Freitag, Juni 13, 2008
EM2008 - Halbzeit der Vorrunde
Jede Manschaft hat bereits einmal spielen dürfen. Acht der sechzehn Manschaften haben nun auch schon ihr zweites Spiel hinter sich gebracht.
Ich habe mir einige der Spiele ohne deutsche Beteiligung auch komplett angesehen, worüber ich mich auch zum Teil selber wundern muss. Und dabei bin ich ja kein wirklicher Fußball-Gucker.
Was gab es zu sehen?
Deutschland mit einem Hoch und einem großen Tief.
Eine ausgeschiedene Schweiz.
Österreich war auch schon totgeglaubt. Aber in der letzten Sekunde rettete man sich in ein Remis.
Italien patzte kläglich im ersten Spiel gegen die Niederlande.
Was kommt noch?
Heute Italien gegen Rumänien und Frankreich gegen Holland.
Ob der Weltmeister Italien vorzeitig das Land verlässt?
Wird Holland die Franzosen schlagen?
Wir werden es sehen. Spätestens heute abend.
Und... ja... heute morgen im Lokalradio gehört:
Lehmann und Podolski hätten Schweinsteiger in der vergangenen Nacht heimlich die Haare rot gefärbt. Er würde jetzt als Pumuckl durchs Hotel rennen. ;-)
Sonntag, Juni 08, 2008
Fort Victoria / Fort St. Louis im Werler Wald (Wickede)
Genauer gesagt zum "Fort Victoria" und "Fort St. Louis" im Werler Wald.
Es handelt sich hier um eine 1994 verlassene Kaserne, die anfangs von den Kanadiern (1956-1970) und später von den Briten (1970-1994) genutzt wurde.
Während der Nutzung durch die Kanadischen Streitkräfte (1956-1970) war hier auch der Radiosender "CAE - Radio Canadian Army Europe" beheimatet. Es handelte sich hier um den ersten kanadischen Radiosender auf deutschem Boden. Von hier aus wurden auf UKW-Frequenzen bis in das Jahr 1970 hinein Radiosendungen für die kanadischen Truppen ausgestrahlt und waren in einem Umkreis von zum Teil weit mehr als 60km zu empfangen.
Das Gelände beherbergt heute noch immer viele Manschaftsunterkünfte, Sporthalle, Kirchen, Kino, Casino und vieles mehr. Leider sind die Gebäude durch Vandalismus zum Teil stark beschädigt worden. Im Inneren der Gebäude findet man größtenteils nur noch Schutt und zerstörte Überreste der einstigen Nutzer.
Mittwoch, Mai 28, 2008
Und dann war da noch...
Und ausnahmsweise habe ich die Sendung sogar annähernd vollständig gesehen.
Wenngleich ich auch nicht immer zugehört habe.
Ich rede hier vom "Eurovision Song Contest" oder wie man früher sagte "Grand Prix Eurovision de la Chanson".
Aber was soll ich reden.
Was nützt es, dass Deutschland nun schon in Serie am Ende nicht einmal annähernd ins Mittelfeld kommt?
Ich spare mir alles Reden, denn es ist und bleibt eine Veranstaltung, wo nicht das beste Lied, sondern derjenige gewinnt, der die meisten "Freunde" hat.
Und Deutschland zahlt munter weiter.... Womit? Mit GEZ-Geldern natürlich!
Straßenbau ist Vertrauenssache...
Da gibt es den Tunnel "Uentrop" auf der A46 in Höhe der Abfahrt Arnsberg-Uentrop.
Dort werden zur Zeit vor und nach dem Tunnel auf je ca. 30m Arbeiten am Mittelstreifen durchgeführt und der Verkehr auf beiden Fahrtrichtungen einspurig daran vorbei geführt.
Es scheint, als würden dort nur Teile der Leitplanken am jeweiligen Ende des Tunnels ausgetauscht. Es sieht dort nicht wirklich nach einem großartigen Projekt aus.
Die Baustelle wurde schon vor mehr als einer Woche abgesperrt, ohne dass man dort an den darauf folgenden Tagen einen Arbeiter oder eine Baumaschine gesehen hätte. Es folgten ein Feiertag, ein Brückentag und danach ein Wochenende. Nichts geschah. Zumindest nichts, was man durch das Vorbeifahren hätte erkennen können. Eine verlassene "noch nicht" Baustelle, die vorsorglich schon einmal komplett abgesperrt wurde.
Dazu kommt, dass man weit mehr als 1.5km vor der Baustelle die jeweile linke Fahrspur sperrt und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in dem Bereich auf 80km/h begrenzt. Vielfach ist aber mehr als 60km/h nicht möglich, da einige Verkehrsteilnehmer doch zu zaghaft an der Baustelle vorbei fahren oder schlicht Angst vor den 1246 Warnbaken haben.
Kommt man dann an der Baustelle an (30m Baustelle / Tunnel ca. 200m / 30m Baustelle), so folgen dann noch einmal ca. 300m Einspurigkeit, bis der Verkehr wieder komplett freigegeben wird.
Das sind also ca. 2km Autobahn einspurig und geschwindigkeitsbegrenzt. Und das alles für insgesamt 60m Baustelle, die bislang keine wahr.
Gestern aber, also etwa 1.5 Wochen nach Aufbau, konnte ich am Morgen erstmalig feststellen, dass dort zwei Personen mit einem Bagger arbeiteten. Sah nicht sonderlich weltbewegend aus. Abends um ca. 17:30Uhr war dort niemand mehr. Auch heute morgen war die Baustelle verlassen.
Frage a) Was machen die dort so lange?
Frage b) Warum wird derartig großräumig abgesperrt und so der Verkehrsfluss behindert?
Frage c) Warum sperrt man schon Wochen vorher alles ab und startet dann doch nicht mit den Arbeiten?
Gegenbeispiel:
Vorgestern ereignete sich auf der A46 ein schwerer Unfall mit einem LKW, der durch die Mittelleitplanke fuhr, die Gegenfahrbahn kreuzte und dann ein Ufer herabstürzte.
Dabei wurde die Mittel- und Seitenleitplanke auf gut 50m total zerstört.
Heute, nur 1.5 Tage nach dem Unfall ist die Mittelleitplanke vollständig repariert worden.
Auch die Leitplanke am Seitenstreifen ist bereits komplett neu errichtet worden.
Hier ist man in der Lage, schnell und kurzfristig zu handeln, wobei es für mich sogar den Anschein hatte, als sei der Aufwand dort weitaus größer, als bei der Tunnelbaustelle.
Dies beweist also, dass es funkionieren kann.
Woran liegt das aber nun?
Schlechte Planung?
Schlechte Auftragslage, daher lieber mal langsamer und in aller Ruhe?
Man kann es nicht immer nachvollziehen oder auch nur stellenweise verstehen.
Naja... alles wird gut.
Montag, Mai 19, 2008
Auf und nieder...
Da waren es quasi gestern noch 1,389€ für einen Liter Super. So sind es heute schon 1,549€.
Und die Differenz zu Diesel schwankt auch von Tag zu Tag.
Bisher waren es immer 6 Cent. Zuletzt sah ich eine 1,519€ für Diesel. Das waren dann nur noch 3 Cent weniger.
Für wen lohnt sich denn da noch die Nutzung eines Diesel-PKW?
3 Cent...
100km bei 6 Liter Diesel x 1,519€ = 9,11€
100km bei 8 Liter Super x 1,549€ = 12,39€
Das sind noch schlanke 3,28 € Ersparnis Diesel zu Super.
Bei 25.000km im Jahr (die ich immer hinter mich bringe) sind dann...
25000km bei 6 Liter Diesel x 1,519€ = 2278,50€
25000km bei 8 Liter Super x 1,549€ = 3098,00€
Bleibt eine Differenz von 819,50€
Rechnet man dann noch die höhere KFZ-Steuer ab (1,9l Diesel = 316,00€ / 2,0l Benziner = 141,00€ --- Differenz: 175,00 pro Jahr) so bleiben nur noch 644,50 Euro.
Und die werden durch die höheren Versichungsprämien und höhere Anschaffungskosten aufgefressen. Was bleibt? Nichts mehr.
Leider scheinen die Versicherungen ja immer noch davon auszugehen, dass Diesel-PKW automatisch auch Vielfahrer-PKW sind. Sind sie aber nicht (mehr).
Ich habe es ja am eigenen Leibe erfahren.
Früher: Renault Scenic 1.9dci Diesel-Kraftstoff
Heute: Opel Astra 1.8 Superkraftstoff
Bei der Versicherung zahle ich heute nur noch 50% bei gleicher Schadenfreiheitsklasse. Also das, was ich vorher im Halbjahr zahlte, zahle ich heute im ganzen Jahr!
Die Steuer ist von 316€ auf 128€ auch 40% gesunken.
Ok, ich kann den Scenic nicht 1:1 mit dem Astra vergleichen, da die ja auch in verschiedenen Klassen liegen. Franzosen und die anderen ausländischen Fabrikate sind bei der Versicherung vielfach schon deshalb teurer, weil die Ersatzteile teurer sind, weil die Autos nicht in den Stückzahlen auf der Straße sind, wie ein Astra oder Golf.
Dennoch finde ich diese Differenz mehr als bemerkenswert.
Ach ja... dazu kommt noch der Umbau auf Autogas, den ich hier im Blog ja auch schon beschrieben habe. Da tanke ich nun für 66Cent pro Liter Autogas. Bei aktuellen 8.8l/100km komme ich auf charmante 5,81€ pro 100km. 9,11€ wären es bei einem Diesel und 6l/100km.
Aber das Thema hatten wir ja schon......
