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Freitag, Oktober 17, 2008

Bei herrlichem Herbstwetter...

Hätte mich jemand vor 20 Jahren gebeten, einen 13km Spaziergang zu unternehmen, ich hätte ihm sicher einen Vogel gezeigt.
Heute ist mal soweit freiwillig die Wanderschuhe anzuziehen und für einige Stunden an die frische Luft zu kommen.

Der vergangene Sonntag sollte sich laut Wetterbericht von seiner besten Seite zeigen.
Temperaturen bis 20°C und ein wolkenloser Himmel wurden uns von Kachelmann & Co versprochen.
Jürgen hatte in der Vergangenheit schon einmal eine Wanderung um Hellefeld herum vorgeschlagen. Die Strecke führt durch das sog. "Alte Testament" und ist ca. 13km lang.
Diese Strecke wollten wir am Sonntag angehen und fuhren um etwa 10Uhr von zuhause los, um in Hellefeld zu starten.

Die Strecke führte uns bei schönstem Sonnenschein über den Kehlberg nach Visbeck und von dort an der Wacholderheide vorbei nach Altenhellefeld.
Dort trafen wir an einer Straßenkreuzung auf eine Gruppe Motorradfahrer aus Remscheid und Umgebung. Diese kleine übersichtliche Gruppe (schätzungsweise 80 Motorräder) fuhr in einer endlosen Schlange an uns vorbei. Es war ein imposanter Anblick.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es dann weiter in Richtung Linnepe und von dort aus wieder nach Hellefeld.
Zwischendurch gabelten wir in Altenhellefeld noch Torsten auf, der uns den Rest der Strecke begleitete.

Nach 13km und etwa 4 Stunden waren wir zurück am Auto.
Es war eine wunderbare Route, die viele Stellen mit einer tollen Fernsicht bot. Die Steigungen hielten sich in Grenzen, so dass man eigentlich jedem Empfehlen kann, diese Route nachzulaufen.

Ach ja... Wer sie nachlaufen möchte, kann sich die Strecke bei gpsies.com ansehen. [KLICK HIER!]

Mittwoch, September 19, 2007

Geocaching, die Zweite

Es war Sonntag, sonnig und ausnahmsweise einmal wieder wärmer als die vielen Tage zuvor.

Wir beschlossen bei diesem schönen Wetter einen Spaziergang zu unternehmen.

Zusammen mit Sven und Torsten machten wir vier uns nach dem Mittagessen um 14Uhr auf den Weg. Ziel war der Küppelturm am Rande von Freienohl.

Eigentlich waren wir gar nicht zum Geocachen unterwegs, aber am Ziel angekommen viel Torsten dann ein, dass er die Koordinaten der deutschen Caches in seinem Garmin-GPS gespeichert und auch dabei hatte. Und so fand er dann auch in unmittelbaren Nähe zum Küppelturm einen Cache gibt, der zudem recht neu sei.

Nachdem wir uns also von unserem Marsch etwas erholt haben und die Aussicht vom Küppelturm genossen haben, begannen wir mit der Suche nach dem Cache. Die Koordinaten passten, nun musste dieser nur noch gefunden werden.


Im Internet fanden wir einen Hinweis darauf, dass andere diesen bereits nach 30 Sekunden
gefunden haben sollen. Nach 30 Sekunden waren wir aber nicht wirklich einen Schritt weiter. Meinten die vielleicht Minuten?

Wir haben lange gesucht. Viele viele Minuten. Oder waren es sogar Stunden?

Ein Anagramm sollte zur Lösungsfindung beitragen. Aber auf das Wort "Uranpelz" konnten wir uns nicht wirklich einen Reim machen. Somit war uns diese Hilfe nicht wirklich hilfreich.

Unser Kleinster wurde schon langsam unruhig und so mussten wir uns doch etwas beeilen.

Und da... war das eine Erfolgsmeldung?

Aus einiger Entfernung hörte ich Alex und Torsten rufen.
Sie hatten den Cache gefunden. Unser erster erfolgreicher Cache.

Man wird es mir sicher nachsehen, dass ich keine weiteren Details zum Cache und seinem genauen Standort hier preisgeben möchte. Aber schließlich gibt es noch viele andere Geocacher, die ich nicht um ihren Spaß bringen möchte.

Während der kleinen Wanderung und auf dem Küppelturm sind einige Fotos entstanden.

Diese sind [hier] zu finden.

Wir werden die Suche nach weiteren Caches in und um Meschede in Kürze aufnehmen und entsprechend hier darüber berichten.


Freitag, Juli 21, 2006

TomTom führt mich in den tiefen dunklen Wald...

Ich habe mir vor etlichen Wochen ein mobiles TomTom-Navi gegönnt und hatte bislang auch nur gute Erfahrungen machen können.

Nun wollte ich aber mal etwas experimentieren und habe dem Gerät mitgeteilt, dass es mich doch bitte auf dem kürzesten Weg zum Ziel bringen möge.
Vergleichsmöglichkeiten zwischen kürzester und schnellster Wegführung habe ich bislang nur durch Programme wir Map'n'Guide oder MS AutoRoute. Daher war ich in diesem Real-Life-Test schon gespannt, woher man so fährt, wenn das Navi die alleinige Kontrolle über mein Tun hat.

Was mir schon nach wenigen Kilometern auffiel war, dass das Gerät wirklich eine andere Strecke wählt, wenn man dabei auch nur 3m einpsaren kann.
Wir haben hier eine Autobahn, die annähernd parallel zu einer Hauptverkehrsstrasse führt. Das Navi führte mich quer durch die Stadt über eben jene Hauptstrasse, die mit ca. sieben Ampelanlagen bespickt ist. Gespart habe ich wenige Meter, dafür aber viel Zeit investiert, da viele Ampeln auf Rot standen.

Die nächste Auffahrt sollte ich dann aber dennoch nehmen, um meinem Ziel näher zu kommen.
Dann wieder von der Autobahn ab und durch einen Ort, den ich sehr gut kenne, da ich dort auch wohne. :)
Anstatt der gut ausgebauten Hauptstrasse zu folgen, schickt mich das Navi kreuz und quer durch die Straßen der Wohngebiete, wo ich mich im ZickZack-Kurs einer schmalen Straße nähere, die mit einem Schild versehen ist. "Anlieger frei". - Danke! Also bin ich wieder umgekehrt und habe die Hauptstrasse genommen und musste das vielfache "Drehen Sie nach möglichkeit um!" ignorieren.

Ok, es wäre sicher die kürzeste Strecke gewesen, aber hat man da nicht noch eine gewisse Optimierung eingebaut, die das Fahren durch enge Wohngebiete verhindert? Und dann steht man noch vor einem Verbotsschild.

Aber der absolute Hammer kam dann noch.
Ich fahre also weiter über mir bekannte teilwese sehr schlechte Landstrassen und wede plötzlich gebeten rechts abzubiegen.
Hmm, dachte ich. Hier soll es lang gehen? Da ist doch nichts außer Wald.
Ich bin also brav abgebogen und habe auch nach Verbotsschildern (Nur Land- und Forstbetrieb usw.) gesucht, aber nichts gefunden.
Was dann kam, war der absolute Kracher.
Das System führte mich quer durch eine 3km lange Waldstrecke.

Der Weg zeigte aber keinerlei Verbotsschilder, so dass ich mich mutig in mein Bush-Abenteuer stürzte.


Was habe ich wirklich an Strecke gespart. Nur auf diesen Abschnitt bezogen.
Es sind einige hunder Meter. Ja klar, die habe ich in der Tat gespart.
Dafür war ein Fahren schneller als 15km/h nicht ansatzweise möglich und teilweise musste man bedingt durch den dichten Bewuchs zwischen der beiden Fahrrinnen sehr aufpassen.

Bei den Navi-Herstellern habe ich mal gelesen, dass deren Mitarbeiter sämtliche Strecken innerhalb von drei Jahren einmal abfahren, um das System ständig aktuell zu halten. Autobahnen werden wohl jährlich geprüft. Land- und Bundesstrassen je nach Priorität alle zwei Jahre und alle anderen Klein(st)strassen werden spätestens alle drei Jahre einmal abgefahren. Wer aber will mir erzählen, dass ein Mitarbeiter von TomTom mit seinem Messwagen quer durch diesen Wald fährt, um dessen Wegführung nachzumessen? Von allein fährt da doch niemand lang.

Ich werde die Option "Kürzeste Wegstrecke" sicher so schnell nicht wieder nutzen. Wer weiß wo man da ankommt, wenn man sich absolut nicht auskennt.

Aber so lernt man seine Heimat auch mal intensiver kennen.
In diesem Sinne...

Schönes Wochenende!