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Montag, Mai 19, 2008

Auf und nieder...

Man muss sich wirklich wundern, welche Sprünge derzeit an den Tankstellen dieser Republik möglich sind.

Da waren es quasi gestern noch 1,389€ für einen Liter Super. So sind es heute schon 1,549€.
Und die Differenz zu Diesel schwankt auch von Tag zu Tag.
Bisher waren es immer 6 Cent. Zuletzt sah ich eine 1,519€ für Diesel. Das waren dann nur noch 3 Cent weniger.
Für wen lohnt sich denn da noch die Nutzung eines Diesel-PKW?
3 Cent...
100km bei 6 Liter Diesel x 1,519€ = 9,11€
100km bei 8 Liter Super x 1,549€ = 12,39€
Das sind noch schlanke 3,28 € Ersparnis Diesel zu Super.
Bei 25.000km im Jahr (die ich immer hinter mich bringe) sind dann...
25000km bei 6 Liter Diesel x 1,519€ = 2278,50€
25000km bei 8 Liter Super x 1,549€ = 3098,00€
Bleibt eine Differenz von 819,50€

Rechnet man dann noch die höhere KFZ-Steuer ab (1,9l Diesel = 316,00€ / 2,0l Benziner = 141,00€ --- Differenz: 175,00 pro Jahr) so bleiben nur noch 644,50 Euro.
Und die werden durch die höheren Versichungsprämien und höhere Anschaffungskosten aufgefressen. Was bleibt? Nichts mehr.
Leider scheinen die Versicherungen ja immer noch davon auszugehen, dass Diesel-PKW automatisch auch Vielfahrer-PKW sind. Sind sie aber nicht (mehr).

Ich habe es ja am eigenen Leibe erfahren.

Früher: Renault Scenic 1.9dci Diesel-Kraftstoff
Heute: Opel Astra 1.8 Superkraftstoff

Bei der Versicherung zahle ich heute nur noch 50% bei gleicher Schadenfreiheitsklasse. Also das, was ich vorher im Halbjahr zahlte, zahle ich heute im ganzen Jahr!
Die Steuer ist von 316€ auf 128€ auch 40% gesunken.

Ok, ich kann den Scenic nicht 1:1 mit dem Astra vergleichen, da die ja auch in verschiedenen Klassen liegen. Franzosen und die anderen ausländischen Fabrikate sind bei der Versicherung vielfach schon deshalb teurer, weil die Ersatzteile teurer sind, weil die Autos nicht in den Stückzahlen auf der Straße sind, wie ein Astra oder Golf.
Dennoch finde ich diese Differenz mehr als bemerkenswert.

Ach ja... dazu kommt noch der Umbau auf Autogas, den ich hier im Blog ja auch schon beschrieben habe. Da tanke ich nun für 66Cent pro Liter Autogas. Bei aktuellen 8.8l/100km komme ich auf charmante 5,81€ pro 100km. 9,11€ wären es bei einem Diesel und 6l/100km.

Aber das Thema hatten wir ja schon......

Montag, April 14, 2008

Die Sonne scheint...

...am 12. April.
Zeit, um endlich die Sommerreifen auf das neue Auto zu montieren. Der Winter wird sich sicher nicht mehr blicken lassen. Wenngleich wir in den vergangenen Monaten nicht wirklich von einem Winter sprechen konnten. Lag überhaupt für eine Dauer von mehreren Tagen dauerhaft Schnee? Naja, egal.

Es ist 10Uhr. Die Räder lagen im nagelneuen Zustand verpackt vor mir im Keller und präsentierten sich in einem satten Schowroom-Schwarz. Das Auto aber war durch die letzten Regentage relativ dreckig. Also, vorher in die Waschstrasse meines Vertrauens und das Auto waschen lassen. Die Winterreifen werden dann auch noch einmal gereinigt, bevor sie für die nächsten Montaten im Keller verschwinden. Hat also nur Vorteile.
Also Jan eingepackt und angeschnallt und dann los.

Irgendwas sagte mir, dass ich das Auto ja auch mal von Innen reinigen könnte.
Normalerweise nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich konnte mich überwinden.
Staubsauger, Kabeltrommel. Eimer, Schwamm, Tücher... alles da.
Also los geht's.
Irgendwann war ich dann fertig. Alles ausgesaugt, Scheiben von Innen und Außen streifenfrei sauber, Cockpit staubfrei - fertig.

Das waren die ersten 50 Prozent. Fehlen jetzt noch die Sommerreifen.
Also ab in den Keller und die Räder ans Tageslicht gewuchtet. Aluminium kann doch relativ schwer sein. ;-)
Als ich die Räder und das notwendige Werkzeug um das Auto herum verteilt habe, ging es los.
Die Räder der Fahrerseite waren dank Rangierwagenheber schnell gewechselt.
Das Hinterrad der Beifahrerseite bereitete mir aber einen kurzen Schweißausbruch.
Ich musste den Wagenheber zu 100% aufbocken, um das Winterrad abnehmen zu können. Und beim Abnehmen fiel mir dann auf, dass die Radaufhängung noch gute 5cm ausfederte. Somit war es mir unmöglich, das neue Rad aufzustecken.
Was nun? Luft raus lassen?
Zum Glück heizt mein Nachbar mit Holz und konnte mir mit einem großen und zwei kleinen Holzklötzen aushelfen. Das Auto habe ich dann auf dem großen Klotz "abgestellt" und den Wagenheber mit dem kleineren verlängert. Jetzt konnte ich das Rad auch wieder an Ort und Stelle bringen und festschrauben. Die Holzklötze liegen jetzt für den Fall der Fälle im Keller nebem dem Wagenheber. Man weis ja nie...

Nach diesem kleinen Zwischenfall waren die restlichen Arbeiten schnell erledigt und das Auto erstrahlte in der Frühlingssonne in vollem Glanz.

Männer sind von Hause aus ja bekloppt und so fuhr ich später mit meiner Kamera im Gepäck nach Meschede, um ein paar Fotos vom neuen Auto zu schießen. Mit Winterreifen wollte ich das nicht machen, daher habe ich mir das für die Zeit nach dem Radwechsel aufgehoben. Und jetzt wo das Auto so schön sauber war, war es doch der richtige Zeitpunkt.
Und so wurde diese kleine Fotosession genutzt, um in 15 Minuten genau 93 Fotos zu schießen.

Glücklich fuhr ich wieder nach Hause. Die Arbeit war erledigt und die Fotos im Kasten.

Und was folgte dann am Abend?
Natürlich der erste Regenschauer des Tages. Gefolgt von mehreren Schauern am Sonntag und heute morgen gab's zur Krönung noch eine Runde Dauerregen.
Es ist so typisch. Wasche Dein Auto und es wird sicher regnen.

Naja, zumindest die Fotos wird es nicht stören. Die erinnern an schöne Zeiten ohne Regen.

In diesem Sinne....


Opel Astra H Caravan


Opel Astra H Caravan

Mittwoch, Februar 27, 2008

Die ersten 2000 Kilometer....

Am Freitag sind die ersten vier Wochen vorrüber.
Die ersten vier Wochen mit unserem neuen Familienmitglied, dem Opel Astra Caravan.
Ich hatte das Auto am 1.2. übernommen und habe heute auf dem Weg zur Arbeit die 2000km rund gemacht. Die angegebenen 25.000km pro Jahr sind also mehr als realistisch.

Leider war das Wetter bislang nicht so gut, um ein paar Fotos zu machen. Aber das werde ich spätestens im Frühjahr nachholen, wenn auch die Sommerreifen montiert sind.

Ansonsten bin ich mit dem Auto vollends zufrieden. Die Verarbeitung ist gut und die Ausstattung ist reichlich. Bequem ist der Astra darüber hinaus auch. Und mit der LPG-Gasumrüstung bin ich auch immer wieder gerne Gast bei unserer Tankstelle. "Einmal volltanken bitte!" - "Macht 20Euro." ;-)
Der Verbrauch hält sich dabei auch in Grenzen. Zur Zeit bewege ich mich dabei zwischen 9.0 und 9.5l/100km. Wenn mann da berücksichtigt, dass bei LPG ein um ca. 20% höherer Verbrauch realistisch ist, so ist der 1.8l (140PS) Ecotec-Motor doch sehr sparsam.

Durchschnittsverbrauch über alles bislang: Spritmonitor.de

Die restliche Familie ist auch gerne in unserem neuen Astra unterwegs und somit kann ich wohl behaupten, dass der Kauf dieses Autos kein Fehlgriff war.

Später mehr....

Montag, November 26, 2007

Das fünfte Familienmitglied...

Das fünfte Familienmitglied muss Platz für etwas neues machen. Nach nunmehr 6 Jahren und 145.000km hat unser Renault Scenic seine besten Zeiten hinter sich.
Außerdem wird der Preis für Diesel auch immer teurer und nähert sich Stück für Stück dem Preis von Bezin und Super an. Bei den erhöhten KFZ-Steuern und der recht hohen Versicherungsklasse lohnt sich ein Wechsel heute mehr denn je.

Zwei Wochen lang habe ich mir ausführliche Gedanken gemacht und Testberichte gelesen.
Ein Umbau auf Autogas (LPG) soll es werden. Bei Preisen von ca. 65Cent/kg ist dies eine große Ersparnis. Und die Umbaukosten von ca. 2.500Euro sind da recht schnell wieder im Sack.
Preise, Ausstattungen, laufende Kosten, Versicherungsklassen, Verbrauch.... All diese Dinge habe ich also in einen Topf geworfen und was kam dabei heraus?

(Auch wenn ich zu Beginn der ganzen Aktion selbst total abgelehnt habe..... Aber man lässt sich ja gerne eines Besseren belehren!)


Opel Astra Caravan NAVI 1.8


Ja, ich gebe zu, dass ich früher mit Opel nichts wirklich anzufangen wusste. Diese Marke kam bei mir nie in die engere Wahl. Warum? Ich weiß es nicht. Früher bin ich ja selbst lange Zeit einen Kadett E gefahren. War eigentlich recht zuverlässig und sparsam. Nur 6,5 Liter Benzin auf 100km und das bei nur vier Gängen und auch bei zügiger Fahrweise.

Naja, bei einem Opel-Händler setzte ich mich einfach in den Astra Caravan und war doch schnell überzeugt. Die Qualität war stimmig und das Platzangebot enorm. Auch preislich kann das Modell überzeugen. Inkl. Metallic-Lackierung, Alu-Rädern und ein paar weiteren Extras nur knapp über 20.000Euro.

Naja.... nun müssen wir noch ca. 5-6Wochen warten, bis uns der FOH anrufen wird. FOH? Ich wusste es auch nicht. In diversen Opel-Foren las ich immer wieder vom FOH. Heute weiß ich.... "F"reundlicher "O"pel "H"ändler. ;-)

Ich bin schon gespannt, wie sich der Neue bei uns bewährt.

Wir werden es erleben......