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Montag, November 24, 2008

Das Treppchen erklommen!

Das Finale des diesjährigen Bowlingturniers stand an.
Einige Wochen zuvor spielten wir, das Team "Bowling Massaker" (Olli, Torsten, Sven und meine Wenigkeit), schon die Vorrunde, aus der nur max. 12 Mannschaften raus hervorgehen sollten.
In diesem Jahr hatte aber jede Mannschaft die Möglichkeit am Finale teilzunehmen, da nur acht Gruppen antraten, so dass unsere Platzierung unter den Top5 nicht mehr ins Gewicht fiel.

Am Samstag, 22.11.2008, ging es dann los. Um 14Uhr startete das Bowlingturnier und wir spielten gleich im ersten Spiel auf unserer Stammbahn. Die schlechtesten zwei Mannschaften sollten in der ersten Runde aus dem Turnier ausscheiden. Wir spielten eine recht gute Runde und sicherten uns so einen Platz in den Top3. Somit war die erste Hürde erfolgreich genommen.

Unser Team hatte dazu noch das Glück, den besten Einzelspieler der ersten Runde zu stellen, der einen gesonderten Preis erhalten sollte. Sven erreichte 157 Pins und war damit bester Spieler der ersten Runde.

Die verbleibenden sechs Teams spielten dann erneut gegeneinander und auch hier sollten die letzten zwei wieder ausscheiden. Diese Runde verlief nicht ganz so gut und so mussten wir bis zuletzt um den Einzug in das Vorfinale bangen. Wir erreichten aber dann doch noch so gerade die nächste Runde und waren so unter den besten vier Manschaften des Turniers. Im Vorjahr reichte es für uns im Turnier nur für Platz 5, so dass wir nun schon eine bessere Position erreicht haben.

In der nächsten Runde ging es um den Einzug ins Finale oder um das Spiel um Platz 3.
Leider konnten wir die zwei guten Teams aus Sundern nicht hinter uns lassen, so dass wir uns später im Spiel um Platz 3 gegen die "Brandfackeln" wiederfanden. Diese konnte wir mit einem Vorsprung von etwas mehr als 40 Punkten schlagen, so dass wir damit als Dritter aus dem diesjährigen Bowlingturnier hervorgingen.

Mit dieser Platzierung haben wir letztlich nicht gerechnet und daher freuten wir uns umso mehr, dass wir soweit gekommen sind.

Es geht weiter, denn nach dem Turnier ist vor dem Turnier. ;-)

Montag, November 17, 2008

Verkaufsoffener Sonntag...

Es vergeht ja kaum ein Wochenende, an dem nicht irgendwo im Umkreis von 30km ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet.
Am Sonntag der vergangene Woche waren in Meschede alle Geschäfte geöffnet. Gestern war es in Arnsberg-Neheim soweit.
Wir hatten auch nichts besseres vor, als dorthin zu fahren, um für einen Geburtstag noch ein kleines Geschenk zu kaufen.

Als wir losfuhren regnete es und wir erhofften uns dadurch schon viele freie Parkplätze und eine leere Fußgängerzone. Aber erstens kommt es anders und zweitens.... zweitens waren alle Parkplätze gerammelt voll und als wir dann endlich eine Abstellmöglichkeit fanden, ging es in der Fußgängerzone zu, wie zu den besten Zeiten auf der Soester Allerheiligenkirmes. Ellbogentaktik war angesagt.
Der Regen war vorübergezogen und es schien, als sei die ganze Stadt inkl. aller umliegender Orte auf den Beinen. In den Geschäften bildeten sich an den Kassen lange Schlangen und überall herrschte Hochbetrieb.
Wir unterliessen es daher mehr als das benötigte zu kaufen oder auch nur anzuschauen. Und zum Glück fanden wir sehr schnell das, wonach wir suchten. Der Rest war dann nur noch Sightseeing in der Fußgängerzone mit anschließendem Rückzug zum Auto.

Schon verrückt, was an einem Sonntag alles gekauft wird. Selbst in den Drogeriemärkten platze es aus allen Nähten. Was machen die Leute denn nur werktags?

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Mit dem Rad unterwegs...

Es war mal wieder an der Zeit, den eigenen Drahtesel nach vielen Jahren auszutauschen.
Mein letztes Rad habe ich noch zu DM-Zeiten gekauft. Zuverlässig war es, das ist keine Frage. Im Laufe der Jahre habe ich zwei mal die Mäntel getauscht und das wars auch schon.
Ok, ich gebe zu... Ich habe in den vielen Jahren keine Unmengen an Kilometern hinter mich gebracht. Der innere Schweinehund hat doch viel zu oft gewonnen und mich davon abgehalten.
Zumal habe ich mich wohl damals zu sehr auf die Beratung des Verkäufers verlassen. Denn im direkten Vergleich mit dem neuen Fahrrad stellte sich dann doch schnell heraus, dass die Rahmengröße um einiges zu klein bemessen war. Schon eher viel mir auf, dass ich Lenker und Sattelstütze enorm weit ausziehen musste, um ordentlich fahren zu können.
Damals hatt ich keine Ahnung und habe mich auf die Aussagen verlassen. "Das muss so sein...!"

Seit etwa vier Wochen steht nun das neue Rad im Keller und begleitet mich auf diversen Ausfahrten, die ich Dank GPS-Technik mitschreibe und so den Überblick über die gefahrenen Kilometer, Geschwindigkeiten und Strecken behalte.

Ach ja.... hier ein kleines Paßbild meines neuen Begleiters:

KETTLER Black Light


Es handelt sich um ein KETTLER Black Light mit einem 60er Rahmen und kompletter Shimano Deore XT Ausstattung. Auf Federungen jeglicher Art habe ich verzichtet. Das hatte das alte Rad auch nicht und vermisst habe ich es eigentlich nie. Durchs Gelände fahre ich nicht und die kleinen Unebenheiten auf Straßen und Wegen stören mich eher weniger. Somit bin ich Eins mit der Fahrbahn! ;-)
Meine Hausstrecke ist mehr oder weniger der Hennesee. Das ist eine Gesamtstrecke von ca. 33km, wobei ich ca. 10km zum See und zurück benötige. Die restlichen 13km liegem am Hennesee selbst. Einen Teil der von mir gefahrenen Touren lege ich bei http://www.gpsies.com/ ab, wo man viele Radtouren oder auch Wanderrouten auf der ganzen Welt finden kann.
Meine Hausstrecke und weitere Routen sind dort auch zu finden: [KLICK HIER].
Das Wetter macht mir natürlich mehr und mehr einen Strich durch die Rechnung. Entweder regnet es oder es ist relativ kalt. Oder auch gerne beides. Da ist dann schon eine entsprechende Geduld gefragt, bevor es das nächste mal auf den Sattel geht.

Also... auf geht's!

Dienstag, September 16, 2008

Hoëcker in Meschede

Als mich Torsten vor einigen Monaten anrief und sagte, dass Bernhard Hoëcker nach Meschede-Berge kommt, habe ich im anfangs nicht geglaubt. Was will der denn in Berge? Wird er die Schützenhalle überhaupt finden?

Nun ja, für den 13.9. war der Auftritt anberaumt und dazu habe ich direkt zwei Karten mitbestellt. Live habe ich Bernhard Hoëcker noch nicht erleben dürfen. Aber das sollte sich jetzt ändern.
Für 19Uhr war der Einlass terminiert und um 20Uhr sollte die Show beginnen.
Pünktlich wie wir nun einmal sind, fuhren wir um 18:15Uhr zuhause los und kamen wenig später an der Schützenhalle in Berge an.

Aber, der Parkplatz war leer. Vor der Halle schlug uns gähnende Leere entgegen. Konnte es denn sein, dass wir die ersten waren? Zur Sicherheit ein Blick auf die Karten und auf den Kalender. 13.9.2008 - Schützenhalle Meschede-Berge.
Datum passt - Ort passt auch. Aber wo waren die Menschenmassen?

Wir warteten im Auto noch einige Minuten und kurze Zeit später trudelten auch so ganz langsam die ersten Besucher ein. Es war also alles in Ordnung. Wir waren schlicht um einiges zu früh.
Direkt vor dem Eingang zur Schützenhalle parkte ein blauer BMW X3 mit Kölner Kennzeichen.
Aus Hoëckers Buch "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Geocaching zurück zur Natur" wusste ich, dass er privat einen X3 fährt. Und...richtig! Im Kofferraum waren seine Geocaching-Utensilien zu sehen. Es war also sein Wagen, der da so direkt vor der Hallentür parkte.
(Und für jeden, der ihm auf der Autobahn grüßen möchte: Das Kennzeichen ist K-GO153)

Nun, wir standen im Foyer der Schützenhalle und warteten auf Einlass. So langsam füllte sich der Eingang und Vorplatz der Halle und um etwa 19:20Uhr konnten wir die Schützenhalle betreten.

Und wohin setzt man sich bei so einem Event? Natürlich in die erste Reihe!
Man möchte ja alles hautnah sehen und erleben und nicht hinter irgendwelchen Sitzriesen verhungern. Also direkt die erste Sitzreihe beschlagnahmt und auf den Start gewartet.

Um Punk 20Uhr ging es los. Um etwa 23Uhr war die Show vorrüber.
Dazwischen... kaum zu beschreiben. Eine hervorragende One-Man-Show mit sehr viel Kontakt zum Publikum. Bernhard Hoëcker bewies, dass er die Stand-up-Comedy perfekt beherscht. Das Spiel mit dem Publikum war super. Wir haben uns gekrümmt vor Lachen. Seine Art, Dinge zu erklären sind einfach nur gut. Es war ein einmaliges Ereignis ohne unnötigen Schnickschnack. Eine Bühne, ein paar Scheinwerfer und einige Lautsprecher. Mehr brauchte man nicht.
Das Warten und die Kosten (19,90Euro pro Karte im Vorverkauf) haben sich absolut gelohnt.
Und ich bin mir sicher, dass wir uns für den nächsten Auftritt in der Nähe wieder Karten kaufen werden.


Dienstag, Oktober 23, 2007

Geocaching - der erste eigene Cache!

Genau 26 Caches fielen uns bereits zum Opfer. 26 Stück innerhalb 31 Tage.
Ein nicht wirklich schlechter Schnitt, oder?
Naja, Torsten hat bei seinem Köln-Besuch allein drei Caches an einem Tag gehoben.
Außerdem zählen wir unsere gefundenen Caches in ein Konto zusammen. Aber gut. Warum nicht? Gemeinsam geht's eh besser und daher fassen wir auch unsere Erfolge gerne zusammen.

Nun, nach also 26 gefundenen Caches waren wir der Meinung, dass auch gerne mal ein eigener Cache an der Reihe wäre.
Ich habe somit seit Jahren das erste mal wieder gebastelt und ein Behältnis in Form einer Vitamintablettendose vorbereitet. Ein Log in Excel erstellt, einen Bleistift eines schwedischen Möbelhauses beigelegt und die Dose passend beschriftet.
Der Ort für den Cache lag in meinem Kopf schon in etwa fest. Bremke Weg. (=>Google Maps) - So sollte er heißen. Ein schöner Wanderweg durch den Arnsberger Wald hier in Freienohl.
So bin ich am Sonntag gegen Mittag einfach mal losgezogen und habe an der erdachten Stelle nach einem geeigneten Versteck gesucht. Dies war nach einiger Zeit auch gefunden und der Cache passte auch hervorragend hierher.
Es war also passiert. Der erste eigene Cache wartet von nun an auf die suchende Meute.
Wann wird sie eintreffen. Werden sie fündig? Ich war schon sehr gespannt.

Am Sonntag abend habe ich den Cache auf http://www.geocaching.com/ publik gemacht. Nach dem Ausfüllen des Online-Formulars muss der Cache durch einen "Offiziellen" geprüft und freigegeben werden. Dies geschah am nächsten Tag gegen 10Uhr vormittags. (Link zum Cache bei geocaching.com)
Ich habe ja nun mit vielem gerechnet, aber was ich später im Cache-Log las, verschlug mir glatt die Sprache. Nach der Freigabe des Caches waren genau 4 (in Worten: vier) Stunden vergangen, bis der erste Fund protokolliert wurde! Damit habe ich nicht gerechnet. Es scheint ja so, als habe man genau auf diesen Moment gewartet.
Bislang können wir nach acht Tagen fünf erfolgreiche Funde verzeichnen. Kein schlechter Schnitt, wie ich meine. Dabei ist der Cache noch nicht einmal wirklich etwas besonderes. (Die besonderen Dinge heben wir uns für später auf!)

Nun, wir arbeiten zur Zeit an der Realisierung eines Nightcaches. Wir müssen aber feststellen, dass dies nicht wirklich mal eben so gemacht ist. Die erste Begehung der möglichen Route am heutigen Abend stellte sich als Reinfall heraus. Kyrill hat ganze Arbeit geleistet und den geplanten Weg in einen Mikadohaufen verwandelt. Und wegen der verstärkten Waldarbeiten sind die Wege ziemlich matschig und zum Teil unbegehbar.
Wir suchen also nach einer Alternativen. Aber es hetzt uns ja keiner. Wir suchen weiter und früher oder später wird es soweit sein.

Wir werden sehen......

Montag, Oktober 01, 2007

Geocachich - Revenge und ein kleines Jubiläum

Vor Wochen schrieb ich schon von unserem aller ersten Versuch... Der See mit dem Versuch, unseren ersten Cache zu finden... Der Mann mit Kind ohne Kinderwagen... Das Kind mit den müden Knochen.... Der Cache, der dann doch nicht gefunden wurde.
Wir haben uns auch im Nachinein schon sehr darüber geärgert. So sehr, dass wir gestern erneut zum Ort des Geschehens gefahren und gelaufen sind.
Dieses mal mit mehr Erfahrung, besserem Equipment und... ja... wirklich... dieses mal mit Kinderwagen! ;-)

Torsten, Alexandra, Jan, Eric und ich. Bei so vielen suchenden Augen kann sich kein Cache sicher fühlen.

Nun, der Zielort war uns wohl bekannt, nun galt es die Koordinaten zu prüfen und erneut das nähere Umfeld des Caches unter die Lupe zu nehmen.
Viel war nicht los an diesem Sonntag nachmittag. Waren die letzten Tage doch reichlich verregnet und auch an diesem Tag konnte man dem Wetter keine 100%ige Trockenheitsgarantie abgewinnen. So konnten wir uns in Ruhe auf die Suche machen.
Ok, es hat einige Minuten gedauert, aber letztlich waren wir doch erfolgreich und so konnten wir die wasserdichte Dose bergen und uns in ihrem Log verewigen.
Mit uns nicht! Das konnten wir uns einfach nicht so gefallen lassen. Der Cache musste gehoben werden. Und so waren wir froh und hoch motiviert, als wir uns von dort aus wieder auf dem Weg zum Auto gemacht haben, um den nächsten Cache in Angriff zu nehmen.

Schade, wir hatten doch glatt den Sekt vergessen. Denn wir feierten hiermit unser erstes kleines Jubiläum. Der zehnte Cache!


...die Burgruine in Eversberg...

Laut Beschreibung sollte man in Wehrstapel parken. Der Cache war von dort aus etwa 1000m Luftlinie entfernt. Nun, was Luftlinie angeht, so haben wir ja schon unsere Erfahrungen gemacht. Selbst 2km hörten sich nicht nach wirklich viel an. Gewandert sind wir lange.... sehr lange. Zumindest länger, als zuvor angenommen.

Wir zogen also los. Der Weg führte relativ steil bergauf und führte uns unter der Autobahn A46 hindurch.


GCQP90 - Burgruine - 3D

Nach etlichen Minuten kamen wir dann in Eversberg an und suchten unseren Weg weiter die Straßen und Wege bergauf. Die letzten Meter waren noch einmal etwas steiler. Gut, dass die Kinderwagen geländegängig sind. Vor allem Jan war mit seinen Zwillingsbereifungen sehr gut unterwegs.



GCQP90 - Burgruine Eversberg - 2007-09-30 18-28-47


An der Ruine haben wir uns direkt auf die Suche nach dem Cache gemacht.
Torsten hielt mich noch davon ab, mit dem Turm Jenga zu spielen..... ;-)
Nach zwei bis drei Turmumrundungen fanden wir den Cache schließlich. Gut versteckt!
Schnell den Kugelschreiber gezückt, den Eintrag im Log hinterlassen und den Cache wieder gut an Ort und Stelle verstecken. TFTC an den Owner.
Der Abstieg zurück zum Auto war dann nur noch eine Kleinigkeit.
Zufrieden fuhren wir dann nach Hause. Die Kinder hatten auch ihren Spaß. Vor allem Jan war außer Rand und Band. Dafür schlief er kurz nach der Abfahrt direkt im Kindersitz ein. Ein gutes Zeichen! ;-)

Bald geht es weiter... Die Suche wird niemals enden....

In diesem Sinne: Happy hunting!

Mittwoch, September 19, 2007

Geocaching, die Zweite

Es war Sonntag, sonnig und ausnahmsweise einmal wieder wärmer als die vielen Tage zuvor.

Wir beschlossen bei diesem schönen Wetter einen Spaziergang zu unternehmen.

Zusammen mit Sven und Torsten machten wir vier uns nach dem Mittagessen um 14Uhr auf den Weg. Ziel war der Küppelturm am Rande von Freienohl.

Eigentlich waren wir gar nicht zum Geocachen unterwegs, aber am Ziel angekommen viel Torsten dann ein, dass er die Koordinaten der deutschen Caches in seinem Garmin-GPS gespeichert und auch dabei hatte. Und so fand er dann auch in unmittelbaren Nähe zum Küppelturm einen Cache gibt, der zudem recht neu sei.

Nachdem wir uns also von unserem Marsch etwas erholt haben und die Aussicht vom Küppelturm genossen haben, begannen wir mit der Suche nach dem Cache. Die Koordinaten passten, nun musste dieser nur noch gefunden werden.


Im Internet fanden wir einen Hinweis darauf, dass andere diesen bereits nach 30 Sekunden
gefunden haben sollen. Nach 30 Sekunden waren wir aber nicht wirklich einen Schritt weiter. Meinten die vielleicht Minuten?

Wir haben lange gesucht. Viele viele Minuten. Oder waren es sogar Stunden?

Ein Anagramm sollte zur Lösungsfindung beitragen. Aber auf das Wort "Uranpelz" konnten wir uns nicht wirklich einen Reim machen. Somit war uns diese Hilfe nicht wirklich hilfreich.

Unser Kleinster wurde schon langsam unruhig und so mussten wir uns doch etwas beeilen.

Und da... war das eine Erfolgsmeldung?

Aus einiger Entfernung hörte ich Alex und Torsten rufen.
Sie hatten den Cache gefunden. Unser erster erfolgreicher Cache.

Man wird es mir sicher nachsehen, dass ich keine weiteren Details zum Cache und seinem genauen Standort hier preisgeben möchte. Aber schließlich gibt es noch viele andere Geocacher, die ich nicht um ihren Spaß bringen möchte.

Während der kleinen Wanderung und auf dem Küppelturm sind einige Fotos entstanden.

Diese sind [hier] zu finden.

Wir werden die Suche nach weiteren Caches in und um Meschede in Kürze aufnehmen und entsprechend hier darüber berichten.


Samstag, August 25, 2007

Hochwasser im Sauerland...

Das Wetter zeigte sich mal wieder von seiner extremen Seite.

Tagelang hat es geregnet. Zum Teil fielen an einem Tag die Mengen Wasser, die sonst in einem ganzen Monat fallen.

Diese Wassermassen waren zuviel für unsere Flüsse und so trat vor allem die Ruhr über die Ufer.

Bei einem spontanen Spaziergang in Freienohl und Oeventrop wurden die Auswirkungen der starken Regenfälle mehr als deutlich.


Hier eine kleine Fotosammlung, die während des Spaziergangs entstand:

Zum Öffnen der Bilderserie bitte [HIER] klicken.




Mittwoch, Juli 11, 2007

Geocaching - Der erste Versuch

Mal wieder vor die Tür kommen. Den Hintern vom Sofa erheben und hinter sich von Außen die Haustür schließen. Einfach nur spazieren gehen? - Nein. Es darf auch etwas mehr sein.

Schon vielfach habe ich von Geocaching gehört. Auch Comedystar Bernhard Hoecker geht dieser modernen Form der Schnitzeljagd nach und hat sogar ein Buch darüber geschrieben.

Zusammen mit meinem lang lang langjährigen Computerei-Wegbegleiter Torsten F. (Name durch die Redaktion nicht geändert!) und meinem Sohn Jan ging es am vergangenen Sonntag los. Wir wollten es auch einmal versuchen und Erfahrungen sammeln. Das Wetter war endlich einmal trocken und sogar relativ warm. Beste Voraussetzungen zum Schnitzel jagen. ((Insider: Martin, wenn Du das hier liest, dann sei froh, dass wir Dich nicht gefunden haben. *g*))

Um beim ersten Versuch nicht allzuweit in die Ferne fahren zu müssen, entschlossen wir uns für einen Cache in der Nähe von Meschede. Und so viel die Wahl auf den Hennesee. Startort war der Parkplatz Mielinghausen am südlichen Ende des Sees, wo wir um etwa 12:45Uhr ankamen.

Torsten brachte ein Medion-Navigationsgerät mit, welches für die ersten Gehversuche ausreichend Funktionen für das Geocaching bietet. Dazu hatten wir noch einen Kompass und die Informationen aus dem Internet bezüglich des Cache-Standorts.

Anfangs irrten wir etwas unplanmässig durch die Gegend. Erst nach einiger Lauferei viel uns auf, dass die Koordinatenangaben auf dem Blatt Papiert nicht mit der Anzeige des GPS übereinstimmten. Wir mussten die Koordinaten erst umrechnen, damit die Werte nutzbar wurden. Das merkten wir aber halt erst nach etlichen hundert Metern und der Erkentnis, dass in dieser Richtung sicherlich niemand einen Cache hinterlegt.

Nachdem wir also die Werte umgerechnet haben, zogen wir endlich in die richtige Himmelsrichtung los und mussten mal mehr mal weniger auf Jan warten, der hier und dort einen Stock oder Stein gefunden hatte. Halt typisch für einen zwei einhalb Jahre alten Jungen. Waren wir damals anders? Sicher nicht.

Regelmäßig überprüften wir die Koordinaten und stellten fest, dass sich die Entfernungen zum Ziel immer weiter verkürzte.
Nach ca. fünf Kilometern und dem ersten größeren Schwächeanfall unseres jüngsten Begleiters (Papa hat ausgerechnet den Kinderwagen vergessen und durfte den Jungen daher auf dem Arm tragen! Typisch halt!) stellten wir fest, dass wir am Ziel vorbei gelaufen waren. Somit wurde Jan kurzerhand geschultert und tief schlafend zurück bis zum Zielpunkt getragen. Entfernung ca. 2km. (Auch kleine Kinder können auf Dauer sehr schwer werden! Vor allem, wenn sie schlafend in den Seilen hängen. *g*)
Als wir die Zielkoordinaten erreichten wurde Jan natürlich wieder wach und dreht voll auf. Von Müdigkeit keine Spur mehr. Torsten, der mit seinen Bundeswehrstiefeln perfekt für die Uferböschungen ausgestattet war, suchte wassernahe Umgebung ab. Ich bleib auf Höhe des Fußweges und suchte dort nach einem Anzeichen für den Cache.
Ich fand leider nichts. Torsten fand hingegen einen Kunststoffeimer, der mit einer Schnur an einem Busch festgebunden war. Der Eimer war aber leider leer. Entweder bedingt durch Wind und Wetter oder durch sonstige äußere Einflüsse.
Zusammen waren wir nicht absolut davon überzeugt, dass es sich dabei um den eigentlichen Cache gehandelt hat, aber es war sonst weit und breit nichts anderes zu finden.

Nach einer kurzen Pause trotteten wir gemütlich zurück zum Parkplatz.
Jan lief anfangs weit vor uns her. Später auf gleicher Höhe. Kurz drauf wieder einige Meter hinter uns. Die letzten Meter bis zum Parkplatz musste ich ihn allerdings wieder auf die Schultern nehmen.
Zum guten Schluß genehmigten wir uns noch ein Eis in der Stadt und fuhren danach wieder nach Hause.

Fazit dieser Aktion:
Mehr davon!
Es hat wirklich Spaß und Lust auf mehr gemacht.
Wenn das Wetter nun wieder besser werden sollte, so werden wir sicher noch einmal aufbrechen und auf Cache-Suche gehen.

Aber eines ist sicher: Den Kinderwagen vergesse ich beim nächsten mal nicht. Das garantiere ich!

Mittwoch, März 21, 2007

Der Bahnhof in Meschede kommt unter den Hammer...

Unter den Abrisshammer!

Nach etwas mehr als 51 Jahren muss es nun einem Neubau weichen.

Das Bahnhofsgebäude im Zentrum von Meschede.

Im November des Jahres 1955 wurde das damals neue errichtete Gebäude feierlich eingeweiht.
Nun im März des Jahres 2007 sollen seine Tage gezählt sein.
Jeden Tag kann der Abrissbagger seine Arbeit aufnehmen, um Platz für einen modernen Neubau zu schaffen. Ein Neubau, der den Bahnhofsbereich für Reisende und Ansässige attraktiver machen soll; inkl. Bowlingbahn und Einkaufszentrum.

Dank der Fa. Uniserve aus Meschede wurde eine Webcam errichtet, die die Abrissarbeiten dokumentieren soll. Die Webcam erstellt alle fünf Minuten ein neues Bild. Die Bilder werden zusätzlich in einem [Archiv] gespeichert.



Aktuelles Bild der Webcam (320x240 Pixel)
Original Größe 1280x960 Pixel [klick hier]



Update [05.04.2007]
Nach der Entkernung des Gebäudes haben heute die eigentlichen Abrissarbeiten begonnen. Von der Ostseite aus arbeitet sich der Abrissbagger durch das Gebäude und hat bereits etwa ein Drittel abgebrochen.





Update [10.04.2007]
Die Abrissarbeiten schreiten voran. Etwa die Hälfte des Gebäudes ist nunmehr abgerissen worden. Die Eingangshalle steht noch. Der frühere Bereich mit dem Fahrkartenverkauf ist bereits in Schutt gelegt.




Update [14.04.2007]
Das war es dann wohl. Die letzte Mauer fiel im Laufe des Vormittags.
Es scheint als müsse man bis zum Wochenende (Ende KW14) mit dem eigentlichen Abriss fertig werden, denn in den vergangenen Wochen wurde samstags bislang nicht gearbeitet. Auch fand eine Nachtschicht statt, wo Teile des Gebäudes unter Scheinwerferbeleuchtung eingerissen wurden. Ein enger Zeitplan, so wie es scheint.


Update [24.04.2007]
Die Abrissarbeiten sind abgeschlossen. Die Bagger "kehren" noch den letzten Schutt zusammen und verladen ihn auf die LKW.
Ein ungewohntes Bild zeigt sich dem Beobachter, wenn er die Le-Puy-Strasse entlang fährt und nun Dinge sehen kann, die das alte Bahnhofsgebäude bis zuletzt verdeckt hat.
Die "Studio Architec" hat auf ihrer Webseite (http://www.studioarchitec.de) Pläne für den Neubau der "Bahnschiene West" veröffentlicht. Die Detailbilder dazu sind [HIER] zu finden.

Update [01.08.2007]
Fotos des Bahnhofs kurz vor und während der Abrissarbeiten sind [HIER] zu finden.

Samstag, Februar 10, 2007

Ein Zeitzeuge berichtet... Adolf Burger berichtet über seine Zeit in deutschen Konzentrationslagern

Am Donnerstag, 08.01.2007, besuchte Adolf Burger die "Alte Synagoge" in Meschede, um über seine Elebnisse während der Nazi-Zeit zu berichten.
Adolf Burger ist heute 89 Jahre alt und wurde in Österreich-Ungarn geboren.
Im August 1942 wurde er zusammen mit seiner Frau Gisela aus "politischen Gründen" verhaftet und in das KZ Auschwitz verschleppt.
Seine Frau wurde in Auschwitz-Birkenau umgebracht. Sein Leben hat Adolf Burger letztlich seinem erlernten Beruf zu verdanken. Er ist Buchdrucker und war daher für die Nazis ein Fachmann ganz besonderer Art.
Adolf Burger fälschte im KZ Sachsenhausen zusammen mit anderen Häftlingen große Mengen an englische Pfundnoten, jugoslawisches Partisanen-Geld, sowjetische Ausweise, brasilianische Pässe, Soldbücher, Briefmarken und Formbriefe, wie beispielsweise die des Palästina-Amtes in Genf.
Die von SS-Sturmbannführer Alfred Naujocks konzipiert, von Himmler und Hittler abgestimmte Aktion Bernhard ging als „größte Fälscherwerkstatt“ in die Weltgeschichte ein.

Adolf Burger und die anderen noch lebenden Häftlinge wurde am 5. Mai 1945 durch die amerikanischen Streitkräfte befreit.


Seit 2006 wird der Spielfilm "Der Fälscher" produziert, der 2007 in Österreich und Deutschland erscheinen wird. Das Drehbuch basiert auf den Erinnerungen Adolf Burgers an seine Zeit in Sachsenhausen. Er schrieb nach dem Krieg das Buch "Des Teufels Werkstatt. Die Geldfälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen", welches man vor Ort erstehen konnte.



Adolf Burger berichtete über seine Zeit in der verschiedenen KZs und erzählte von dem grausamen Leben dort. Erschreckend deutlich schilderte er die tägliche Routine im Arbeitslager, die man sich aus heutiger Sicht kaum vorstellen kann. Mit 300g Brot musste ein Häftling am Tag auskommen. Heute unvorstellbar.


Nach ca. drei Stunden verabschiedete sich Adolf Burger von seinen Zuhörern.

Die Berichte von Adolf Burger hinterliessen bei mir einen tiefen Eindruck. Nie zuvor habe ich einen derartige detaillierten Bericht von einem Zeitzeugen gehört.

Ich bin froh, diesen Termin wahrgenommen zu haben.
Ich möchte ihm hiermit noch einmal sehr für seine Arbeit und seine Berichterstattung danken und wünsche ihm auf diesem Wege ein langes Leben in Frieden.
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Weiterführende Links:

Dienstag, Juni 27, 2006

Oldtimertag auf dem Flugplatz Meschede-Schüren (EDKM)

Am 25.06.2005 fand auf dem Flugplatz Meschede-Schüren(EDKM) wieder einmal der Oldtimertag statt.

Zusammen mit Freunden (Jürgen DH7DJ & XYL Birgit) fuhren wir über einige Umwege nach Schüren. Umwege darum, weil wir anfangs hinter einer Gruppe Oldtimer-Schleppern herfuhren, die über die 20km/h-Marke nicht hinaus kamen. Als wir in Schüren ankamen, trafen die Schleppe kurz hinter uns ein. Glück gehabt! :)

Auf dem Flugplatz wurden viele verschiedene Fahrzeuge (PKW, LKW, Motorräder) und natürlich Flugzeuge gezeigt. Während die vierrädrigen Fahrzeuge am Boden blieben und nicht bewegt wurden, fanden auf der Start- und Landebahn ständig Starts und Landungen statt.

Mit einer Antonov AN2, dem größten Doppeldecker der Welt, konnten Rundflüge gebucht werden. Der Preis von 35 Euro für eine viertel Stunde, war eigentlich noch relativ human, wir zogen es aber vor mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Zumal man mit einem Kinderwagen in der Maschine nur sehr schwer unterkommt. :)

Das Wetter war hervorragend. Leichter Bewölkung und Temperaturen um 27Grad waren das perfekte Wetter für eine derartige Veranstaltung.

Bei den gezeigten Kunstflügen schoß Jürgen teilweise ganze Fotoserien, wobei die Flugzeuge bedingt durch den Stand der Sonne leider recht dunkel abgelichtet wurden.

Die Fotos von Jürgen (DH7DJ) von dieser Veranstaltung können [_HIER_] betrachtet werden.

Viel Spaß dabei.