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Montag, November 17, 2008

Verkaufsoffener Sonntag...

Es vergeht ja kaum ein Wochenende, an dem nicht irgendwo im Umkreis von 30km ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet.
Am Sonntag der vergangene Woche waren in Meschede alle Geschäfte geöffnet. Gestern war es in Arnsberg-Neheim soweit.
Wir hatten auch nichts besseres vor, als dorthin zu fahren, um für einen Geburtstag noch ein kleines Geschenk zu kaufen.

Als wir losfuhren regnete es und wir erhofften uns dadurch schon viele freie Parkplätze und eine leere Fußgängerzone. Aber erstens kommt es anders und zweitens.... zweitens waren alle Parkplätze gerammelt voll und als wir dann endlich eine Abstellmöglichkeit fanden, ging es in der Fußgängerzone zu, wie zu den besten Zeiten auf der Soester Allerheiligenkirmes. Ellbogentaktik war angesagt.
Der Regen war vorübergezogen und es schien, als sei die ganze Stadt inkl. aller umliegender Orte auf den Beinen. In den Geschäften bildeten sich an den Kassen lange Schlangen und überall herrschte Hochbetrieb.
Wir unterliessen es daher mehr als das benötigte zu kaufen oder auch nur anzuschauen. Und zum Glück fanden wir sehr schnell das, wonach wir suchten. Der Rest war dann nur noch Sightseeing in der Fußgängerzone mit anschließendem Rückzug zum Auto.

Schon verrückt, was an einem Sonntag alles gekauft wird. Selbst in den Drogeriemärkten platze es aus allen Nähten. Was machen die Leute denn nur werktags?

Montag, August 25, 2008

Die Fantastischen Vier - Open Air

Lang ersehnt und nun war es endlich soweit.
Am Herdringer Jagdschloss sollte am Samstag das Open-Air-Konzert der Fantastischen Vier stattfinden.

Zu dritt furhen wir kurz nach 18Uhr los.
Der Wetterbericht berichtete von starker Bewölkung und gelegentlichen Schauern.
Regenschauer - und dann Open Air auf einer Wiese. - Wir stellten uns schon ein "kleines Woodstock" vor.
Der Nachmittag war relativ trocken und zum Teil sogar sonnig. Das ließ hoffen.
Aber... auf der Fahrt nach Herdringen regnete es wie aus Eimern. Das Wasser stand auf der Autobahn und wir ahnten nichts gutes und waren stellenweise schon fast soweit wieder nach Hause zu fahren.
Je näher wir aber dem Ort des Geschehens kamen, desto besser wurde das Wetter.
Nein, kein Sonnenschein und 28Grad. Aber zumindest der Regen ließ nach und es blieb ein leichter Nieselregen, als wir am Parkplatz ankamen.

Auf dem Gelände wurden Einweg-Regenjacken verkauft und die Wiese sah noch recht gut aus.
Wir stellten uns zunächst einmal an einen der Bierwagen unter das Dach und genehmigten uns zwei Pils zum warmwerden.

Irgendwann fing dann auch die erste Band an zu spielen. Eine Nachwuchs-HipHop-Kapelle aus Iserlohn. Durchwachsen würde ich es nennen. War auch nicht so mein Stil.
In der Umbaupause zogen wir los, um den Grillstand genauer zu betrachten.
Während wir dort auf unsere Wurst warteten, unterhielt uns der Grillmeister mit einer Unmuts-Arie, dass man ihm nur einen Stromanschluss mit 32A, anstelle von 63A zur Verfügung gestellt habe. Zum Glück wurden die Würstchen aber auf einem Holzkohlegrill zubereitet.
Der Regen ließ weiter nach und es blieb ein leicher Nieselregen, der nicht weiter störte.
Die Wiese weichte aber mehr und mehr auf. Aber dank festen Schuhwerk - nicht wahr, Olli? - war das kein Problem.
Im Hintergrund fing nun auch schon die nächste Kapelle an zu spielen.
"Großstadtgeflüster" - Eine interessante Mischung aus 80er NDW und - ja, was noch - Mia vielleicht. Konnte man sich recht gut anhören und ansehen. :)

Dann aber war es soweit...
Andy Y betrat zusammen mit fünf Musikern die Bühne und spielte das Intro zum Konzert.
Kurzt darauf zeigen sich auch Thomas D, Smudo und DJ Hausmarke auf der Bühne und spielten ein Best-Of aus den letzten Jahren und natürlich aktuelle Stücke aus dem Album "Fornika".
Die Band lieferte eine hervorragende Perfomance. Tolles Licht und und eine hervorragende Akkustik. Kein Genuschel, sondern klar zu verstehende Texte. Es war Wahnsinn!
Smudo bewies sogar den Mut, sich stage-divend in die Menge zu werfen. Nur gut, dass die Fans keine Schirme mehr in der Hand hatten. :)

Nach etwa ein dreiviertel Stunden war nach einer längeren Zugabe das Konzert vorbei.
Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten sie noch Stunden spielen können.

Fazit: Ein extrem gelungener Abend mit einer tollen Show. Mehr davon!






Fotos (c) Sebastian Gerhard / fotografirma.de

Montag, August 18, 2008

Postbank - oder - Das Geld ist futsch...

"Ich werde es erleben... "
Dies schrieb ich in meinem Posting vom 1. August, als ich 100 Euro aus dem Postbank-Automaten in Arnsberg-Neheim holen wollte und nur 90 Euro erhielt.

Vor wenigen Tagen erhielt ich nun die erwartete Post von der Postbank.
Man habe den Fall geprüft und der Automat würde keine Differenz für den besagten Tag aufweisen. Daher könne man mir nicht weiterhelfen. Ende und aus.

Na dann, danke, liebe Postbank!
Danke, für das Einbehalten der 10 Euro.
Danke sagt sicher auch der Kunde nach mir, der mit absoluter Sicherheit 10 Euro zuviel aus dem Geldschacht erhielt.

So holt man sich die Gebühren für ein gebührenfreies Girokonto wieder.

Eine entsprechende Antwort auf dieses Schreiben werde ich in Kürze aufsetzen und erneut mit Nachdruck um Überweisung des fehlenden Betrages bitten.

10 Euro... Peanuts? In diesem Falle sicher nicht.

Mittwoch, Mai 28, 2008

Straßenbau ist Vertrauenssache...

...,aber warum habe ich so wenig Vertrauern in die Planer von Baustellen?

Da gibt es den Tunnel "Uentrop" auf der A46 in Höhe der Abfahrt Arnsberg-Uentrop.
Dort werden zur Zeit vor und nach dem Tunnel auf je ca. 30m Arbeiten am Mittelstreifen durchgeführt und der Verkehr auf beiden Fahrtrichtungen einspurig daran vorbei geführt.
Es scheint, als würden dort nur Teile der Leitplanken am jeweiligen Ende des Tunnels ausgetauscht. Es sieht dort nicht wirklich nach einem großartigen Projekt aus.

Die Baustelle wurde schon vor mehr als einer Woche abgesperrt, ohne dass man dort an den darauf folgenden Tagen einen Arbeiter oder eine Baumaschine gesehen hätte. Es folgten ein Feiertag, ein Brückentag und danach ein Wochenende. Nichts geschah. Zumindest nichts, was man durch das Vorbeifahren hätte erkennen können. Eine verlassene "noch nicht" Baustelle, die vorsorglich schon einmal komplett abgesperrt wurde.

Dazu kommt, dass man weit mehr als 1.5km vor der Baustelle die jeweile linke Fahrspur sperrt und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in dem Bereich auf 80km/h begrenzt. Vielfach ist aber mehr als 60km/h nicht möglich, da einige Verkehrsteilnehmer doch zu zaghaft an der Baustelle vorbei fahren oder schlicht Angst vor den 1246 Warnbaken haben.
Kommt man dann an der Baustelle an (30m Baustelle / Tunnel ca. 200m / 30m Baustelle), so folgen dann noch einmal ca. 300m Einspurigkeit, bis der Verkehr wieder komplett freigegeben wird.
Das sind also ca. 2km Autobahn einspurig und geschwindigkeitsbegrenzt. Und das alles für insgesamt 60m Baustelle, die bislang keine wahr.
Gestern aber, also etwa 1.5 Wochen nach Aufbau, konnte ich am Morgen erstmalig feststellen, dass dort zwei Personen mit einem Bagger arbeiteten. Sah nicht sonderlich weltbewegend aus. Abends um ca. 17:30Uhr war dort niemand mehr. Auch heute morgen war die Baustelle verlassen.

Frage a) Was machen die dort so lange?
Frage b) Warum wird derartig großräumig abgesperrt und so der Verkehrsfluss behindert?
Frage c) Warum sperrt man schon Wochen vorher alles ab und startet dann doch nicht mit den Arbeiten?


Gegenbeispiel:
Vorgestern ereignete sich auf der A46 ein schwerer Unfall mit einem LKW, der durch die Mittelleitplanke fuhr, die Gegenfahrbahn kreuzte und dann ein Ufer herabstürzte.
Dabei wurde die Mittel- und Seitenleitplanke auf gut 50m total zerstört.
Heute, nur 1.5 Tage nach dem Unfall ist die Mittelleitplanke vollständig repariert worden.
Auch die Leitplanke am Seitenstreifen ist bereits komplett neu errichtet worden.
Hier ist man in der Lage, schnell und kurzfristig zu handeln, wobei es für mich sogar den Anschein hatte, als sei der Aufwand dort weitaus größer, als bei der Tunnelbaustelle.

Dies beweist also, dass es funkionieren kann.
Woran liegt das aber nun?
Schlechte Planung?
Schlechte Auftragslage, daher lieber mal langsamer und in aller Ruhe?

Man kann es nicht immer nachvollziehen oder auch nur stellenweise verstehen.

Naja... alles wird gut.

Montag, November 05, 2007

Die Frühschicht nach der Bowlingturnier-Vorrunde

Ein spannendes Wochenende liegt hinter mir.

Am Samstag abend fand die Vorrunde des Bowlingturniers statt, welches ich erstmalig mit ein paar Freunden bestreiten werde. Wir sind zu fünft dort aufgelaufen und wussten, dass nur vier von uns im Finale spielen werden. Somit mussten wir zeitglich unser Team und uns jeweils selbst für das Finale qualifizieren.
Über drei Runden wurden die Punkte zum Gruppenscore aufaddiert. Der Spieler mit der insgesamt niedrigsten Punktzahl wurde dabei gestrichen. Unser Team kam dabei auf insgesamt 1487 Punkte, was einen Durchschnitt von etwa 124 Punkten pro Spiel und Spieler macht.
(Wenn ich da an die bisherigen Bowlingabende denke und die dort geworfenen Punkte mit denen der Vorrunde vergleiche, dann ist klar ersichtlich, dass wir unter Druck doch besser spielen, als wenn nur das Spaß im Vordergrund steht.)
Nun, ich gehe davon aus, dass wir mit dieser Punktzahl im oberen Mittelfeld stehen werden.
Genau wissen wir es dann am 17. November, wenn das Finale mit den zehn besten Manschaften der Vorrunde stattfindet.

Für Sonntag habe ich mich mit Torsten dann früh zum "Tupperdosen-suchen" (auch bekannt als "Geocaching") verabredet.
Torsten war mit einem Treffen um 7Uhr früh nicht so ganz einverstanden, zumal es Sonntag war. Ich bin sonst auch kein Frühaufsteher, aber ich konnte mich und ihn davon überzeugen, dass diese Uhrzeit für zwei besonders einfache Caches die beste ist.
Wir sind also um kurz nach 7Uhr nach Neheim gefahren, um dort den so wunderbaren "McMöhne" und den "St. Johannes Baptist" zu heben. Bei beiden Caches ist es tagsüber eher schwierig diese in Ruhe und ungestört zu heben, da bekanntlich das Restaurant zur goldenen Möwe sehr gut besucht ist und die Kirche direkt neben am Rande der Fußgängerzone steht. Somit war die Zeit zwischen 7:30Uhr und 8:00Uhr für diese Caches genau richtig.
(Aber schon nicht übel, wieviele um diese Zeit an einem Sonntag morgen bei MC-D einkaufen gehen...)

Nach diesem Besuch der Neheimer Innenstadt sind wir nach "Alt-Arnsberg" gefahren und haben uns dort noch etwas ausgetobt. Schön war der "Alte Burg Arnsberg", der uns zu einer Kirche und einer Burgruine im Arnsberger Wald führte. Dort konnten wir auch endlich wieder unseren Travelbug "Supersport" ablegen, damit dieser weiter die große weite Welt entdecken kann. Dieser kam vormals aus den USA und hat seinen Weg über Skandinavien ins Sauerland gefunden.

Als Höhepunkt habe wir uns den ersten Teil von "Under the bridge" vorgenommen.
Es handelt sich dabei um Caches, die allesamt unter Brücken zu finden sind. Im ersten Teil ging es um eine Eisenbahnbrücke zwischen Uentrop und Arnsberg. Der Weg dorthin war durch den vorangegangenen Regen schon sehr aufgeweicht und matschig. Schuhe und Hose sahen entsprechend aus. Torsten sagte nach einigen hundert Metern, dass wir uns kurz vor dem Cache befinden würden. Uns würde schlicht dieser kleine Fluß (die Ruhr) von unserem Ziel trennen. Mir fiel so schnell keine Möglichkeit ein, wo und wie man nun diesen ca. 7-8m breiten Fluß trockenen Fußes überqueren könnte. Aber wie der Zufall so will, kam eine Spaziergängering vorbei und diese hatte den gleichen Wunsch, wenngleich auch mit einem anderen Ziel. Wir folgten ihr und fanden so den Weg über den Fluß. Dank an die unbekannte Dame für den Hinweis! :-)

Um 12:30Uhr ging es dann nach insgesamt sechs neuen und insgesamt 44 gefundenen Caches zurück nach Hause.

Ein guter Schnitt, wie wir meinen.

So sieht's akuell aus:



Montag, Oktober 08, 2007

Geocaching - es geht weiter

In der vergangenen Woche hat sich eine Menge getan. Darunter viele Erstlingswerke, wie unseren ersten wirklichen Multicache und unseren ersten Nachtcache.

Das vergangene kleine 10er Jubiläum ist schon fast wieder vergessen. Wir stehen nämlich bereits kurz vor der 20.

Was war geschehen....

Dienstag, 2.10.2007
Ein Cache kurz nach Feierabend. Ich bin von der Firma aus direkt mal in die nächste Umgebung gefahren und hob den "Lebenswertes Ruhrtal"-Cache. Ein kleiner Micro in einer Filmdose. Es war fast ein Drive-In-Cache, denn er war nur ca. 500m vom Parkplatz entfernt.
Kurz und schmerzlos.

Mittwoch, 3.10.2007
Torsten fährt mit dem Rad nach Eversberg und hebt kurz und schmerzlos "ADAM LAUT".
Ein Cache, der uns Tage zuvor beinahe zur Verzweifelung trieb. Aber Torsten beherscht die große Kunst des "Um-die-Ecke-Denkens" und so war er in der Lage, den Cache dort zu finden, wo er vergraben war und nicht dort, wohin die Koordinaten verwiesen.
Ich war derweil mit Frau und Kindern in Wenholthausen unterwegs. Dort wollten wir eine Runde "Mensch ärgere Dich nicht" spielen. Vom Parkplatz aus ging es ca 1km einen schönen Weg entlang, bis wir auf zwei Tretbecken, Schaukeln und ein übergroßes "Mensch ärgere Dich nicht" trafen. Jan hatte dort direkt ersteinmal zu tun und stellte sich die Spielfiguren auf. Der Würfel diente ihm nicht zum Würfeln, sondern zum Kegeln. Die Figuren fielen reihenweise um und Jan hatte seinen Spaß.

GCV774 - MÄDN - Wenholthausen - 2007-10-03 16-04-39


Alex und ich suchten in der Zeit nach dem Cache. Gut, dass wir lange Hosen anhatten. Denn von den ganzen Brennesseln hätte man locker 20l Suppe machen können.
Alex fand den Cache und wollte direkt das Log ausfüllen. Leider war der Cache nicht richtig verschlossen worden und das Log war ziemlich nass geworden. Wir verpackten ihn wieder gut und zogen weiter.

GCV774 - MÄDN - Wenholthausen - 2007-10-03 16-01-28


Später an diesem Tag wollten wir noch den Cache "Unter Dampf" in Eslohe heben.
Wir waren schon vor Ort und in der Nähe, allerdings schlug das Wetter um und wir mussten die Siche abbrechen. Aber... wir kommen wieder!

Donnerstag, 4.10.2007
Torsten und ich verabredeten uns für den späten Nachmittag, um unseren ersten echten Multicache zu heben. Sein Name ist "Hennesee I" und dieser zog uns für etwa 3 Stunden in seinen Bann. Dieser Cache bestand aus acht Stationen an denen Werte ermittelt werden mussten. Diese Werte mussten zur Berechnung der Koordinaten für die nächsten Stationen und schließlich für den eigentlichen Cache herangezogen werden. Der Weg führte und vom Hennesee-Hotel über den Hennedamm in den Wald am Köpperkopf. Der Sturm Kyrill hat schon einiges an Schäden hinterlassen. Zwei Stationen waren sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Aber Torsten konnte, dank seines Schuhwerks, diese Stationen dennoch besuchen und die notwendigen Werte ermitteln. Mitten im Wald trafen wir schließlich auf die Koordinaten des Caches und konnten ihn nach wenigen Minuten heben. Im Cache war, ebenfalls eine Premiere für uns, ein Travelbug (Frosch) hinterlegt. Diesen nahmen wir an uns und nach dem Eintrag ins Logbuch wanderten wir die Strecke wieder zurück zum Parkplatz.

GCRB2F - Hennesee I - 2007-10-04 17-23-06


Freitag, 5.10.2007
Heute sollte für mich kein Cache auf dem Plan stehen. Wir wollen es ja nicht übetreiben.
Aber Torsten konnte es nicht auf dem Sofa halten und so fuhr er mit dem Rad nach Oeventrop zu einem ganz speziellen Cache, dem "Oeventroper Baumklettercache". Der Name war Programm. Der Cache liegt in einer Astgabel in einer Höhe von etwa 7m. Bis zur Astgabel ist der Baumstamm quasi blank. Kein Ast, nichts. Wie kommt man also dort hinauf? Torsten stieß bei der Suche auf Stefan, der sich dem Geocaching ebenso verschrieben hat. Gemeinsam waren sie in der Lage den Baum hinauf zu steigen und den Cache zu bergen. Ich habe mir den Baum am Wochenende angesehen. Nein, ich werde den Cache schön dort liegen lassen. Bis ich da oben bin, ist es wieder Sommer..... ;-)

Samstag, 6.10.2007
Der heutige Tag war terminlich sehr gut bestückt. Morgens im Garten, Nachmittags im Wald.
Ich traf mich mit Torsten um 16Uhr um zum "4. Hochsauerland Herbstevent" nach Oventrop zu fahren. Für uns das erste Treffen mit anderen Geocachern aus der Region. Auf dem Weg dorthin wollten wir aber noch einen Cache im Gewerbegebiet "Im Langel" in Freienohl heben. Allerdings waren deratig viele Wanderer und Radfahrer unterwegs, so dass sich die Suche sehr verzögerte und wir zunächst einmal abbrachen. Später wird die Zeit kommen, dass uns niemand stören wird. Wir fuhren dann direkt nach Oeventrop und wählten zum warm werden einen kleinen Multicache ("Oeventroper Gedenken"), der uns einmal quer durch den Ort führen sollte. Nach einigen Schwierigkeiten mit den ermittelten Zahlenwerten konnten wir etwas verspätet doch noch den Cache finden. (Was "Arkaden" sind, wissen wir nun auch! - Nein, es sind keine Bäume!!)
Nach diesem Cache war es Zeit zum Aufbruch, denn es sollte noch eine kleine 2stündige Bowlingpartie auf dem Plan stehen. Wir kamen pünktlich an und warfen 120 Minuten lang einen Mist zusammen, dass wir uns selber gewundert haben, ob wir das baldige Bowlingturnier überhaupt bestreiten sollten.
Nach dem Bowling ging es zurück nach Oeventrop. Ein Nachtcache stand auf dem Programm, aber zunächst mussten wir unsere übergroßen Hunger stillen und so futterten wir die Reste vom Grill. Mit dieser geballten Stärkung (je zwei Würstchen im eigenen Darm) im Magen fuhren wir nach Rumbeck, um dort das "Rumbecker Glühwürmchen" zu finden. Wir hatten alles dabei. Taschenlampen, warme Jacken, Handschuhe, gutes Schuhwerk und natürlich unsere Garmins.
Gleich die erste Station dieses Multicaches trieb uns beinahe in den Wahnsinn. Wir suchten erstmal in der falschen Gegend nach dem ersten Hinweis. Einige Leute schauten schon verwirrt aus den Fenstern und wunderten sich sicher, warum diese zwei Verrückten ständig das Haus mit ihren Taschenlampen lichttechnisch durchfluteten. Irgendwann haben selbst wir dann bemerkt, dass wir doch irgendwie falsch waren und so suchten wir weiter und konnten dann doch endlich die erste Station finden.
Der weitere Weg führte uns dann in den nahegelegenen Wald in die Nähe der Vogelstange von Rumbeck. Dort suchten wir uns mehr oder weniger einen Wolf und wollten schon fast abbrechen, als wir absolut zufällig auf den richtigen Weg stießen. Es war nur eine Vermutung, aber diese bestätigte sich und so liefen wir direkte den Glühwürmchen hinterher zum Cache. Das, natürlich nicht ohne an den absolut falschen Stellen minutenlang wie verrückt herumzusuchen.
Als wir den Cache dann endlich hatten, war es schon 0:42 Uhr. Und ja, wir waren um ca. 22:15Uhr gestartet und uns wurde bei Abfahrt gesagt, dass die Runde etwa 1 Stunde dauern würde. Ok, es waren etwa 1 Stunde und 150 Minuten. War doch ok, oder?!
Im Cache fanden wir einen neuen Travelbug. Diesen tauschten wir gegen unseren "Frosch" aus und zogen dann zurück zum Auto.
Was für eine Nacht. Der erste Nachtcache. Nicht ganz in der geplanten Zeit, aber immerhin gefunden. Wir sind auch schließlich noch in der Lernphase. Und manche Fehler macht man halt nur ein oder zweimal im Leben. Wir lernen dazu. Versprochen!

Sonntag, 7.10.2007
Heute nichts unternommen. Pause. Aber wann geht's weiter? Wir werden es erleben.
In diesem Sinne.... Happy hunting!