost Football Places".
Wir parken an den angegebenen Koordinaten und gehen los. Ein Dreieckskurs von ca. 3km Länge führt uns durch die Neheimer Wälder über zwei mehr oder weniger verlassene Fußballplätze. Den Cache finden wir nach einiger Sucherei am Fuße eines Baumes.
Danach geht's direkt wieder zurück zum Parkplatz.
Dieser Cache diente uns eigentlich nur zum Aufwärmen, denn als kleinen Höhepunkt haben wir uns einen Nachtcache hinter Menden ausgesucht, der schon von anderen für seine sehr gute Qualität gelobt wurde.
Der Weg führte uns also kurz hinter Menden nach Iserlohn-Sümmern. Der "Gax Night Buzzer" stand auf dem Programm.
Hier sollte es eine etwa 3 stündige Runde durch die nähere Umgebung werden.
Wir kamen um ca. 23:30Uhr am Parkplatz eines Sportplatzes an. Das Wetter war weiterhin trocken und so schnallten wir uns den Rucksack um und zogen den Kragen der Jacke hoch ins Gesicht. Das Gebiet war rundherum sehr offen und so pfiff uns ein recht kalter Wind um die Ohren.
Der Cache-Verlauf führte uns zunächst durch ein Wohngebiet, wo uns ein älterer Anwohner argwöhnisch beobachtete. Erst ging er an uns vorbei. Dann drehte es sich alle 2m nach uns um, während wir an einer der ersten Stationen standen und Koordinaten berechneten. Für ihn sah das sicher aus, wie zwei Gestalten, die sich absprachen, in welches Haus als nächstes eingebrochen werden soll. Unser Ziel war aber ein ganz anderes.
Es begann kurz nach dem Wohngebiet zu regnen. Noch vor wenigen Minuten konnte man die Sterne am Himmel sehen. Nun war es total bedeckt. Zum Glück gelangten wir über diverse Reflektorstrecken in den nahegelegenen Wald, wo der Regen kaum noch störend auffiel. In diesem Wald galt es einen Bach zu überwinden, was nicht wirklich einfach war, weil der Regen der letzten Tage für einen breiteren Bachlauf gesorgt hat.
Später ging es weiter über befestigte Wege außerhalb des Waldes, wo uns ein Auto auffiel, welches auf einer parallel verlaufenden Strasse auffällig langsam fuhr. Immer wieder stoppte der Fahrer und schaltete auch die Scheinwerfer aus. Er blieb dabei allerdings auf dem Bremspedal stehen, wodurch das Auto weiterhin auffällig sichtbar blieb. Wir zogen unseren Weg unbeirrt weiter und lösten Aufgabe nach Aufgabe. Wenig später bemerkten wir, dass uns unserer Beobachter mit dem Auto folgte. Wir bogen an einer Wegkreuzung rechts ab und er bliebt hinter uns an der Kreuzung stehen und schaute uns nach. Er entschied sich dann doch für die andere Richtung und entfernte sich schließlich. Wir hatten somit wieder unsere Ruhe und konnten uns auf die eigentlichen Aufgaben dieser Nacht konzentrieren.
Wenig später kamen mir am Ziel an. Die Koordinaten des Cache-Behälters lagen direkt vor uns. Entfernung ca. 40 Meter. Aber... Wir blickten in die Richtung des Caches und sahen nur ein dichtes Durcheinander aus Bäumen und Büschen. Der Waldboden war extrem aufgeweicht - teilweise mit stehendem Wasser, was so eher der Mecklenburgischen Seenplatte, als einem üblichen Waldboden glich. Vor einiger Zeit müssen dort auch größere Waldarbeiten stattgefunden haben. Erdhügel und tiefe Furchen waren zu sehen. Wo soll hier der Cache liegen? Es gab keinen Weg durch den Wald - nur querfeldein. Nun gut, watt mutt datt mutt.
Wir sind also querfeldein in den Wald gestiefelt. Den Blick fest auf den Waldboden, damit wir nicht im Matsch versinken. Nach etlichen Minuten rief Torsten endlich, dass er den in der Cache-Beschreibung beschriebenen Reflektor gefunde hatte. Dieser sollte in der Nähe des Cache-Behälters sein. Auf das GPS konnten wir uns schon lange nicht mehr verlassen. Bei den so dicht stehenden Bäumen war das Signal der Satelliten nur noch sehr schwach und eine genaue Positionsbestimmung nicht mehr möglich.
Nun waren wir also in direkter Nähe und mussten nur noch den Behälter finden.
Leichter gesagt als getan. Der Wald glich einem Kriegsgebiet. Jeder zweite Baum lag schräg auf dem anderen. Viele lagen komplett am Boden, der auch hier extrem feucht und matschig war. Das Suchen war sehr schwierig und zog sich stark in die Länge. Später fanden wir noch einige Steine, die aus keiner natürlichen Quelle stammen konnten und zudem auffällig geordnet auf dem Waldboden lagen. Aber auch das half nichts. Es war nun schon 2:30Uhr und wir entschieden uns zur Aufgabe. Eine Entscheidung, die uns natürlich nicht leicht fiel. Schließlich liegt das Gebiet nicht direkt vor unserer Haustür.
Wir werden hier also noch einmal vorbeischauen müssen, um diesen Punkt auf der Karte streichen zu können.
Momentan trocknen Jacke, Hose und Stiefel vor der Heizung. Wenn sie wieder trocken sind, geht's weiter...........
In zwei Stunden soll es losgehen. Torsten bestätigte noch kurz telefonnisch den Termin und ich packe daraufhin mein Zeug zusammen. Taschenlampe, GPS, Stiefel, Jacke, Handschuhe, Handy und und und...
Es geht mal wieder zur nächtlichen Zeit in das deutsche Unterholz.
Torsten und ich haben uns auf zwei Nachtcaches verständigt.
Der erste liegt in Neheim und nennt sich "Lost Football Places".
Wir parken an den angegebenen Koordinaten und gehen los. Ein Dreieckskurs von ca. 3km Länge führt uns durch die Neheimer Wälder über zwei mehr oder weniger verlassene Fußballplätze. Den Cache finden wir nach einiger Sucherei am Fuße eines Baumes.
Danach geht's direkt wieder zurück zum Parkplatz.
Dieser Cache diente uns eigentlich nur zum Aufwärmen, denn als kleinen Höhepunkt haben wir uns einen Nachtcache hinter Menden ausgesucht, der schon von anderen für seine sehr gute Qualität gelobt wurde.
Der Weg führte uns also kurz hinter Menden nach Iserlohn-Sümmern. Der "Gax Night Buzzer" stand auf dem Programm.
Hier sollte es eine etwa 3 stündige Runde durch die nähere Umgebung werden.
Wir kamen um ca. 23:30Uhr am Parkplatz eines Sportplatzes an. Das Wetter war weiterhin trocken und so schnallten wir uns den Rucksack um und zogen den Kragen der Jacke hoch ins Gesicht. Das Gebiet war rundherum sehr offen und so pfiff uns ein recht kalter Wind um die Ohren.
Der Cache-Verlauf führte uns zunächst durch ein Wohngebiet, wo uns ein älterer Anwohner argwöhnisch beobachtete. Erst ging er an uns vorbei. Dann drehte es sich alle 2m nach uns um, während wir an einer der ersten Stationen standen und Koordinaten berechneten. Für ihn sah das sicher aus, wie zwei Gestalten, die sich absprachen, in welches Haus als nächstes eingebrochen werden soll. Unser Ziel war aber ein ganz anderes.
Es begann kurz nach dem Wohngebiet zu regnen. Noch vor wenigen Minuten konnte man die Sterne am Himmel sehen. Nun war es total bedeckt. Zum Glück gelangten wir über diverse Reflektorstrecken in den nahegelegenen Wald, wo der Regen kaum noch störend auffiel. In diesem Wald galt es einen Bach zu überwinden, was nicht wirklich einfach war, weil der Regen der letzten Tage für einen breiteren Bachlauf gesorgt hat.
Später ging es weiter über befestigte Wege außerhalb des Waldes, wo uns ein Auto auffiel, welches auf einer parallel verlaufenden Strasse auffällig langsam fuhr. Immer wieder stoppte der Fahrer und schaltete auch die Scheinwerfer aus. Er blieb dabei allerdings auf dem Bremspedal stehen, wodurch das Auto weiterhin auffällig sichtbar blieb. Wir zogen unseren Weg unbeirrt weiter und lösten Aufgabe nach Aufgabe. Wenig später bemerkten wir, dass uns unserer Beobachter mit dem Auto folgte. Wir bogen an einer Wegkreuzung rechts ab und er bliebt hinter uns an der Kreuzung stehen und schaute uns nach. Er entschied sich dann doch für die andere Richtung und entfernte sich schließlich. Wir hatten somit wieder unsere Ruhe und konnten uns auf die eigentlichen Aufgaben dieser Nacht konzentrieren.
Wenig später kamen mir am Ziel an. Die Koordinaten des Cache-Behälters lagen direkt vor uns. Entfernung ca. 40 Meter. Aber... Wir blickten in die Richtung des Caches und sahen nur ein dichtes Durcheinander aus Bäumen und Büschen. Der Waldboden war extrem aufgeweicht - teilweise mit stehendem Wasser, was so eher der Mecklenburgischen Seenplatte, als einem üblichen Waldboden glich. Vor einiger Zeit müssen dort auch größere Waldarbeiten stattgefunden haben. Erdhügel und tiefe Furchen waren zu sehen. Wo soll hier der Cache liegen? Es gab keinen Weg durch den Wald - nur querfeldein. Nun gut, watt mutt datt mutt.
Wir sind also querfeldein in den Wald gestiefelt. Den Blick fest auf den Waldboden, damit wir nicht im Matsch versinken. Nach etlichen Minuten rief Torsten endlich, dass er den in der Cache-Beschreibung beschriebenen Reflektor gefunde hatte. Dieser sollte in der Nähe des Cache-Behälters sein. Auf das GPS konnten wir uns schon lange nicht mehr verlassen. Bei den so dicht stehenden Bäumen war das Signal der Satelliten nur noch sehr schwach und eine genaue Positionsbestimmung nicht mehr möglich.
Nun waren wir also in direkter Nähe und mussten nur noch den Behälter finden.
Leichter gesagt als getan. Der Wald glich einem Kriegsgebiet. Jeder zweite Baum lag schräg auf dem anderen. Viele lagen komplett am Boden, der auch hier extrem feucht und matschig war. Das Suchen war sehr schwierig und zog sich stark in die Länge. Später fanden wir noch einige Steine, die aus keiner natürlichen Quelle stammen konnten und zudem auffällig geordnet auf dem Waldboden lagen. Aber auch das half nichts. Es war nun schon 2:30Uhr und wir entschieden uns zur Aufgabe. Eine Entscheidung, die uns natürlich nicht leicht fiel. Schließlich liegt das Gebiet nicht direkt vor unserer Haustür.
Wir werden hier also noch einmal vorbeischauen müssen, um diesen Punkt auf der Karte streichen zu können.
Momentan trocknen Jacke, Hose und Stiefel vor der Heizung. Wenn sie wieder trocken sind, geht's weiter...........
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Montag, Oktober 08, 2007
Geocaching - es geht weiter
In der vergangenen Woche hat sich eine Menge getan. Darunter viele Erstlingswerke, wie unseren ersten wirklichen Multicache und unseren ersten Nachtcache.
Das vergangene kleine 10er Jubiläum ist schon fast wieder vergessen. Wir stehen nämlich bereits kurz vor der 20.
Was war geschehen....
Dienstag, 2.10.2007
Ein Cache kurz nach Feierabend. Ich bin von der Firma aus direkt mal in die nächste Umgebung gefahren und hob den "Lebenswertes Ruhrtal"-Cache. Ein kleiner Micro in einer Filmdose. Es war fast ein Drive-In-Cache, denn er war nur ca. 500m vom Parkplatz entfernt.
Kurz und schmerzlos.
Mittwoch, 3.10.2007
Torsten fährt mit dem Rad nach Eversberg und hebt kurz und schmerzlos "ADAM LAUT".
Ein Cache, der uns Tage zuvor beinahe zur Verzweifelung trieb. Aber Torsten beherscht die große Kunst des "Um-die-Ecke-Denkens" und so war er in der Lage, den Cache dort zu finden, wo er vergraben war und nicht dort, wohin die Koordinaten verwiesen.
Ich war derweil mit Frau und Kindern in Wenholthausen unterwegs. Dort wollten wir eine Runde "Mensch ärgere Dich nicht" spielen. Vom Parkplatz aus ging es ca 1km einen schönen Weg entlang, bis wir auf zwei Tretbecken, Schaukeln und ein übergroßes "Mensch ärgere Dich nicht" trafen. Jan hatte dort direkt ersteinmal zu tun und stellte sich die Spielfiguren auf. Der Würfel diente ihm nicht zum Würfeln, sondern zum Kegeln. Die Figuren fielen reihenweise um und Jan hatte seinen Spaß.

Alex und ich suchten in der Zeit nach dem Cache. Gut, dass wir lange Hosen anhatten. Denn von den ganzen Brennesseln hätte man locker 20l Suppe machen können.
Alex fand den Cache und wollte direkt das Log ausfüllen. Leider war der Cache nicht richtig verschlossen worden und das Log war ziemlich nass geworden. Wir verpackten ihn wieder gut und zogen weiter.

Später an diesem Tag wollten wir noch den Cache "Unter Dampf" in Eslohe heben.
Wir waren schon vor Ort und in der Nähe, allerdings schlug das Wetter um und wir mussten die Siche abbrechen. Aber... wir kommen wieder!
Donnerstag, 4.10.2007
Torsten und ich verabredeten uns für den späten Nachmittag, um unseren ersten echten Multicache zu heben. Sein Name ist "Hennesee I" und dieser zog uns für etwa 3 Stunden in seinen Bann. Dieser Cache bestand aus acht Stationen an denen Werte ermittelt werden mussten. Diese Werte mussten zur Berechnung der Koordinaten für die nächsten Stationen und schließlich für den eigentlichen Cache herangezogen werden. Der Weg führte und vom Hennesee-Hotel über den Hennedamm in den Wald am Köpperkopf. Der Sturm Kyrill hat schon einiges an Schäden hinterlassen. Zwei Stationen waren sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Aber Torsten konnte, dank seines Schuhwerks, diese Stationen dennoch besuchen und die notwendigen Werte ermitteln. Mitten im Wald trafen wir schließlich auf die Koordinaten des Caches und konnten ihn nach wenigen Minuten heben. Im Cache war, ebenfalls eine Premiere für uns, ein Travelbug (Frosch) hinterlegt. Diesen nahmen wir an uns und nach dem Eintrag ins Logbuch wanderten wir die Strecke wieder zurück zum Parkplatz.

Freitag, 5.10.2007
Heute sollte für mich kein Cache auf dem Plan stehen. Wir wollen es ja nicht übetreiben.
Aber Torsten konnte es nicht auf dem Sofa halten und so fuhr er mit dem Rad nach Oeventrop zu einem ganz speziellen Cache, dem "Oeventroper Baumklettercache". Der Name war Programm. Der Cache liegt in einer Astgabel in einer Höhe von etwa 7m. Bis zur Astgabel ist der Baumstamm quasi blank. Kein Ast, nichts. Wie kommt man also dort hinauf? Torsten stieß bei der Suche auf Stefan, der sich dem Geocaching ebenso verschrieben hat. Gemeinsam waren sie in der Lage den Baum hinauf zu steigen und den Cache zu bergen. Ich habe mir den Baum am Wochenende angesehen. Nein, ich werde den Cache schön dort liegen lassen. Bis ich da oben bin, ist es wieder Sommer..... ;-)
Samstag, 6.10.2007
Der heutige Tag war terminlich sehr gut bestückt. Morgens im Garten, Nachmittags im Wald.
Ich traf mich mit Torsten um 16Uhr um zum "4. Hochsauerland Herbstevent" nach Oventrop zu fahren. Für uns das erste Treffen mit anderen Geocachern aus der Region. Auf dem Weg dorthin wollten wir aber noch einen Cache im Gewerbegebiet "Im Langel" in Freienohl heben. Allerdings waren deratig viele Wanderer und Radfahrer unterwegs, so dass sich die Suche sehr verzögerte und wir zunächst einmal abbrachen. Später wird die Zeit kommen, dass uns niemand stören wird. Wir fuhren dann direkt nach Oeventrop und wählten zum warm werden einen kleinen Multicache ("Oeventroper Gedenken"), der uns einmal quer durch den Ort führen sollte. Nach einigen Schwierigkeiten mit den ermittelten Zahlenwerten konnten wir etwas verspätet doch noch den Cache finden. (Was "Arkaden" sind, wissen wir nun auch! - Nein, es sind keine Bäume!!)
Nach diesem Cache war es Zeit zum Aufbruch, denn es sollte noch eine kleine 2stündige Bowlingpartie auf dem Plan stehen. Wir kamen pünktlich an und warfen 120 Minuten lang einen Mist zusammen, dass wir uns selber gewundert haben, ob wir das baldige Bowlingturnier überhaupt bestreiten sollten.
Nach dem Bowling ging es zurück nach Oeventrop. Ein Nachtcache stand auf dem Programm, aber zunächst mussten wir unsere übergroßen Hunger stillen und so futterten wir die Reste vom Grill. Mit dieser geballten Stärkung (je zwei Würstchen im eigenen Darm) im Magen fuhren wir nach Rumbeck, um dort das "Rumbecker Glühwürmchen" zu finden. Wir hatten alles dabei. Taschenlampen, warme Jacken, Handschuhe, gutes Schuhwerk und natürlich unsere Garmins.
Gleich die erste Station dieses Multicaches trieb uns beinahe in den Wahnsinn. Wir suchten erstmal in der falschen Gegend nach dem ersten Hinweis. Einige Leute schauten schon verwirrt aus den Fenstern und wunderten sich sicher, warum diese zwei Verrückten ständig das Haus mit ihren Taschenlampen lichttechnisch durchfluteten. Irgendwann haben selbst wir dann bemerkt, dass wir doch irgendwie falsch waren und so suchten wir weiter und konnten dann doch endlich die erste Station finden.
Der weitere Weg führte uns dann in den nahegelegenen Wald in die Nähe der Vogelstange von Rumbeck. Dort suchten wir uns mehr oder weniger einen Wolf und wollten schon fast abbrechen, als wir absolut zufällig auf den richtigen Weg stießen. Es war nur eine Vermutung, aber diese bestätigte sich und so liefen wir direkte den Glühwürmchen hinterher zum Cache. Das, natürlich nicht ohne an den absolut falschen Stellen minutenlang wie verrückt herumzusuchen.
Als wir den Cache dann endlich hatten, war es schon 0:42 Uhr. Und ja, wir waren um ca. 22:15Uhr gestartet und uns wurde bei Abfahrt gesagt, dass die Runde etwa 1 Stunde dauern würde. Ok, es waren etwa 1 Stunde und 150 Minuten. War doch ok, oder?!
Im Cache fanden wir einen neuen Travelbug. Diesen tauschten wir gegen unseren "Frosch" aus und zogen dann zurück zum Auto.
Was für eine Nacht. Der erste Nachtcache. Nicht ganz in der geplanten Zeit, aber immerhin gefunden. Wir sind auch schließlich noch in der Lernphase. Und manche Fehler macht man halt nur ein oder zweimal im Leben. Wir lernen dazu. Versprochen!
Sonntag, 7.10.2007
Heute nichts unternommen. Pause. Aber wann geht's weiter? Wir werden es erleben.
In diesem Sinne.... Happy hunting!
Das vergangene kleine 10er Jubiläum ist schon fast wieder vergessen. Wir stehen nämlich bereits kurz vor der 20.
Was war geschehen....
Dienstag, 2.10.2007
Ein Cache kurz nach Feierabend. Ich bin von der Firma aus direkt mal in die nächste Umgebung gefahren und hob den "Lebenswertes Ruhrtal"-Cache. Ein kleiner Micro in einer Filmdose. Es war fast ein Drive-In-Cache, denn er war nur ca. 500m vom Parkplatz entfernt.
Kurz und schmerzlos.
Mittwoch, 3.10.2007
Torsten fährt mit dem Rad nach Eversberg und hebt kurz und schmerzlos "ADAM LAUT".
Ein Cache, der uns Tage zuvor beinahe zur Verzweifelung trieb. Aber Torsten beherscht die große Kunst des "Um-die-Ecke-Denkens" und so war er in der Lage, den Cache dort zu finden, wo er vergraben war und nicht dort, wohin die Koordinaten verwiesen.
Ich war derweil mit Frau und Kindern in Wenholthausen unterwegs. Dort wollten wir eine Runde "Mensch ärgere Dich nicht" spielen. Vom Parkplatz aus ging es ca 1km einen schönen Weg entlang, bis wir auf zwei Tretbecken, Schaukeln und ein übergroßes "Mensch ärgere Dich nicht" trafen. Jan hatte dort direkt ersteinmal zu tun und stellte sich die Spielfiguren auf. Der Würfel diente ihm nicht zum Würfeln, sondern zum Kegeln. Die Figuren fielen reihenweise um und Jan hatte seinen Spaß.
Alex und ich suchten in der Zeit nach dem Cache. Gut, dass wir lange Hosen anhatten. Denn von den ganzen Brennesseln hätte man locker 20l Suppe machen können.
Alex fand den Cache und wollte direkt das Log ausfüllen. Leider war der Cache nicht richtig verschlossen worden und das Log war ziemlich nass geworden. Wir verpackten ihn wieder gut und zogen weiter.
Später an diesem Tag wollten wir noch den Cache "Unter Dampf" in Eslohe heben.
Wir waren schon vor Ort und in der Nähe, allerdings schlug das Wetter um und wir mussten die Siche abbrechen. Aber... wir kommen wieder!
Donnerstag, 4.10.2007
Torsten und ich verabredeten uns für den späten Nachmittag, um unseren ersten echten Multicache zu heben. Sein Name ist "Hennesee I" und dieser zog uns für etwa 3 Stunden in seinen Bann. Dieser Cache bestand aus acht Stationen an denen Werte ermittelt werden mussten. Diese Werte mussten zur Berechnung der Koordinaten für die nächsten Stationen und schließlich für den eigentlichen Cache herangezogen werden. Der Weg führte und vom Hennesee-Hotel über den Hennedamm in den Wald am Köpperkopf. Der Sturm Kyrill hat schon einiges an Schäden hinterlassen. Zwei Stationen waren sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Aber Torsten konnte, dank seines Schuhwerks, diese Stationen dennoch besuchen und die notwendigen Werte ermitteln. Mitten im Wald trafen wir schließlich auf die Koordinaten des Caches und konnten ihn nach wenigen Minuten heben. Im Cache war, ebenfalls eine Premiere für uns, ein Travelbug (Frosch) hinterlegt. Diesen nahmen wir an uns und nach dem Eintrag ins Logbuch wanderten wir die Strecke wieder zurück zum Parkplatz.
Freitag, 5.10.2007
Heute sollte für mich kein Cache auf dem Plan stehen. Wir wollen es ja nicht übetreiben.
Aber Torsten konnte es nicht auf dem Sofa halten und so fuhr er mit dem Rad nach Oeventrop zu einem ganz speziellen Cache, dem "Oeventroper Baumklettercache". Der Name war Programm. Der Cache liegt in einer Astgabel in einer Höhe von etwa 7m. Bis zur Astgabel ist der Baumstamm quasi blank. Kein Ast, nichts. Wie kommt man also dort hinauf? Torsten stieß bei der Suche auf Stefan, der sich dem Geocaching ebenso verschrieben hat. Gemeinsam waren sie in der Lage den Baum hinauf zu steigen und den Cache zu bergen. Ich habe mir den Baum am Wochenende angesehen. Nein, ich werde den Cache schön dort liegen lassen. Bis ich da oben bin, ist es wieder Sommer..... ;-)
Samstag, 6.10.2007
Der heutige Tag war terminlich sehr gut bestückt. Morgens im Garten, Nachmittags im Wald.
Ich traf mich mit Torsten um 16Uhr um zum "4. Hochsauerland Herbstevent" nach Oventrop zu fahren. Für uns das erste Treffen mit anderen Geocachern aus der Region. Auf dem Weg dorthin wollten wir aber noch einen Cache im Gewerbegebiet "Im Langel" in Freienohl heben. Allerdings waren deratig viele Wanderer und Radfahrer unterwegs, so dass sich die Suche sehr verzögerte und wir zunächst einmal abbrachen. Später wird die Zeit kommen, dass uns niemand stören wird. Wir fuhren dann direkt nach Oeventrop und wählten zum warm werden einen kleinen Multicache ("Oeventroper Gedenken"), der uns einmal quer durch den Ort führen sollte. Nach einigen Schwierigkeiten mit den ermittelten Zahlenwerten konnten wir etwas verspätet doch noch den Cache finden. (Was "Arkaden" sind, wissen wir nun auch! - Nein, es sind keine Bäume!!)
Nach diesem Cache war es Zeit zum Aufbruch, denn es sollte noch eine kleine 2stündige Bowlingpartie auf dem Plan stehen. Wir kamen pünktlich an und warfen 120 Minuten lang einen Mist zusammen, dass wir uns selber gewundert haben, ob wir das baldige Bowlingturnier überhaupt bestreiten sollten.
Nach dem Bowling ging es zurück nach Oeventrop. Ein Nachtcache stand auf dem Programm, aber zunächst mussten wir unsere übergroßen Hunger stillen und so futterten wir die Reste vom Grill. Mit dieser geballten Stärkung (je zwei Würstchen im eigenen Darm) im Magen fuhren wir nach Rumbeck, um dort das "Rumbecker Glühwürmchen" zu finden. Wir hatten alles dabei. Taschenlampen, warme Jacken, Handschuhe, gutes Schuhwerk und natürlich unsere Garmins.
Gleich die erste Station dieses Multicaches trieb uns beinahe in den Wahnsinn. Wir suchten erstmal in der falschen Gegend nach dem ersten Hinweis. Einige Leute schauten schon verwirrt aus den Fenstern und wunderten sich sicher, warum diese zwei Verrückten ständig das Haus mit ihren Taschenlampen lichttechnisch durchfluteten. Irgendwann haben selbst wir dann bemerkt, dass wir doch irgendwie falsch waren und so suchten wir weiter und konnten dann doch endlich die erste Station finden.
Der weitere Weg führte uns dann in den nahegelegenen Wald in die Nähe der Vogelstange von Rumbeck. Dort suchten wir uns mehr oder weniger einen Wolf und wollten schon fast abbrechen, als wir absolut zufällig auf den richtigen Weg stießen. Es war nur eine Vermutung, aber diese bestätigte sich und so liefen wir direkte den Glühwürmchen hinterher zum Cache. Das, natürlich nicht ohne an den absolut falschen Stellen minutenlang wie verrückt herumzusuchen.
Als wir den Cache dann endlich hatten, war es schon 0:42 Uhr. Und ja, wir waren um ca. 22:15Uhr gestartet und uns wurde bei Abfahrt gesagt, dass die Runde etwa 1 Stunde dauern würde. Ok, es waren etwa 1 Stunde und 150 Minuten. War doch ok, oder?!
Im Cache fanden wir einen neuen Travelbug. Diesen tauschten wir gegen unseren "Frosch" aus und zogen dann zurück zum Auto.
Was für eine Nacht. Der erste Nachtcache. Nicht ganz in der geplanten Zeit, aber immerhin gefunden. Wir sind auch schließlich noch in der Lernphase. Und manche Fehler macht man halt nur ein oder zweimal im Leben. Wir lernen dazu. Versprochen!
Sonntag, 7.10.2007
Heute nichts unternommen. Pause. Aber wann geht's weiter? Wir werden es erleben.
In diesem Sinne.... Happy hunting!
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Montag, Oktober 01, 2007
Geocachich - Revenge und ein kleines Jubiläum
Vor Wochen schrieb ich schon von unserem aller ersten Versuch... Der See mit dem Versuch, unseren ersten Cache zu finden... Der Mann mit Kind ohne Kinderwagen... Das Kind mit den müden Knochen.... Der Cache, der dann doch nicht gefunden wurde.
Wir haben uns auch im Nachinein schon sehr darüber geärgert. So sehr, dass wir gestern erneut zum Ort des Geschehens gefahren und gelaufen sind.
Dieses mal mit mehr Erfahrung, besserem Equipment und... ja... wirklich... dieses mal mit Kinderwagen! ;-)
Torsten, Alexandra, Jan, Eric und ich. Bei so vielen suchenden Augen kann sich kein Cache sicher fühlen.
Nun, der Zielort war uns wohl bekannt, nun galt es die Koordinaten zu prüfen und erneut das nähere Umfeld des Caches unter die Lupe zu nehmen.
Viel war nicht los an diesem Sonntag nachmittag. Waren die letzten Tage doch reichlich verregnet und auch an diesem Tag konnte man dem Wetter keine 100%ige Trockenheitsgarantie abgewinnen. So konnten wir uns in Ruhe auf die Suche machen.
Ok, es hat einige Minuten gedauert, aber letztlich waren wir doch erfolgreich und so konnten wir die wasserdichte Dose bergen und uns in ihrem Log verewigen.
Mit uns nicht! Das konnten wir uns einfach nicht so gefallen lassen. Der Cache musste gehoben werden. Und so waren wir froh und hoch motiviert, als wir uns von dort aus wieder auf dem Weg zum Auto gemacht haben, um den nächsten Cache in Angriff zu nehmen.
Schade, wir hatten doch glatt den Sekt vergessen. Denn wir feierten hiermit unser erstes kleines Jubiläum. Der zehnte Cache!
...die Burgruine in Eversberg...
Laut Beschreibung sollte man in Wehrstapel parken. Der Cache war von dort aus etwa 1000m Luftlinie entfernt. Nun, was Luftlinie angeht, so haben wir ja schon unsere Erfahrungen gemacht. Selbst 2km hörten sich nicht nach wirklich viel an. Gewandert sind wir lange.... sehr lange. Zumindest länger, als zuvor angenommen.
Wir zogen also los. Der Weg führte relativ steil bergauf und führte uns unter der Autobahn A46 hindurch.
Nach etlichen Minuten kamen wir dann in Eversberg an und suchten unseren Weg weiter die Straßen und Wege bergauf. Die letzten Meter waren noch einmal etwas steiler. Gut, dass die Kinderwagen geländegängig sind. Vor allem Jan war mit seinen Zwillingsbereifungen sehr gut unterwegs.

An der Ruine haben wir uns direkt auf die Suche nach dem Cache gemacht.
Torsten hielt mich noch davon ab, mit dem Turm Jenga zu spielen..... ;-)
Nach zwei bis drei Turmumrundungen fanden wir den Cache schließlich. Gut versteckt!
Schnell den Kugelschreiber gezückt, den Eintrag im Log hinterlassen und den Cache wieder gut an Ort und Stelle verstecken. TFTC an den Owner.
Der Abstieg zurück zum Auto war dann nur noch eine Kleinigkeit.
Zufrieden fuhren wir dann nach Hause. Die Kinder hatten auch ihren Spaß. Vor allem Jan war außer Rand und Band. Dafür schlief er kurz nach der Abfahrt direkt im Kindersitz ein. Ein gutes Zeichen! ;-)
Bald geht es weiter... Die Suche wird niemals enden....
In diesem Sinne: Happy hunting!
Wir haben uns auch im Nachinein schon sehr darüber geärgert. So sehr, dass wir gestern erneut zum Ort des Geschehens gefahren und gelaufen sind.
Dieses mal mit mehr Erfahrung, besserem Equipment und... ja... wirklich... dieses mal mit Kinderwagen! ;-)
Torsten, Alexandra, Jan, Eric und ich. Bei so vielen suchenden Augen kann sich kein Cache sicher fühlen.
Nun, der Zielort war uns wohl bekannt, nun galt es die Koordinaten zu prüfen und erneut das nähere Umfeld des Caches unter die Lupe zu nehmen.
Viel war nicht los an diesem Sonntag nachmittag. Waren die letzten Tage doch reichlich verregnet und auch an diesem Tag konnte man dem Wetter keine 100%ige Trockenheitsgarantie abgewinnen. So konnten wir uns in Ruhe auf die Suche machen.
Ok, es hat einige Minuten gedauert, aber letztlich waren wir doch erfolgreich und so konnten wir die wasserdichte Dose bergen und uns in ihrem Log verewigen.
Mit uns nicht! Das konnten wir uns einfach nicht so gefallen lassen. Der Cache musste gehoben werden. Und so waren wir froh und hoch motiviert, als wir uns von dort aus wieder auf dem Weg zum Auto gemacht haben, um den nächsten Cache in Angriff zu nehmen.
Schade, wir hatten doch glatt den Sekt vergessen. Denn wir feierten hiermit unser erstes kleines Jubiläum. Der zehnte Cache!
...die Burgruine in Eversberg...
Laut Beschreibung sollte man in Wehrstapel parken. Der Cache war von dort aus etwa 1000m Luftlinie entfernt. Nun, was Luftlinie angeht, so haben wir ja schon unsere Erfahrungen gemacht. Selbst 2km hörten sich nicht nach wirklich viel an. Gewandert sind wir lange.... sehr lange. Zumindest länger, als zuvor angenommen.
Wir zogen also los. Der Weg führte relativ steil bergauf und führte uns unter der Autobahn A46 hindurch.
Nach etlichen Minuten kamen wir dann in Eversberg an und suchten unseren Weg weiter die Straßen und Wege bergauf. Die letzten Meter waren noch einmal etwas steiler. Gut, dass die Kinderwagen geländegängig sind. Vor allem Jan war mit seinen Zwillingsbereifungen sehr gut unterwegs.
An der Ruine haben wir uns direkt auf die Suche nach dem Cache gemacht.
Torsten hielt mich noch davon ab, mit dem Turm Jenga zu spielen..... ;-)
Nach zwei bis drei Turmumrundungen fanden wir den Cache schließlich. Gut versteckt!
Schnell den Kugelschreiber gezückt, den Eintrag im Log hinterlassen und den Cache wieder gut an Ort und Stelle verstecken. TFTC an den Owner.
Der Abstieg zurück zum Auto war dann nur noch eine Kleinigkeit.
Zufrieden fuhren wir dann nach Hause. Die Kinder hatten auch ihren Spaß. Vor allem Jan war außer Rand und Band. Dafür schlief er kurz nach der Abfahrt direkt im Kindersitz ein. Ein gutes Zeichen! ;-)
Bald geht es weiter... Die Suche wird niemals enden....
In diesem Sinne: Happy hunting!
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Montag, September 24, 2007
Geocaching, Teil 3 und 4
Ja! Petrus meint es gut mit uns und spendierte uns ein warmes und sonniges Wochenende. Keine Wolke am Himmel und sommerliche Temperaturen.
Genau das richtige Wetter, um seinen Hintern aus dem Sofa zu heben und außerhalb der heimischen vier Wände aktiv zu werden.
Den Vormittag habe ich im Garten verbracht, wo mal wieder einiges erledigt werden musste. Es wurde schnell wärmer, so dass ich schon recht froh war, als die Arbeit erledigt war.
Um kurz vor drei Uhr fuhr ich dann zusammen mit Jan nach Stockhausen um Torsten abzuholen.
Unser erstes Ziel, war die Abtei Königsmünster im Norden von Meschede, wo wir uns als kleinen Appetitanreger einen kleinen und schnellen Cache angeln wollten.
In der Näge des Klosters sollte ein kleiner Micro-Cache zu finden sein.
Jan versorgte uns mit Informationen und Koordinaten und Torsten und ich machten uns auf die Suche nach dem Cache.
Nach einigen Minuten fanden wir den Cach dann auch - allerdings erst auf den zweiten Blick - und trugen uns in das Log ein. Wir lernten daraus, dass man gewisse Gegenstände auch einmal genauer betrachten sollte. Also: Aufgen auf!
Es war nun 15:30Uhr und der Tag war noch jung.
Torsten hatte in seinen Unterlagen Informationen über einen Cache im Arnsberger Wald.
Dort war beschrieben, dass man den Cache vom Parkplatz der Schützenhalle Meschede-Nord in 2000m Entfernung erreichen kann.
Das hörte sich verlockend an und so fuhren wir gemeinsam zur Schützenhalle und parkten dort unser Auto. Dort wurde dann der Kinderwagen mit der Fototasche und etwas zu essen und zu trinken für Papa und Jan bestückt. Eigentlich wäre ein Rucksack völlig ausreichend gewesen, aber aufgrund der Erfahrungen vom Hennesee (siehe HIER) hielt ich es für angemessen, Jan im Falle einer spontanen Müdigkeit nicht auf dem Arm tragen zu müssen. (Ja, auch Kinder im Alter von knapp unter drei Jahren sind auf Dauer eine nicht zu unterschätzenden Masse, die man im schlimmsten Fall nur sehr ungern mehrere Kilometer weit tragen möchte.)
Wir zogen also los und fanden uns wenig später schon im Wald wieder. Ein kleiner Trampelpfad führte uns tiefer in den Wald und man sah, dass sich der Weg kurz darauf im Wald verlor. Dies war also nicht der richtige Weg. Torsten zog direkt eine Karte aus dem Rucksack und so fiel uns unser kleiner Fehler direkt auf. Also ging es ein Stück weit zurück und dann weiter durch den Wald bis wir auf einem breit ausgebautem Schotterweg standen. Dieser führte uns dann einige Kilometer durch den Arnsberger Wald zum Schlingweg, der in direkter Umgebung zum Cache verlief.
Während wir also so vor uns hin wanderten, fragten wir uns, ob denn diese besagten 2km (Entfernung Parkplatz <> Cache) nicht schon so langsam abgewandert seien. Die 2km lagen schon hinter uns und so waren es dann doch wohl 2km Luftlinie zwischen den zwei Punkten. Und wer die Wanderwege in Deutschland kennt, der weiß, dass diese schon gerne einmal den ein oder anderen Bogen ziehen und sich der Weg so "etwas" verlängert.
Jan verschlief im Kinderwagen etliche Zeit der Wanderung. Wie gut, dass ich den Wagen dabei hatte!
Eine Kreuzung war auf der Wanderkarte eingetragen, die uns relativ direkt zum Cache führen sollte. Aber an der angegebenen Stelle war in die entsprechende Richtung nichts zu finden.
Torsten rief plötzlich: "Noch 25 Meter!" und spontan zeigte ich auf einen Baumstumpf am Wegesrand. Laut Beschreibung konnte es nur dieser sein und.... richtig! Er war es. Wir fanden das Log und trugen uns ein. Parallel dazu belohnte uns eine klasse Aussicht auf Meschede für den weiten und stellenweise ungewissen Weg.
Kaum war der Cache wieder versteckt, hörten wir, wie sich ein Auto näherte. Es war der Förster auf einer Kontrolltour. Aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit fragte ich ihn, wie lang der Weg zurück ins Wohngebiet dauern würde. Es sollen nur ca. 30 Minuten sein, was mich schon sehr beruhigte. Jan merkte man schon an, dass er so langsam nach Hause wollte und auch Torsten und ich hatten gegen einen schnellen Weg zurück nichts einzuwenden.
So ging es also immer den Berg hinab in Richtung Waldstrasse, wo wir nach etwa 45 Minuten auch ankamen. Die letzten Meter durchs Wohngebiet zurück zur Schützenhalle waren da eher Nebensache.
Das war eine gute Ausbeute. Zwei Caches an einem Tag. Den einen schnell, den anderen nach einigen Metern wandern. Sollte sich das Wetter noch einmal von dieser Seite zeigen, oder zumindest trocken bleiben, so wird diese Geschichte fortgesetzt.
Es gibt noch viel zu entdecken - Laufen wir los!
Genau das richtige Wetter, um seinen Hintern aus dem Sofa zu heben und außerhalb der heimischen vier Wände aktiv zu werden.
Den Vormittag habe ich im Garten verbracht, wo mal wieder einiges erledigt werden musste. Es wurde schnell wärmer, so dass ich schon recht froh war, als die Arbeit erledigt war.
Um kurz vor drei Uhr fuhr ich dann zusammen mit Jan nach Stockhausen um Torsten abzuholen.
Unser erstes Ziel, war die Abtei Königsmünster im Norden von Meschede, wo wir uns als kleinen Appetitanreger einen kleinen und schnellen Cache angeln wollten.
In der Näge des Klosters sollte ein kleiner Micro-Cache zu finden sein.
Jan versorgte uns mit Informationen und Koordinaten und Torsten und ich machten uns auf die Suche nach dem Cache.
Nach einigen Minuten fanden wir den Cach dann auch - allerdings erst auf den zweiten Blick - und trugen uns in das Log ein. Wir lernten daraus, dass man gewisse Gegenstände auch einmal genauer betrachten sollte. Also: Aufgen auf!
Es war nun 15:30Uhr und der Tag war noch jung.
Torsten hatte in seinen Unterlagen Informationen über einen Cache im Arnsberger Wald.
Dort war beschrieben, dass man den Cache vom Parkplatz der Schützenhalle Meschede-Nord in 2000m Entfernung erreichen kann.
Das hörte sich verlockend an und so fuhren wir gemeinsam zur Schützenhalle und parkten dort unser Auto. Dort wurde dann der Kinderwagen mit der Fototasche und etwas zu essen und zu trinken für Papa und Jan bestückt. Eigentlich wäre ein Rucksack völlig ausreichend gewesen, aber aufgrund der Erfahrungen vom Hennesee (siehe HIER) hielt ich es für angemessen, Jan im Falle einer spontanen Müdigkeit nicht auf dem Arm tragen zu müssen. (Ja, auch Kinder im Alter von knapp unter drei Jahren sind auf Dauer eine nicht zu unterschätzenden Masse, die man im schlimmsten Fall nur sehr ungern mehrere Kilometer weit tragen möchte.)
Wir zogen also los und fanden uns wenig später schon im Wald wieder. Ein kleiner Trampelpfad führte uns tiefer in den Wald und man sah, dass sich der Weg kurz darauf im Wald verlor. Dies war also nicht der richtige Weg. Torsten zog direkt eine Karte aus dem Rucksack und so fiel uns unser kleiner Fehler direkt auf. Also ging es ein Stück weit zurück und dann weiter durch den Wald bis wir auf einem breit ausgebautem Schotterweg standen. Dieser führte uns dann einige Kilometer durch den Arnsberger Wald zum Schlingweg, der in direkter Umgebung zum Cache verlief.
Während wir also so vor uns hin wanderten, fragten wir uns, ob denn diese besagten 2km (Entfernung Parkplatz <> Cache) nicht schon so langsam abgewandert seien. Die 2km lagen schon hinter uns und so waren es dann doch wohl 2km Luftlinie zwischen den zwei Punkten. Und wer die Wanderwege in Deutschland kennt, der weiß, dass diese schon gerne einmal den ein oder anderen Bogen ziehen und sich der Weg so "etwas" verlängert.
Jan verschlief im Kinderwagen etliche Zeit der Wanderung. Wie gut, dass ich den Wagen dabei hatte!
Eine Kreuzung war auf der Wanderkarte eingetragen, die uns relativ direkt zum Cache führen sollte. Aber an der angegebenen Stelle war in die entsprechende Richtung nichts zu finden.
Es war alles zugewuchert und ein Weg war nicht zu sehen. Somit beschlossen wir die ganze Sache von Hinten anzugehen und liefen den Weg geradeaus weiter.
Ein Blick auf die Uhr verriet und zwischenzeitlich, dass es kurz vor 18Uhr war. Der Sonnentuntergang war für 19:30Uhr angekündigt. Da wir schon gut zwei Stunden unterwegs waren, gingen wir davon aus, dass auch der Rückweg ca. zwei Stunden lang sein würde. Daher legten wir einen Zahn zu. Das GPS verriet uns aber, dass wir dem Cache schon sehr nahe waren.
Torsten rief plötzlich: "Noch 25 Meter!" und spontan zeigte ich auf einen Baumstumpf am Wegesrand. Laut Beschreibung konnte es nur dieser sein und.... richtig! Er war es. Wir fanden das Log und trugen uns ein. Parallel dazu belohnte uns eine klasse Aussicht auf Meschede für den weiten und stellenweise ungewissen Weg.
Kaum war der Cache wieder versteckt, hörten wir, wie sich ein Auto näherte. Es war der Förster auf einer Kontrolltour. Aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit fragte ich ihn, wie lang der Weg zurück ins Wohngebiet dauern würde. Es sollen nur ca. 30 Minuten sein, was mich schon sehr beruhigte. Jan merkte man schon an, dass er so langsam nach Hause wollte und auch Torsten und ich hatten gegen einen schnellen Weg zurück nichts einzuwenden.
So ging es also immer den Berg hinab in Richtung Waldstrasse, wo wir nach etwa 45 Minuten auch ankamen. Die letzten Meter durchs Wohngebiet zurück zur Schützenhalle waren da eher Nebensache.
Das war eine gute Ausbeute. Zwei Caches an einem Tag. Den einen schnell, den anderen nach einigen Metern wandern. Sollte sich das Wetter noch einmal von dieser Seite zeigen, oder zumindest trocken bleiben, so wird diese Geschichte fortgesetzt.
Es gibt noch viel zu entdecken - Laufen wir los!
Mittwoch, Juli 11, 2007
Geocaching - Der erste Versuch
Mal wieder vor die Tür kommen. Den Hintern vom Sofa erheben und hinter sich von Außen die Haustür schließen. Einfach nur spazieren gehen? - Nein. Es darf auch etwas mehr sein.
Schon vielfach habe ich von Geocaching gehört. Auch Comedystar Bernhard Hoecker geht dieser modernen Form der Schnitzeljagd nach und hat sogar ein Buch darüber geschrieben.
Zusammen mit meinem lang lang langjährigen Computerei-Wegbegleiter Torsten F. (Name durch die Redaktion nicht geändert!) und meinem Sohn Jan ging es am vergangenen Sonntag los. Wir wollten es auch einmal versuchen und Erfahrungen sammeln. Das Wetter war endlich einmal trocken und sogar relativ warm. Beste Voraussetzungen zum Schnitzel jagen. ((Insider: Martin, wenn Du das hier liest, dann sei froh, dass wir Dich nicht gefunden haben. *g*))
Um beim ersten Versuch nicht allzuweit in die Ferne fahren zu müssen, entschlossen wir uns für einen Cache in der Nähe von Meschede. Und so viel die Wahl auf den Hennesee. Startort war der Parkplatz Mielinghausen am südlichen Ende des Sees, wo wir um etwa 12:45Uhr ankamen.
Torsten brachte ein Medion-Navigationsgerät mit, welches für die ersten Gehversuche ausreichend Funktionen für das Geocaching bietet. Dazu hatten wir noch einen Kompass und die Informationen aus dem Internet bezüglich des Cache-Standorts.
Anfangs irrten wir etwas unplanmässig durch die Gegend. Erst nach einiger Lauferei viel uns auf, dass die Koordinatenangaben auf dem Blatt Papiert nicht mit der Anzeige des GPS übereinstimmten. Wir mussten die Koordinaten erst umrechnen, damit die Werte nutzbar wurden. Das merkten wir aber halt erst nach etlichen hundert Metern und der Erkentnis, dass in dieser Richtung sicherlich niemand einen Cache hinterlegt.
Nachdem wir also die Werte umgerechnet haben, zogen wir endlich in die richtige Himmelsrichtung los und mussten mal mehr mal weniger auf Jan warten, der hier und dort einen Stock oder Stein gefunden hatte. Halt typisch für einen zwei einhalb Jahre alten Jungen. Waren wir damals anders? Sicher nicht.
Regelmäßig überprüften wir die Koordinaten und stellten fest, dass sich die Entfernungen zum Ziel immer weiter verkürzte.
Nach ca. fünf Kilometern und dem ersten größeren Schwächeanfall unseres jüngsten Begleiters (Papa hat ausgerechnet den Kinderwagen vergessen und durfte den Jungen daher auf dem Arm tragen! Typisch halt!) stellten wir fest, dass wir am Ziel vorbei gelaufen waren. Somit wurde Jan kurzerhand geschultert und tief schlafend zurück bis zum Zielpunkt getragen. Entfernung ca. 2km. (Auch kleine Kinder können auf Dauer sehr schwer werden! Vor allem, wenn sie schlafend in den Seilen hängen. *g*)
Als wir die Zielkoordinaten erreichten wurde Jan natürlich wieder wach und dreht voll auf. Von Müdigkeit keine Spur mehr. Torsten, der mit seinen Bundeswehrstiefeln perfekt für die Uferböschungen ausgestattet war, suchte wassernahe Umgebung ab. Ich bleib auf Höhe des Fußweges und suchte dort nach einem Anzeichen für den Cache.
Ich fand leider nichts. Torsten fand hingegen einen Kunststoffeimer, der mit einer Schnur an einem Busch festgebunden war. Der Eimer war aber leider leer. Entweder bedingt durch Wind und Wetter oder durch sonstige äußere Einflüsse.
Zusammen waren wir nicht absolut davon überzeugt, dass es sich dabei um den eigentlichen Cache gehandelt hat, aber es war sonst weit und breit nichts anderes zu finden.
Nach einer kurzen Pause trotteten wir gemütlich zurück zum Parkplatz.
Jan lief anfangs weit vor uns her. Später auf gleicher Höhe. Kurz drauf wieder einige Meter hinter uns. Die letzten Meter bis zum Parkplatz musste ich ihn allerdings wieder auf die Schultern nehmen.
Zum guten Schluß genehmigten wir uns noch ein Eis in der Stadt und fuhren danach wieder nach Hause.
Fazit dieser Aktion:
Mehr davon!
Es hat wirklich Spaß und Lust auf mehr gemacht.
Wenn das Wetter nun wieder besser werden sollte, so werden wir sicher noch einmal aufbrechen und auf Cache-Suche gehen.
Aber eines ist sicher: Den Kinderwagen vergesse ich beim nächsten mal nicht. Das garantiere ich!
Schon vielfach habe ich von Geocaching gehört. Auch Comedystar Bernhard Hoecker geht dieser modernen Form der Schnitzeljagd nach und hat sogar ein Buch darüber geschrieben.
Zusammen mit meinem lang lang langjährigen Computerei-Wegbegleiter Torsten F. (Name durch die Redaktion nicht geändert!) und meinem Sohn Jan ging es am vergangenen Sonntag los. Wir wollten es auch einmal versuchen und Erfahrungen sammeln. Das Wetter war endlich einmal trocken und sogar relativ warm. Beste Voraussetzungen zum Schnitzel jagen. ((Insider: Martin, wenn Du das hier liest, dann sei froh, dass wir Dich nicht gefunden haben. *g*))
Um beim ersten Versuch nicht allzuweit in die Ferne fahren zu müssen, entschlossen wir uns für einen Cache in der Nähe von Meschede. Und so viel die Wahl auf den Hennesee. Startort war der Parkplatz Mielinghausen am südlichen Ende des Sees, wo wir um etwa 12:45Uhr ankamen.
Torsten brachte ein Medion-Navigationsgerät mit, welches für die ersten Gehversuche ausreichend Funktionen für das Geocaching bietet. Dazu hatten wir noch einen Kompass und die Informationen aus dem Internet bezüglich des Cache-Standorts.
Anfangs irrten wir etwas unplanmässig durch die Gegend. Erst nach einiger Lauferei viel uns auf, dass die Koordinatenangaben auf dem Blatt Papiert nicht mit der Anzeige des GPS übereinstimmten. Wir mussten die Koordinaten erst umrechnen, damit die Werte nutzbar wurden. Das merkten wir aber halt erst nach etlichen hundert Metern und der Erkentnis, dass in dieser Richtung sicherlich niemand einen Cache hinterlegt.
Nachdem wir also die Werte umgerechnet haben, zogen wir endlich in die richtige Himmelsrichtung los und mussten mal mehr mal weniger auf Jan warten, der hier und dort einen Stock oder Stein gefunden hatte. Halt typisch für einen zwei einhalb Jahre alten Jungen. Waren wir damals anders? Sicher nicht.
Regelmäßig überprüften wir die Koordinaten und stellten fest, dass sich die Entfernungen zum Ziel immer weiter verkürzte.
Nach ca. fünf Kilometern und dem ersten größeren Schwächeanfall unseres jüngsten Begleiters (Papa hat ausgerechnet den Kinderwagen vergessen und durfte den Jungen daher auf dem Arm tragen! Typisch halt!) stellten wir fest, dass wir am Ziel vorbei gelaufen waren. Somit wurde Jan kurzerhand geschultert und tief schlafend zurück bis zum Zielpunkt getragen. Entfernung ca. 2km. (Auch kleine Kinder können auf Dauer sehr schwer werden! Vor allem, wenn sie schlafend in den Seilen hängen. *g*)
Als wir die Zielkoordinaten erreichten wurde Jan natürlich wieder wach und dreht voll auf. Von Müdigkeit keine Spur mehr. Torsten, der mit seinen Bundeswehrstiefeln perfekt für die Uferböschungen ausgestattet war, suchte wassernahe Umgebung ab. Ich bleib auf Höhe des Fußweges und suchte dort nach einem Anzeichen für den Cache.
Ich fand leider nichts. Torsten fand hingegen einen Kunststoffeimer, der mit einer Schnur an einem Busch festgebunden war. Der Eimer war aber leider leer. Entweder bedingt durch Wind und Wetter oder durch sonstige äußere Einflüsse.
Zusammen waren wir nicht absolut davon überzeugt, dass es sich dabei um den eigentlichen Cache gehandelt hat, aber es war sonst weit und breit nichts anderes zu finden.
Nach einer kurzen Pause trotteten wir gemütlich zurück zum Parkplatz.
Jan lief anfangs weit vor uns her. Später auf gleicher Höhe. Kurz drauf wieder einige Meter hinter uns. Die letzten Meter bis zum Parkplatz musste ich ihn allerdings wieder auf die Schultern nehmen.
Zum guten Schluß genehmigten wir uns noch ein Eis in der Stadt und fuhren danach wieder nach Hause.
Fazit dieser Aktion:
Mehr davon!
Es hat wirklich Spaß und Lust auf mehr gemacht.
Wenn das Wetter nun wieder besser werden sollte, so werden wir sicher noch einmal aufbrechen und auf Cache-Suche gehen.
Aber eines ist sicher: Den Kinderwagen vergesse ich beim nächsten mal nicht. Das garantiere ich!
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Freitag, Juli 21, 2006
TomTom führt mich in den tiefen dunklen Wald...
Ich habe mir vor etlichen Wochen ein mobiles TomTom-Navi gegönnt und hatte bislang auch nur gute Erfahrungen machen können.
Nun wollte ich aber mal etwas experimentieren und habe dem Gerät mitgeteilt, dass es mich doch bitte auf dem kürzesten Weg zum Ziel bringen möge.
Vergleichsmöglichkeiten zwischen kürzester und schnellster Wegführung habe ich bislang nur durch Programme wir Map'n'Guide oder MS AutoRoute. Daher war ich in diesem Real-Life-Test schon gespannt, woher man so fährt, wenn das Navi die alleinige Kontrolle über mein Tun hat.
Was mir schon nach wenigen Kilometern auffiel war, dass das Gerät wirklich eine andere Strecke wählt, wenn man dabei auch nur 3m einpsaren kann.
Wir haben hier eine Autobahn, die annähernd parallel zu einer Hauptverkehrsstrasse führt. Das Navi führte mich quer durch die Stadt über eben jene Hauptstrasse, die mit ca. sieben Ampelanlagen bespickt ist. Gespart habe ich wenige Meter, dafür aber viel Zeit investiert, da viele Ampeln auf Rot standen.
Die nächste Auffahrt sollte ich dann aber dennoch nehmen, um meinem Ziel näher zu kommen.
Dann wieder von der Autobahn ab und durch einen Ort, den ich sehr gut kenne, da ich dort auch wohne. :)
Anstatt der gut ausgebauten Hauptstrasse zu folgen, schickt mich das Navi kreuz und quer durch die Straßen der Wohngebiete, wo ich mich im ZickZack-Kurs einer schmalen Straße nähere, die mit einem Schild versehen ist. "Anlieger frei". - Danke! Also bin ich wieder umgekehrt und habe die Hauptstrasse genommen und musste das vielfache "Drehen Sie nach möglichkeit um!" ignorieren.
Ok, es wäre sicher die kürzeste Strecke gewesen, aber hat man da nicht noch eine gewisse Optimierung eingebaut, die das Fahren durch enge Wohngebiete verhindert? Und dann steht man noch vor einem Verbotsschild.
Aber der absolute Hammer kam dann noch.
Ich fahre also weiter über mir bekannte teilwese sehr schlechte Landstrassen und wede plötzlich gebeten rechts abzubiegen.
Hmm, dachte ich. Hier soll es lang gehen? Da ist doch nichts außer Wald.
Ich bin also brav abgebogen und habe auch nach Verbotsschildern (Nur Land- und Forstbetrieb usw.) gesucht, aber nichts gefunden.
Was dann kam, war der absolute Kracher.
Das System führte mich quer durch eine 3km lange Waldstrecke.
Der Weg zeigte aber keinerlei Verbotsschilder, so dass ich mich mutig in mein Bush-Abenteuer stürzte.
Was habe ich wirklich an Strecke gespart. Nur auf diesen Abschnitt bezogen.
Es sind einige hunder Meter. Ja klar, die habe ich in der Tat gespart.
Dafür war ein Fahren schneller als 15km/h nicht ansatzweise möglich und teilweise musste man bedingt durch den dichten Bewuchs zwischen der beiden Fahrrinnen sehr aufpassen.
Bei den Navi-Herstellern habe ich mal gelesen, dass deren Mitarbeiter sämtliche Strecken innerhalb von drei Jahren einmal abfahren, um das System ständig aktuell zu halten. Autobahnen werden wohl jährlich geprüft. Land- und Bundesstrassen je nach Priorität alle zwei Jahre und alle anderen Klein(st)strassen werden spätestens alle drei Jahre einmal abgefahren. Wer aber will mir erzählen, dass ein Mitarbeiter von TomTom mit seinem Messwagen quer durch diesen Wald fährt, um dessen Wegführung nachzumessen? Von allein fährt da doch niemand lang.
Ich werde die Option "Kürzeste Wegstrecke" sicher so schnell nicht wieder nutzen. Wer weiß wo man da ankommt, wenn man sich absolut nicht auskennt.
Aber so lernt man seine Heimat auch mal intensiver kennen.
In diesem Sinne...
Schönes Wochenende!
Nun wollte ich aber mal etwas experimentieren und habe dem Gerät mitgeteilt, dass es mich doch bitte auf dem kürzesten Weg zum Ziel bringen möge.
Vergleichsmöglichkeiten zwischen kürzester und schnellster Wegführung habe ich bislang nur durch Programme wir Map'n'Guide oder MS AutoRoute. Daher war ich in diesem Real-Life-Test schon gespannt, woher man so fährt, wenn das Navi die alleinige Kontrolle über mein Tun hat.
Was mir schon nach wenigen Kilometern auffiel war, dass das Gerät wirklich eine andere Strecke wählt, wenn man dabei auch nur 3m einpsaren kann.
Wir haben hier eine Autobahn, die annähernd parallel zu einer Hauptverkehrsstrasse führt. Das Navi führte mich quer durch die Stadt über eben jene Hauptstrasse, die mit ca. sieben Ampelanlagen bespickt ist. Gespart habe ich wenige Meter, dafür aber viel Zeit investiert, da viele Ampeln auf Rot standen.
Die nächste Auffahrt sollte ich dann aber dennoch nehmen, um meinem Ziel näher zu kommen.
Dann wieder von der Autobahn ab und durch einen Ort, den ich sehr gut kenne, da ich dort auch wohne. :)
Anstatt der gut ausgebauten Hauptstrasse zu folgen, schickt mich das Navi kreuz und quer durch die Straßen der Wohngebiete, wo ich mich im ZickZack-Kurs einer schmalen Straße nähere, die mit einem Schild versehen ist. "Anlieger frei". - Danke! Also bin ich wieder umgekehrt und habe die Hauptstrasse genommen und musste das vielfache "Drehen Sie nach möglichkeit um!" ignorieren.
Ok, es wäre sicher die kürzeste Strecke gewesen, aber hat man da nicht noch eine gewisse Optimierung eingebaut, die das Fahren durch enge Wohngebiete verhindert? Und dann steht man noch vor einem Verbotsschild.
Aber der absolute Hammer kam dann noch.
Ich fahre also weiter über mir bekannte teilwese sehr schlechte Landstrassen und wede plötzlich gebeten rechts abzubiegen.
Hmm, dachte ich. Hier soll es lang gehen? Da ist doch nichts außer Wald.
Ich bin also brav abgebogen und habe auch nach Verbotsschildern (Nur Land- und Forstbetrieb usw.) gesucht, aber nichts gefunden.
Was dann kam, war der absolute Kracher.
Das System führte mich quer durch eine 3km lange Waldstrecke.
Der Weg zeigte aber keinerlei Verbotsschilder, so dass ich mich mutig in mein Bush-Abenteuer stürzte.
Was habe ich wirklich an Strecke gespart. Nur auf diesen Abschnitt bezogen.
Es sind einige hunder Meter. Ja klar, die habe ich in der Tat gespart.
Dafür war ein Fahren schneller als 15km/h nicht ansatzweise möglich und teilweise musste man bedingt durch den dichten Bewuchs zwischen der beiden Fahrrinnen sehr aufpassen.
Bei den Navi-Herstellern habe ich mal gelesen, dass deren Mitarbeiter sämtliche Strecken innerhalb von drei Jahren einmal abfahren, um das System ständig aktuell zu halten. Autobahnen werden wohl jährlich geprüft. Land- und Bundesstrassen je nach Priorität alle zwei Jahre und alle anderen Klein(st)strassen werden spätestens alle drei Jahre einmal abgefahren. Wer aber will mir erzählen, dass ein Mitarbeiter von TomTom mit seinem Messwagen quer durch diesen Wald fährt, um dessen Wegführung nachzumessen? Von allein fährt da doch niemand lang.
Ich werde die Option "Kürzeste Wegstrecke" sicher so schnell nicht wieder nutzen. Wer weiß wo man da ankommt, wenn man sich absolut nicht auskennt.
Aber so lernt man seine Heimat auch mal intensiver kennen.
In diesem Sinne...
Schönes Wochenende!
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