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Montag, Februar 09, 2009

Mal wieder den Vertrag verlängert...

Es sind mal wieder zwei Jahre ins Land gegangen und mein Mobilfunkvertrag stand zur Verlängerung an. Das alte Handy - ein T-Mobile MDA II compact - zeigte seit einigen Monaten auch schon die ersten Defekte. So zeigte z.B. die Taste zum Beenden eines Anrufs keine Wirkung mehr. Es ist Fatal, wenn man zuhause anruft und der eigene Anrufbeantworter den Anruf annimmt und man dann blind die Taste zum Beenden der Verbindung drückt und nicht darauf achtet, ob dies auch wirklich in die Tat umgesetzt wird. Als mir noch nicht bewusst war, dass die Taste defekt ist, konnte ich dann zuhause noch einmal hören, was die nächsten 15 Minuten geschehen ist. 15 Minuten - denn danach war der Speicher des Anrufbeantworters voll und ich für nichts einige Euro ärmer.

Nun ja...
Ich habe im Internet lange überlegt, welches Gerät nun wirklich in Frage kommt. Es sollte wieder ein Smartphone werden. Das stand bereits fest. Aber welches?

Bislang war ich mit den Geräte des Herstellers HTC auch immer sehr zufrieden. HTC baut die Smartphones, die bei T-Mobile unter dem Begriff "MDA" verkauft werden. Auch andere Anbieter, wie O2 oder Vodafone bedienen sich bei HTC. Qualitativ sind die Geräte recht gut und bislang gab es nie einen wirklichen Grund für Klagen.

Die Wahl fiel schließlich auf das "T-Mobile MDA IV compact". Klein und handlich, mit guten Testergebnissen. Das Manko eines fehlenden Steckplatzes für eine Speicherkarte, welches man in allen Testberichten liest, stört mich persönlich nicht. Intern sind 4GB Speicher verbaut. Das reicht mir. Die Speicherkarten habe ich bislang auch nur einmal in das Gerät gesteckt und danach nie wieder entfernt. Also kein wirklicher Nachteil.

An die Bedienung des Geräts muss man sich aber erst einmal gewöhnen. HTC hat dem Gerät die Bedienung via "TouchFLO™ 3D" mitgegeben. Sie ist an die Bedienung des Iphone angelehnt. Vielfach reagiert das Gerät aber nicht so, wie man es gern hätte und so öffnet sich regelmäßig eine Anwendung oder Datei, die man nicht öffnen möchte. Vielleicht ist es fehlende Übung? Ich werde mal abwarten.

Insgesamt gefällt mir das Gerät sehr gut. Zur Kommunikation bietet es viele Möglichkeiten: WLAN, Bluetooth, HSDPA inkl. natürlich dem alten GPRS-Standard und ein eingebautes GPS. Dazu noch ein umfangreiches Softwarepaket inkl. Microsoft Office, Google Maps, Youtube-Client uvm.

Den Luxus einer Internetflatrate im Mobilfunknetz wollte ich mir nicht gönnen. Einen wirklich praktischen Nutzen hat dies für mich zur Zeit auch noch nicht. Einmal davon abgesehen, dass man dafür etwa 50 Euro im Monat zahlt. Daher fiel auch das Apple IPhone 3G von vornherein aus der engeren Wahl. Denn ohne Internetverbindung ist das Gerät nur die Hälfte wert.

Aber - und das ist schon am ersten Tag zu einem Problem geworden - das Handy wählt sich gerne auch automatisch ins Internet ein. Als ich es am zweiten Tag einen spontanen Blick auf das Display warf, sah ich, dass eine Internetverbindung aktiv war. Dauer bisher: 17,5 Stunden! Zurückgerechnet konnte ich sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht in der Nähe des Handys war. Wie kann man dem Gerät diesen Automatismus abgewöhnen? Ich fand die einzige Lösung spontan darin, ein neues Verbindungsprofil für die Internetverbindung einzurichten und die automatische Einwahl damit zu verknüpfen. Das neue Profil konfigurierte ich mit ungültigen Serveradressen, so dass es bei einem Verbindungsversuch zwangsweise zu einem Abbruch kommt. Der T-Mobile habe ich zur Sicherheit direkt eine Mail geschrieben und direkt mitgeteilt, dass ich die Kosten für eine 17,5Stunden Internetverbindung nicht bereit bin zu zahlen, da ich die Verbindung nicht selbst aufgebaut habe.

Das ist noch so ein Manko. Ohne Rücksicht auf den genutzten Tarif, wird man früher oder später mit Kosten bedacht, die man selbst nicht verursacht hat. Da dürfen sich die Netzbetreiber gerne noch etwas überlegen.

Ich bin mal gespannt, was in der nächsten Rechnung steht....

Dienstag, März 11, 2008

Und wieder einer weniger...

Nach beinahe zwei Jahren treuer Hilfe ist meine "dritte Gehirnhälfte" gestern von mir gegangen.
Naja, richtig gegangen ist es ja nicht. Stumm wurde es. Und das ausgerechnet beim gestrigen Navigieren mitten in der Dortmunder Innenstadt. Keinen akkustischen Mucks macht das Gerät mehr. Erst hieß es noch "In 200m biegen Sie links ab...". Dann, mitten im Satz, war plötzlich Stille. Sie sprach nicht mehr mit mir und so musste ich die restliche Fahrt mit einem Auge auf dem Display und einem auf der Straße zurücklegen, um mein Ziel zu erreichen. Zum Glück waren es nur noch etwa 5km.

Wovon hier nun wirklich die Rede ist?
Na, von meinem T-Mobile MDA II compact.

Annähernd zwei Jahre war es mein treuer begleiter.
Telefonieren, Navigieren, Speichern von 1001 Information und und und.
Aber - und das nenne ich gutes Timing - die Garantie ist noch nicht abgelaufen. Da ich das Gerät Mitte Juni 2006 erwarb, erstreckt sich auch die Garantie noch über etwas mehr als ein viertel Jahr.
Und mein Händler hat direkt einen Vor-Ort-Austausch in die Wege geleitet.
Morgen soll ich dann ein neues MDA-II comapct erhalten. Natürlich ohne Akku und Zubehör. Das alles bleibt bei mir. Dafür wird der Rest neu sein und kann so sicher weitere Jahre seinen Dienst verrichten.

Das ist aber sicher ein Ausnahmefall. Denn sonst fallen die Geräte doch immer erst zwei Wochen nach Ende der Garantiezeit aus, oder?! Das ist zumindest Murphys Gesetz.

Alles wird gut......

Freitag, Juni 22, 2007

Vorsicht vor möglichen Preisexplosionen bei Call-by-Call-Anbietern

Sparen. Das ist mehr denn je das Motto unseres täglichen Handelns. Wer hat heute noch das dicke Geld in der Tasche?

Nun, sparen wollte ich auch und habe mich online nach einem günstigen Call-by-Call-Anbieter für Telefongespräche vom Festnetz in das Mobilfunknetz gesucht.
Auf diversen Websites, wie z.B. www.teltarif.de, fand ich einen Anbieter, der einen Minutenpreis von nur 0,07Euro anbietet. Super dachte ich und programmierte deren Vorwahl in meine Telefonanlage.

Leider ist man ja vielfach zu faul, die Telefonrechnungen genau zu lesen. Man verlässt sich blind. Das aber war der große Fehler.

Denn....
Der Call-by-Call-Anbieter hat still und heimlich die Preise erhöht. Und zwar um etwa Faktor 11 auf 0,83Euro.

Glücklicherweise telefonieren wir nur sehr wenig in das Mobilfunknetz, so dass es sich monatlich "nur" um 10Euro Verlust handelt.

Letztlich halte ich dieses Vorgehen dieses und anderer ähnlicher Unternehmen für sehr fraglich. Rechtlich ist dies aber wohl nicht angreifbar.
In einigen Foren las ich davon, dass einige Kunden über 150Euro zahlen sollten. Das wären bei 0,83Euro/Min. etwa 180Minuten. Für den früheren Tarif wären nur 12,60Euro fällig. Das ist eine Mehrbetrag von 137,40Euro für die gleiche Leistung.

Fazit:
Ich werde keine kleinen Anbieter mehr fest in meine Anlage programmieren.
Lieber ein paar Cent mehr bezahlen und dafür wissen, dass die Preise stabil sind.

In diesem Sinne...
Augen auf und regelmäßig prüfen! Sonst wird es schnell teuer!

Dienstag, April 24, 2007

Positiv überrascht... T-Mobile

Da hört man in den letzten Wochen und Monaten nur relativ durchwachsene Nachrichten über den Konzern mit dem magentafarbenen "-T---".

Vor etwa genau einem Jahr schloss ich einen neuen Mobilfunkvertrag bei einem Reseller der T-Mobile ab. Das mit dem Vertrag erworbene Gerät (T-Mobile MDA II compact) ist nun defekt.
Eine kurze Mail an den Reseller erbrachte einen Rückruf nach nur fünf Minuten.
Nach einer kurzen Schilderung des Fehlers sagte man mir zu, dass das Gerät bei mir vor Ort durch einen Paketdienst ausgetauscht wird. Ich müsste dem Fahrer nur das defekte Gerät zusammen mit einer Kopie der Rechnung übergeben.

Gut, dachte ich. Das Gerät liegt im Büro. Die Rechnung im Aktenordner.
Gerät - gefunden. Rechnung? Wo ist die Rechnung?

Die Rechnung war nicht mehr zu finden.
Was bleibt? Der Versuch eines Anrufes bei der T-Mobile Hotline an einem Dienstag Abend um 21:30 Uhr. 01803 302828. Aus dem Festnetz jetzt nicht kostenlos, aber mit einem defekten Handy kann ich schlecht telefonieren.
Und siehe da... das Callcenter ist besetzt und ein netter freundlicher Mitarbeiter nimmt mein Gespräch entgegen. Er gleicht zwei persönliche Daten ab, um Missbrauch zu vermeiden.
Ich bitte ihm um Zusendung einer Kopie der Rechnung von vor einem Jahr. Aber bitte nicht per Post, da diese sicher erst nach dem Paketdienst hier ankommen wird.
Wie von selbst fragt der Callcenter-Mitarbeiter nach meiner Faxnummer. Diese gebe ich ihm und noch während ich mich für den hervorragenden Service bedanke, klingelt das Faxgerät und aus dem Drucker fällt die Kopie der gewünschten Rechnung.

War der nette freundliche Herr im T-Mobile-Callcenter nun eine Ausnahme?
Oder hat sich da etwa wirklich etwas geändert?

Ich bin überrascht, aber glücklich über diese schnelle und unbürokratische Hilfe.

Als leztztes würde ich mir wünschen, wenn alle Callcenter so arbeiten würden.
Deutschlands Servicewüste würde in allen Farben erblühen!
Der

Montag, Januar 15, 2007

...wenn es passiert, dann auch richtig.

Murphy und seine Gesetze.

Mich ereilte daraus mal wieder §425 Absatz 4: "Nichts ist so schlimm, daß es nicht noch schlimmerkommen könnte."

In unserem Auto ist eine Freisprecheinrichtung eingebaut. Die Schale ist für das damals genutzte Siemens S45 vorhanden. Zwischenzeitlich nutze ich schon das zweite Handy nach dem S45, aber dank einer TwinCard fürs Auto ist das Gerät mehr als ausreichend. Auch meine Frau hat damals ein S45 genutzt, so dass wir sogar auf zwei Geräte zurückgreifen konnten.
Eines der zwei Geräte musste ich vor Monaten schon einmal Austauschen, da es defekt war. Siehe dazu auch einer meiner ersten Posts.

Nun starb vor 14 Tagen das Ersatzgerät einem plötzlichen Systemtot.
Man konnte es noch einschalten, danach war im Display aber nur noch ein wirres Durcheinander zu sehen. Schmerzlich nahm ich es zur Kentniss und holte das Handy meiner Frau aus der Schublade, um dieses nun im Auto spazieren zu fahren.

Und hier kommt Murphys Gesetz ins Spiel. "Nichts ist so schlimm, daß es nicht noch schlimmerkommen könnte."
Auch das Handy ist nun defekt. Es schaltet sich in der Ladeschale nach ca. 20 Sekunden selbstständig ab. Ein Test mit einem S45 eines Bekannten zeigte, dass sein Gerät eingeschaltet blieb. Somit scheidet die Freisprechanlage als Fehlerursache aus.

Was bedeutet das nun für mich?

Ja, genau. Ebay ist mein Freund. Bei Ebay finde ich sicher ein gutes gebrauchtes S45.
Und da ich auch nicht mehr so viel Geld in das Modell investieren möchte, suchte ich nach günstigen Angeboten. Die ersten zehn Auktionen endeten entweder in Preisregionen, wo man sich wundert, dass diese alten Geräte für manche noch einen so hohen Wert bedeuten, andere Auktionen verlor ich aus Zeitmangel. Man sitzt ja nun auch nicht permanent vor dem PC.

Nun habe ich gestern eine Auktion gewonnen. Auch zu meinem Wunschpreis.
Ich bin schon auf die Lieferung gespannt. "Leichte Gebrauchsspuren". Kann ja alles bedeuten.
Darunter versteht ja nun auch jeder etwas anderes.

Wir dürfen gespannt sein.
Ich warte einfach mal den Postboten ab.

In diesem Sinne....

Montag, Juni 26, 2006

Trauer um einen elektronischen Freund!

Manchmal ist es halt Zeit zu gehen.
Jahrelang hat es mir treue Dienste geleistet.

Nun ist es von mir gegangen.
Mein gutes altes Siemens S45i.

Zugegeben, es ist nicht völlig hinüber, aber die Menütaste (oben rechts) lässt sich nur noch in einem von 200 Fällen betätigen.
Und das ist gerade dann äußerst schlecht, wenn man die Pin-Nummer eingeben will, denn mit dieser defekten Taste wird die Pin übergeben. Funktioniert die Taste nicht, so läuft sich das Gerät nach dem Einschalten nicht mehr wirklich nutzen.
Daher steht es nun out-of-order in meinem Büro und erinnert mich so an frühere gloreiche Tage.

Sleep well, my friend!

Der Beginn meines ersten Blogs

Blogs...
Habe schon viel davon gehört und einige, wenngleich vielfach nur oberflächlich gelesen.

Und so zwischen zwei Arbeiten in der Pause dachte ich mir... bau Dir doch mal einen eigenen.

Jetzt nun stehe ich da und versuche den ersten Eintrag zu erstellen.

Es ist also mal wieder Montag und ausnahmsweise zeigt sich das Wetter von seiner sonst von seiner Samstag-Vormittag-Seite. Bewölkt (8/8), 20Grad und leichter Wind.
Da war es am Wochenende doch schöner mit max. 2/8 Bewölkung und etwa 8 Grad mehr.
So ist es ein angenehmer Montag, den man nicht unbedingt als Urlaubstag verbringen mag.

Ansonsten ist es eher ruhig.
Und daher die beste Zeit, dieses System einmal zu testen.

Wir werden sehen.