Dienstag, September 16, 2008

Einmal rund...

...drehte sich das interne Zählwerk meiner Kamera.

Meine im Dezember 2006 gekaufte Nikon D70s hat am gestrigen Abend ihr 10000. Foto gemacht.
Während einiger Langzeitbelichtungen auf der Kirmes in Arnsberg-Hüsten zusammen mit Jürgen stellte sich das Zählwerk von 9999 zurück auf 0000.
Warum man das Zählwerk nicht gleich fünfstellig macht... keine Ahnung. Oder machen andere nicht soviele Fotos mit einer Kamera? Oder ist es gar Zufall, dass sie solange durchhielt?
Nein... das kann ich nicht glauben! :)

10.000 Fotos in 22 Monaten...
=5464 pro Jahr
=455 pro Monat
=114 pro Woche
=16 pro Tag

Ich hoffe, dass mir die Kamera noch lange treue Dienste leisten wird.

Herzlichen Glückwunsch, liebe D70s! Auf die nächsten 10.000 Bilder!


Hoëcker in Meschede

Als mich Torsten vor einigen Monaten anrief und sagte, dass Bernhard Hoëcker nach Meschede-Berge kommt, habe ich im anfangs nicht geglaubt. Was will der denn in Berge? Wird er die Schützenhalle überhaupt finden?

Nun ja, für den 13.9. war der Auftritt anberaumt und dazu habe ich direkt zwei Karten mitbestellt. Live habe ich Bernhard Hoëcker noch nicht erleben dürfen. Aber das sollte sich jetzt ändern.
Für 19Uhr war der Einlass terminiert und um 20Uhr sollte die Show beginnen.
Pünktlich wie wir nun einmal sind, fuhren wir um 18:15Uhr zuhause los und kamen wenig später an der Schützenhalle in Berge an.

Aber, der Parkplatz war leer. Vor der Halle schlug uns gähnende Leere entgegen. Konnte es denn sein, dass wir die ersten waren? Zur Sicherheit ein Blick auf die Karten und auf den Kalender. 13.9.2008 - Schützenhalle Meschede-Berge.
Datum passt - Ort passt auch. Aber wo waren die Menschenmassen?

Wir warteten im Auto noch einige Minuten und kurze Zeit später trudelten auch so ganz langsam die ersten Besucher ein. Es war also alles in Ordnung. Wir waren schlicht um einiges zu früh.
Direkt vor dem Eingang zur Schützenhalle parkte ein blauer BMW X3 mit Kölner Kennzeichen.
Aus Hoëckers Buch "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Geocaching zurück zur Natur" wusste ich, dass er privat einen X3 fährt. Und...richtig! Im Kofferraum waren seine Geocaching-Utensilien zu sehen. Es war also sein Wagen, der da so direkt vor der Hallentür parkte.
(Und für jeden, der ihm auf der Autobahn grüßen möchte: Das Kennzeichen ist K-GO153)

Nun, wir standen im Foyer der Schützenhalle und warteten auf Einlass. So langsam füllte sich der Eingang und Vorplatz der Halle und um etwa 19:20Uhr konnten wir die Schützenhalle betreten.

Und wohin setzt man sich bei so einem Event? Natürlich in die erste Reihe!
Man möchte ja alles hautnah sehen und erleben und nicht hinter irgendwelchen Sitzriesen verhungern. Also direkt die erste Sitzreihe beschlagnahmt und auf den Start gewartet.

Um Punk 20Uhr ging es los. Um etwa 23Uhr war die Show vorrüber.
Dazwischen... kaum zu beschreiben. Eine hervorragende One-Man-Show mit sehr viel Kontakt zum Publikum. Bernhard Hoëcker bewies, dass er die Stand-up-Comedy perfekt beherscht. Das Spiel mit dem Publikum war super. Wir haben uns gekrümmt vor Lachen. Seine Art, Dinge zu erklären sind einfach nur gut. Es war ein einmaliges Ereignis ohne unnötigen Schnickschnack. Eine Bühne, ein paar Scheinwerfer und einige Lautsprecher. Mehr brauchte man nicht.
Das Warten und die Kosten (19,90Euro pro Karte im Vorverkauf) haben sich absolut gelohnt.
Und ich bin mir sicher, dass wir uns für den nächsten Auftritt in der Nähe wieder Karten kaufen werden.


Montag, August 25, 2008

Und dann war da noch... die Mondfinsternis!

Mensch, da erlebt man schon einmal so ein Naturschauspiel und weis vorher nichts davon, hat zufällig noch die Möglichkeit Fotos zu schießen und später vergisst man, davon zu berichten.

Aber der Reihe nach...
Am Samstag, den 16.08.2008, fand eine partielle (80%) Mondfinsternis über Deutschland statt.
Wir waren eigentlich zu unserem allmonatlichen Stammtisch verabredet, den wir in der Innenstadt von Meschede abhalten wollten, da dort an diesem Abend eine besondere Aktion (Kulinarischer Abend) stattfinden sollte.
Dazu packte ich vorsorglich meine Kamera ein, da ich hoffte, dort einige schöne Aufnahmen machen zu können.
Die Planung zur Fahrt in die Fußgängerzone wurde am Treffpunkt zurückgezogen und so blieben wir bei kühlen Getränken und vorzüglicher Verpflegung im Norden von Meschede. Dies stellte sich für uns alle schnell zum Vorteil heraus. :)

Die Kamera verblieb nun im Auto. Während des Abends allerdings sprachen wir über dies und das und auch darüber, dass eine partielle Mondfinsternis angekündigt wurde. Ich musste gestehen, dass ich dort zum ersten mal davon hörte und war dann doch froh, die Kamera im Auto zu haben, da der Himmel an diesem Abend relativ klar und ohne viele Wolken war.

Was bringt aber eine Kamera bei einer Mondfinsternis ohne ein Stativ? Richtig... verwackelte Bilder!
Da so ein Ereignis nun nicht so alltäglich ist, entschloss ich mich die 10km Fahrt auf mich zu nehmen und das Stativ zu holen. Um 23:10Uhr erreichte die Finsternis mit etwas mehr als 80% ihr Maximum und ich konnte einige Bilder machen. Wenngleich das Equipment mangels wirklich geeignetem Objektiv nicht optimal war.



Mondfinsternis_2008-08-16 22-09-42
Mondfinsternis_2008-08-16 22-25-16




Dennoch war es ein sehr schöner Abend in bekannt fröhlicher Runde mit ein paar schönen Bildern der teilweisen Finsternis.

Ach ja... die nächste totale Finsternis des Mondes findet am 21. Dezember 2010 statt.
Den Termin habe ich mir schon in den Kalender geschrieben! ;-)

Die Fantastischen Vier - Open Air

Lang ersehnt und nun war es endlich soweit.
Am Herdringer Jagdschloss sollte am Samstag das Open-Air-Konzert der Fantastischen Vier stattfinden.

Zu dritt furhen wir kurz nach 18Uhr los.
Der Wetterbericht berichtete von starker Bewölkung und gelegentlichen Schauern.
Regenschauer - und dann Open Air auf einer Wiese. - Wir stellten uns schon ein "kleines Woodstock" vor.
Der Nachmittag war relativ trocken und zum Teil sogar sonnig. Das ließ hoffen.
Aber... auf der Fahrt nach Herdringen regnete es wie aus Eimern. Das Wasser stand auf der Autobahn und wir ahnten nichts gutes und waren stellenweise schon fast soweit wieder nach Hause zu fahren.
Je näher wir aber dem Ort des Geschehens kamen, desto besser wurde das Wetter.
Nein, kein Sonnenschein und 28Grad. Aber zumindest der Regen ließ nach und es blieb ein leichter Nieselregen, als wir am Parkplatz ankamen.

Auf dem Gelände wurden Einweg-Regenjacken verkauft und die Wiese sah noch recht gut aus.
Wir stellten uns zunächst einmal an einen der Bierwagen unter das Dach und genehmigten uns zwei Pils zum warmwerden.

Irgendwann fing dann auch die erste Band an zu spielen. Eine Nachwuchs-HipHop-Kapelle aus Iserlohn. Durchwachsen würde ich es nennen. War auch nicht so mein Stil.
In der Umbaupause zogen wir los, um den Grillstand genauer zu betrachten.
Während wir dort auf unsere Wurst warteten, unterhielt uns der Grillmeister mit einer Unmuts-Arie, dass man ihm nur einen Stromanschluss mit 32A, anstelle von 63A zur Verfügung gestellt habe. Zum Glück wurden die Würstchen aber auf einem Holzkohlegrill zubereitet.
Der Regen ließ weiter nach und es blieb ein leicher Nieselregen, der nicht weiter störte.
Die Wiese weichte aber mehr und mehr auf. Aber dank festen Schuhwerk - nicht wahr, Olli? - war das kein Problem.
Im Hintergrund fing nun auch schon die nächste Kapelle an zu spielen.
"Großstadtgeflüster" - Eine interessante Mischung aus 80er NDW und - ja, was noch - Mia vielleicht. Konnte man sich recht gut anhören und ansehen. :)

Dann aber war es soweit...
Andy Y betrat zusammen mit fünf Musikern die Bühne und spielte das Intro zum Konzert.
Kurzt darauf zeigen sich auch Thomas D, Smudo und DJ Hausmarke auf der Bühne und spielten ein Best-Of aus den letzten Jahren und natürlich aktuelle Stücke aus dem Album "Fornika".
Die Band lieferte eine hervorragende Perfomance. Tolles Licht und und eine hervorragende Akkustik. Kein Genuschel, sondern klar zu verstehende Texte. Es war Wahnsinn!
Smudo bewies sogar den Mut, sich stage-divend in die Menge zu werfen. Nur gut, dass die Fans keine Schirme mehr in der Hand hatten. :)

Nach etwa ein dreiviertel Stunden war nach einer längeren Zugabe das Konzert vorbei.
Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten sie noch Stunden spielen können.

Fazit: Ein extrem gelungener Abend mit einer tollen Show. Mehr davon!






Fotos (c) Sebastian Gerhard / fotografirma.de

Montag, August 18, 2008

Postbank - oder - Das Geld ist futsch...

"Ich werde es erleben... "
Dies schrieb ich in meinem Posting vom 1. August, als ich 100 Euro aus dem Postbank-Automaten in Arnsberg-Neheim holen wollte und nur 90 Euro erhielt.

Vor wenigen Tagen erhielt ich nun die erwartete Post von der Postbank.
Man habe den Fall geprüft und der Automat würde keine Differenz für den besagten Tag aufweisen. Daher könne man mir nicht weiterhelfen. Ende und aus.

Na dann, danke, liebe Postbank!
Danke, für das Einbehalten der 10 Euro.
Danke sagt sicher auch der Kunde nach mir, der mit absoluter Sicherheit 10 Euro zuviel aus dem Geldschacht erhielt.

So holt man sich die Gebühren für ein gebührenfreies Girokonto wieder.

Eine entsprechende Antwort auf dieses Schreiben werde ich in Kürze aufsetzen und erneut mit Nachdruck um Überweisung des fehlenden Betrages bitten.

10 Euro... Peanuts? In diesem Falle sicher nicht.