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Montag, August 25, 2008

Die Fantastischen Vier - Open Air

Lang ersehnt und nun war es endlich soweit.
Am Herdringer Jagdschloss sollte am Samstag das Open-Air-Konzert der Fantastischen Vier stattfinden.

Zu dritt furhen wir kurz nach 18Uhr los.
Der Wetterbericht berichtete von starker Bewölkung und gelegentlichen Schauern.
Regenschauer - und dann Open Air auf einer Wiese. - Wir stellten uns schon ein "kleines Woodstock" vor.
Der Nachmittag war relativ trocken und zum Teil sogar sonnig. Das ließ hoffen.
Aber... auf der Fahrt nach Herdringen regnete es wie aus Eimern. Das Wasser stand auf der Autobahn und wir ahnten nichts gutes und waren stellenweise schon fast soweit wieder nach Hause zu fahren.
Je näher wir aber dem Ort des Geschehens kamen, desto besser wurde das Wetter.
Nein, kein Sonnenschein und 28Grad. Aber zumindest der Regen ließ nach und es blieb ein leichter Nieselregen, als wir am Parkplatz ankamen.

Auf dem Gelände wurden Einweg-Regenjacken verkauft und die Wiese sah noch recht gut aus.
Wir stellten uns zunächst einmal an einen der Bierwagen unter das Dach und genehmigten uns zwei Pils zum warmwerden.

Irgendwann fing dann auch die erste Band an zu spielen. Eine Nachwuchs-HipHop-Kapelle aus Iserlohn. Durchwachsen würde ich es nennen. War auch nicht so mein Stil.
In der Umbaupause zogen wir los, um den Grillstand genauer zu betrachten.
Während wir dort auf unsere Wurst warteten, unterhielt uns der Grillmeister mit einer Unmuts-Arie, dass man ihm nur einen Stromanschluss mit 32A, anstelle von 63A zur Verfügung gestellt habe. Zum Glück wurden die Würstchen aber auf einem Holzkohlegrill zubereitet.
Der Regen ließ weiter nach und es blieb ein leicher Nieselregen, der nicht weiter störte.
Die Wiese weichte aber mehr und mehr auf. Aber dank festen Schuhwerk - nicht wahr, Olli? - war das kein Problem.
Im Hintergrund fing nun auch schon die nächste Kapelle an zu spielen.
"Großstadtgeflüster" - Eine interessante Mischung aus 80er NDW und - ja, was noch - Mia vielleicht. Konnte man sich recht gut anhören und ansehen. :)

Dann aber war es soweit...
Andy Y betrat zusammen mit fünf Musikern die Bühne und spielte das Intro zum Konzert.
Kurzt darauf zeigen sich auch Thomas D, Smudo und DJ Hausmarke auf der Bühne und spielten ein Best-Of aus den letzten Jahren und natürlich aktuelle Stücke aus dem Album "Fornika".
Die Band lieferte eine hervorragende Perfomance. Tolles Licht und und eine hervorragende Akkustik. Kein Genuschel, sondern klar zu verstehende Texte. Es war Wahnsinn!
Smudo bewies sogar den Mut, sich stage-divend in die Menge zu werfen. Nur gut, dass die Fans keine Schirme mehr in der Hand hatten. :)

Nach etwa ein dreiviertel Stunden war nach einer längeren Zugabe das Konzert vorbei.
Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten sie noch Stunden spielen können.

Fazit: Ein extrem gelungener Abend mit einer tollen Show. Mehr davon!






Fotos (c) Sebastian Gerhard / fotografirma.de

Montag, Juni 16, 2008

Zensur am deutschen Liedgut...

Na, was lese ich denn da?
Der Radiosender "Antenne Bayern" soll doch angenlich eine ganze Strophe aus dem Titel "Lasse redn" von den Ärzten herausgeschnitten haben.
Es handele sich um die Textstelle, die sich relativ kritisch mit der Bildzeitung befasst.
Man erfährt im Bildblog aber auch, dass der Spingerverlag mit 16% an dem Sender beteiligt sei.
Unbekannt ist aber, ob es einen Zusammenhang zwischen der ausgeschnittenen Strophe und dem Verlag gibt.

Den kompletten Bericht gibt es hier: BildBlog-Bericht

Was soll man davon halten?

Mittwoch, Mai 28, 2008

Und dann war da noch...

Ach ja....
Und ausnahmsweise habe ich die Sendung sogar annähernd vollständig gesehen.
Wenngleich ich auch nicht immer zugehört habe.
Ich rede hier vom "Eurovision Song Contest" oder wie man früher sagte "Grand Prix Eurovision de la Chanson".

Aber was soll ich reden.
Was nützt es, dass Deutschland nun schon in Serie am Ende nicht einmal annähernd ins Mittelfeld kommt?
Ich spare mir alles Reden, denn es ist und bleibt eine Veranstaltung, wo nicht das beste Lied, sondern derjenige gewinnt, der die meisten "Freunde" hat.

Und Deutschland zahlt munter weiter.... Womit? Mit GEZ-Geldern natürlich!

Mittwoch, Januar 23, 2008

Herbert Knebel live in Bestwig

Da galt es noch ein Weihnachtsgeschenk einzulösen.
Zwei Eintrittskarten für Knebels Herbert am vergangenen Samstag in der Schützenhalle Bestwig.
Gemeinsam mit meiner Frau ging es bei leichtem Regen mit dem Auto los.
Um etwa 18:30Uhr kamen wir in Bestwig ab. Dort mussten wir aber schon feststellen, dass es sehr voll werden würde. Eine große Menschenmenge tummelte sich bereits vor dem Eingang der noch verschlossenen Schützenhalle. Viele Regenschirme waren zu sehen. Wir suchte im Auto nach einem Schirm. Und fanden natürlich nichts.
Kurioser weise fanden wir aber einen Parkplatz direkt vor dem Eingang der Halle. Als hätte sich niemand getraut dort zu parken. Also Auto dort abgestellt und los geht's.
Glücklicherweise war unter dem Vordach der Halle noch etwas Platz, so dass wir dort nicht nass wurden. Bei den sehr milden Temperaturen war es zum Glück nicht wirklich unangenehm etwa eine halbe Stunde lang vor der Halle auf Einlass zu warten.
Wenige Minuten nach 19Uhr wurde die Tür geöffnet und wir bezogen direkt zwei Plätze in der ersten Reihe. Es ist schon eigenartig wieviele Leute wohl ein Problem damit haben, in der ersten Reihe zu sitzen. Die hinteren Reihen waren schneller gefüllt als vorn. Aber das ist in der Kirche ja nicht anders (...habe ich mir sagen lassen!) ;-)
Aber gut. Wer nicht will, der muss auch nicht. Wir wollen niemanden zwingen.

Das Programm fing pünktlich um 20Uhr an.
Es war mein erster Besuch live bei Knebels und ich muss sagen, dass er grandios war.
Etwa zwei Stunden lang, inkl. einer kleinen Pause, gab Herbert Knebel sein Bestes. Zusammen mit Ozzy Ostermann gab es dann auch etwas für die Ohren in musikalischer Hinsicht.
Das Programm war klasse und die Stories mal wieder so typisch Knebel.
Dies hier wiederzugeben, würde den Rahmen sprengen. Ich empfehle nur... selber hingehen oder zumindest die aktuelle CD käuflich(!) erwerden.

Ich sachet sie.....

Sonntag, Mai 13, 2007

Mal wieder kein guter Tag für Deutschland...

Die zwölf Monate sind mal wieder vorrüber.
Der „Eurovision Song Contest“ war mal wieder an der Reihe.
Eines vorab: Wirklich interessieren tut mich das alles nicht wirklich. Ich schaue mir die Show auch nicht an. Einzig die Punktvergabe ist etwas, wo ich etwas interessierter vor dem Fernseher sitze.

Die Überschrift einer großen deutschen Zeitung bringt es dabei aus meiner Sicht auf den Punkt:

"Warum machen wir da überhaupt noch mit?
Schwache Lieder, peinliche Punkteschieberei – und wir bezahlen"


Das kuriose ist ja, dass vier europäische Länder die Vorausscheidungen garnicht mitmachen müssen, da diese die Hauptgeldgeber für diese Veranstaltung sind.
Dies sind Frankreich, Spanien, Großbritanien und ... natürlich Deutschland.
Wir stecken also Jahr für Jahr Unsummen in diese Veranstaltung ohne wirklich nur den Hauch irgendeines Vorteils dadurch zu haben. Von dem automatischen "Gewinn" der Vorentscheidung mal abgesehen. Wann haben wir aber zuletzt einen Platz in den Top3 eingenommen?

Hier mal ein kleiner Rückblick:
1970 - Platz 3
1971 - Platz 3
1972 - Platz 3
1980 - Platz 2
1981 - Platz 2
1982 - Platz 1
1985 - Platz 2
1987 - Platz 2
1994 - Platz 3
1999 - Platz 3

...das wars.




Wer sich die Teilnehmerliste der gestrigen Veranstaltung einmal genau ansieht, der erkennt, dass weniger als ein Drittel der Teilnehmer aus dem westlichen oder nördlichen Europa kommt.
Wo waren Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Portugal, Dänemark, Italien usw.?
Warum haben all diese Länder die Vorentscheidung nicht geschafft?

Hat früher "nur" Jugoslawien teilgenommen, so sind es heute dessen zersplitterten Staaten.
Gleiches gilt ähnlich für die frühere Sovietunion.
Dass diese Staaten sich die Punkte gegenseitig zu schieben ist ja schon in den vergangenen Jahren sehr auffällig gewesen.

Im Endergebnis des gestrigen Abends finden sich die geldgebenden Staaten am Ende der Ergebnisliste wieder.
19. Deutschland
20. Spanien
22. Frankreich
23. Großbritanien

Aus meiner persönlichen Sicht kann diese Veranstaltung zukünftig gerne umbenannt werden.
z.B. in "East-Eurovision Song Contest".



Links zum Thema:
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