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Montag, April 14, 2008

Die Sonne scheint...

...am 12. April.
Zeit, um endlich die Sommerreifen auf das neue Auto zu montieren. Der Winter wird sich sicher nicht mehr blicken lassen. Wenngleich wir in den vergangenen Monaten nicht wirklich von einem Winter sprechen konnten. Lag überhaupt für eine Dauer von mehreren Tagen dauerhaft Schnee? Naja, egal.

Es ist 10Uhr. Die Räder lagen im nagelneuen Zustand verpackt vor mir im Keller und präsentierten sich in einem satten Schowroom-Schwarz. Das Auto aber war durch die letzten Regentage relativ dreckig. Also, vorher in die Waschstrasse meines Vertrauens und das Auto waschen lassen. Die Winterreifen werden dann auch noch einmal gereinigt, bevor sie für die nächsten Montaten im Keller verschwinden. Hat also nur Vorteile.
Also Jan eingepackt und angeschnallt und dann los.

Irgendwas sagte mir, dass ich das Auto ja auch mal von Innen reinigen könnte.
Normalerweise nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich konnte mich überwinden.
Staubsauger, Kabeltrommel. Eimer, Schwamm, Tücher... alles da.
Also los geht's.
Irgendwann war ich dann fertig. Alles ausgesaugt, Scheiben von Innen und Außen streifenfrei sauber, Cockpit staubfrei - fertig.

Das waren die ersten 50 Prozent. Fehlen jetzt noch die Sommerreifen.
Also ab in den Keller und die Räder ans Tageslicht gewuchtet. Aluminium kann doch relativ schwer sein. ;-)
Als ich die Räder und das notwendige Werkzeug um das Auto herum verteilt habe, ging es los.
Die Räder der Fahrerseite waren dank Rangierwagenheber schnell gewechselt.
Das Hinterrad der Beifahrerseite bereitete mir aber einen kurzen Schweißausbruch.
Ich musste den Wagenheber zu 100% aufbocken, um das Winterrad abnehmen zu können. Und beim Abnehmen fiel mir dann auf, dass die Radaufhängung noch gute 5cm ausfederte. Somit war es mir unmöglich, das neue Rad aufzustecken.
Was nun? Luft raus lassen?
Zum Glück heizt mein Nachbar mit Holz und konnte mir mit einem großen und zwei kleinen Holzklötzen aushelfen. Das Auto habe ich dann auf dem großen Klotz "abgestellt" und den Wagenheber mit dem kleineren verlängert. Jetzt konnte ich das Rad auch wieder an Ort und Stelle bringen und festschrauben. Die Holzklötze liegen jetzt für den Fall der Fälle im Keller nebem dem Wagenheber. Man weis ja nie...

Nach diesem kleinen Zwischenfall waren die restlichen Arbeiten schnell erledigt und das Auto erstrahlte in der Frühlingssonne in vollem Glanz.

Männer sind von Hause aus ja bekloppt und so fuhr ich später mit meiner Kamera im Gepäck nach Meschede, um ein paar Fotos vom neuen Auto zu schießen. Mit Winterreifen wollte ich das nicht machen, daher habe ich mir das für die Zeit nach dem Radwechsel aufgehoben. Und jetzt wo das Auto so schön sauber war, war es doch der richtige Zeitpunkt.
Und so wurde diese kleine Fotosession genutzt, um in 15 Minuten genau 93 Fotos zu schießen.

Glücklich fuhr ich wieder nach Hause. Die Arbeit war erledigt und die Fotos im Kasten.

Und was folgte dann am Abend?
Natürlich der erste Regenschauer des Tages. Gefolgt von mehreren Schauern am Sonntag und heute morgen gab's zur Krönung noch eine Runde Dauerregen.
Es ist so typisch. Wasche Dein Auto und es wird sicher regnen.

Naja, zumindest die Fotos wird es nicht stören. Die erinnern an schöne Zeiten ohne Regen.

In diesem Sinne....


Opel Astra H Caravan


Opel Astra H Caravan

Dienstag, Dezember 11, 2007

Nachtschicht im Neheimer und Iserlohner Wald

Es ist Sonntag. Das Regenradar im Internet zeigt abends um 18Uhr keine Niederschläge an. Der Wind kommt aus westlicher Richtung. Auch aus dieser Richtung ist keine Regenfront zu erkennen.
In zwei Stunden soll es losgehen. Torsten bestätigte noch kurz telefonnisch den Termin und ich packe daraufhin mein Zeug zusammen. Taschenlampe, GPS, Stiefel, Jacke, Handschuhe, Handy und und und...
Es geht mal wieder zur nächtlichen Zeit in das deutsche Unterholz.
Torsten und ich haben uns auf zwei Nachtcaches verständigt.
Der erste liegt in Neheim und nennt sich "Lost Football Places".
Wir parken an den angegebenen Koordinaten und gehen los. Ein Dreieckskurs von ca. 3km Länge führt uns durch die Neheimer Wälder über zwei mehr oder weniger verlassene Fußballplätze. Den Cache finden wir nach einiger Sucherei am Fuße eines Baumes.
Danach geht's direkt wieder zurück zum Parkplatz.
Dieser Cache diente uns eigentlich nur zum Aufwärmen, denn als kleinen Höhepunkt haben wir uns einen Nachtcache hinter Menden ausgesucht, der schon von anderen für seine sehr gute Qualität gelobt wurde.

Der Weg führte uns also kurz hinter Menden nach Iserlohn-Sümmern. Der "Gax Night Buzzer" stand auf dem Programm.
Hier sollte es eine etwa 3 stündige Runde durch die nähere Umgebung werden.
Wir kamen um ca. 23:30Uhr am Parkplatz eines Sportplatzes an. Das Wetter war weiterhin trocken und so schnallten wir uns den Rucksack um und zogen den Kragen der Jacke hoch ins Gesicht. Das Gebiet war rundherum sehr offen und so pfiff uns ein recht kalter Wind um die Ohren.
Der Cache-Verlauf führte uns zunächst durch ein Wohngebiet, wo uns ein älterer Anwohner argwöhnisch beobachtete. Erst ging er an uns vorbei. Dann drehte es sich alle 2m nach uns um, während wir an einer der ersten Stationen standen und Koordinaten berechneten. Für ihn sah das sicher aus, wie zwei Gestalten, die sich absprachen, in welches Haus als nächstes eingebrochen werden soll. Unser Ziel war aber ein ganz anderes.
Es begann kurz nach dem Wohngebiet zu regnen. Noch vor wenigen Minuten konnte man die Sterne am Himmel sehen. Nun war es total bedeckt. Zum Glück gelangten wir über diverse Reflektorstrecken in den nahegelegenen Wald, wo der Regen kaum noch störend auffiel. In diesem Wald galt es einen Bach zu überwinden, was nicht wirklich einfach war, weil der Regen der letzten Tage für einen breiteren Bachlauf gesorgt hat.
Später ging es weiter über befestigte Wege außerhalb des Waldes, wo uns ein Auto auffiel, welches auf einer parallel verlaufenden Strasse auffällig langsam fuhr. Immer wieder stoppte der Fahrer und schaltete auch die Scheinwerfer aus. Er blieb dabei allerdings auf dem Bremspedal stehen, wodurch das Auto weiterhin auffällig sichtbar blieb. Wir zogen unseren Weg unbeirrt weiter und lösten Aufgabe nach Aufgabe. Wenig später bemerkten wir, dass uns unserer Beobachter mit dem Auto folgte. Wir bogen an einer Wegkreuzung rechts ab und er bliebt hinter uns an der Kreuzung stehen und schaute uns nach. Er entschied sich dann doch für die andere Richtung und entfernte sich schließlich. Wir hatten somit wieder unsere Ruhe und konnten uns auf die eigentlichen Aufgaben dieser Nacht konzentrieren.
Wenig später kamen mir am Ziel an. Die Koordinaten des Cache-Behälters lagen direkt vor uns. Entfernung ca. 40 Meter. Aber... Wir blickten in die Richtung des Caches und sahen nur ein dichtes Durcheinander aus Bäumen und Büschen. Der Waldboden war extrem aufgeweicht - teilweise mit stehendem Wasser, was so eher der Mecklenburgischen Seenplatte, als einem üblichen Waldboden glich. Vor einiger Zeit müssen dort auch größere Waldarbeiten stattgefunden haben. Erdhügel und tiefe Furchen waren zu sehen. Wo soll hier der Cache liegen? Es gab keinen Weg durch den Wald - nur querfeldein. Nun gut, watt mutt datt mutt.
Wir sind also querfeldein in den Wald gestiefelt. Den Blick fest auf den Waldboden, damit wir nicht im Matsch versinken. Nach etlichen Minuten rief Torsten endlich, dass er den in der Cache-Beschreibung beschriebenen Reflektor gefunde hatte. Dieser sollte in der Nähe des Cache-Behälters sein. Auf das GPS konnten wir uns schon lange nicht mehr verlassen. Bei den so dicht stehenden Bäumen war das Signal der Satelliten nur noch sehr schwach und eine genaue Positionsbestimmung nicht mehr möglich.
Nun waren wir also in direkter Nähe und mussten nur noch den Behälter finden.
Leichter gesagt als getan. Der Wald glich einem Kriegsgebiet. Jeder zweite Baum lag schräg auf dem anderen. Viele lagen komplett am Boden, der auch hier extrem feucht und matschig war. Das Suchen war sehr schwierig und zog sich stark in die Länge. Später fanden wir noch einige Steine, die aus keiner natürlichen Quelle stammen konnten und zudem auffällig geordnet auf dem Waldboden lagen. Aber auch das half nichts. Es war nun schon 2:30Uhr und wir entschieden uns zur Aufgabe. Eine Entscheidung, die uns natürlich nicht leicht fiel. Schließlich liegt das Gebiet nicht direkt vor unserer Haustür.

Wir werden hier also noch einmal vorbeischauen müssen, um diesen Punkt auf der Karte streichen zu können.

Momentan trocknen Jacke, Hose und Stiefel vor der Heizung. Wenn sie wieder trocken sind, geht's weiter...........

Samstag, August 25, 2007

Hochwasser im Sauerland...

Das Wetter zeigte sich mal wieder von seiner extremen Seite.

Tagelang hat es geregnet. Zum Teil fielen an einem Tag die Mengen Wasser, die sonst in einem ganzen Monat fallen.

Diese Wassermassen waren zuviel für unsere Flüsse und so trat vor allem die Ruhr über die Ufer.

Bei einem spontanen Spaziergang in Freienohl und Oeventrop wurden die Auswirkungen der starken Regenfälle mehr als deutlich.


Hier eine kleine Fotosammlung, die während des Spaziergangs entstand:

Zum Öffnen der Bilderserie bitte [HIER] klicken.




Montag, Mai 07, 2007

Jetzt ist er da... der Regen!

Laut dem TV-Wetterfrosch waren es nun schon mehr als sechs Wochen ohne Regen.
Unsere Wiese im Garten sah auch schon entsprechend braun aus.
Wann hatten wir zulezt im April schon Tage mit mehr als 25°C? Auch die 30°C Marke wurde teilweise erreicht. Für den Monat April, der sonst für seine Sprunghaftigkeit bekannt ist, eher ungewöhnlich. In einer Tour sommerliche Temperaturen und null Niederschlag.
Uns war es recht. Die Bauern und Landwirte waren nicht so begeistert.

Das Wetter war perfekt für die ersten kleinen Ausflüge in diesem Jahr.



Wildpark Warstein (30.04.2007)


Nun haben wir Mai. - Und endlich fällt der ersehnte Regen.
Der Radiosender "1Live" nahm dies zum Anlass, die Bevölkerung über dieses seltene Naturphänomen ausführlich zu informieren. Es wurde geklärt, was Regen ist und was dieser bewirkt. Schließlich ging der Sender davon aus, dass die Bevölkerung dies in den vergangenen Wochen schlichtweg vergessen hat.

Ich freue mich über den Regen. Allerdings würde ich mir eine gewisse Abwechslung wünschen. Also gerne mal fünf Tage Sonne und darauf dann zwei Tage Regen. So wie es in den vergangenen Jahren auch immer war. Von Montag bis Freitag 30°C im Schatten umd am Wochenende entsprechenden Regen. Aber irgendwie ist da in den letzten Wochen wohl etwas durcheinander gekommen....

Mittwoch, Juli 26, 2006

Endlich ein wenig Abkühlung!

Nach vielen vielen Tagen mit Temperaturen >32°C kommt heute endlich ein wenig Abkühlung.

Heute hat es erstmals für etwa 45 Minuten geregnet. Das ganze zusammen mit einem leichten Gewitter, welches sich mehr akkustisch als optisch bemerkbar gemacht hat.

Jan hat den Regenschauer direkt genutzt, um sich auch einmal außerhalb der Duschkabine abzukühlen. :)


Er hatte sichtlich seinen Spaß und genoss die Zeit im warmen Sommerregen.

Die Blumen und die Terrassensteine wurde von ihm zusätzlich mit der Gießkanne begossen.
Da kann dann ja wirklich nichts mehr schiefgehen, oder?!


Ziwschendurch steigerte sich der Regen in einen wahren Sturzbach.

Zum Glück standen wir unter unserem Vordach und somit blieben wir bis auf Jan komplett trocken.

Endlich ist es mal wieder ein paar Grad kühler!

Wird es dabei bleiben?
Laut Wetterbericht... Nein!

Aber gut, man kann ja nicht alles haben.

Und wie vormals schon geschrieben... Ich beschwere mich nicht! :)