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Dienstag, August 05, 2008

Vorbildlicher Service!

Da bin ich nun seit einigen Monaten Besitzer eines Notebooks und eines PC von Dell.
Vom Dell-Service habe ich bislang nur gelesen, aber zum Glück habe ich diesen nie nutzen müssen. Ist ja auch besser, wenn alles funktioniert.
Nun war es aber so, dass das Notebook zwar CDs und DVDs brannte, aber dabei kam es permanent zu vielen hundert Bufferunderruns, wodurch auch die Brennvorgänge extrem verlangsamt wurden. (150MB auf CD in etwa 5:00Min).

Nun, dieses Problem war für mich der Grund, Kontakt mit dem Hersteller aufzunehmen.

Am 2.8. habe ich das Serviceformular auf der Dell-Webseite ausgefüllt.
Sekunden später mailte mir der Autoresponder und bedankte sich für meine Mail.
Schon einen Tag später erreicht mich dann die Mail eines Dell-Mitarbeiters mit insg. vier Tests. und Lösungsvorschlägen.
Das war ja schon einmal ein sehr guter Einstieg. Kontakt zu einer menschlichen Person und keine anonyme Textkonserve.
Heute abend kam ich endlich dazu, die Tests durchzuführen und die Lösungsvorschläge in die Tat umzusetzen.

Ergebnis:
Nach jeder Änderung am System Daten von der Festplatte auf CD gebrannt und bei zwei von drei Versuchen wieder üble Bufferunderruns erhalten.
Der dritte Versuch beinhaltete eine Firmware-Update des Brenners.
Download -> Installation -> Reboot -> Test --> ERFOLGREICH!

Das hätte ich nicht erwartet.
Ursprünglich ging ich von einem Defekt des Brenners aus.
Jetzt brannte ich die Testdaten und die 150GB waren in nur 2:20min fertig gebrannt ohne ein einziges Vakuum im Buffer.

Da dürfen sich andere Hersteller, Provider oder Händler gerne mal eine ganz dicke Scheibe von abschneiden.

Danke, Dell, für die schnelle Hilfe!

Donnerstag, Januar 31, 2008

Ich habe es gatan.... (Teil 2)

...ich habe Windows Vista zum Teufel gejagt!

Wenngleich ich am 28. Mai 2007 noch groß triumphiert habe, dass ich Windows Vista nutze, so muss ich heute vermelden, dass ich froh bin, dass ich seit gestern Abend wieder zurück auf Windows XP bin.

Anfangs steht man ja vor etwas ganz Neuem und freut sich auf das neue Unbekannte.
Schnell schwand aber diese Freude und es machte sich mehr und mehr Ernüchterung breit.
So zickte der Windows-Explorer kurz nach der Systeminstallation rum und erlaubte es mir nicht mehr, mehr als eine Datei gleichzeitug zu markieren. Auf dem Desktop funktionierte es bis zuletzt. Auch andere Anwendungen konnten mir diesen Wunsch noch erfüllen. Einzig der Windows-Explorer verweigerte seinen Dienst.
Danach kam es dazu, dass mein Fotomanager immer häufiger bei irgendwelchen Funktionen abstürzte. Am Ende war es das Brennprogramm, welches bei der Auswahl der zu brennenden Dateien zuverlässig immer an der selben Stelle stürzte.
Hat schon jemand schon einmal Versucht, einen Ordner mit vielen Dateien und weiteren Unterordnern unter Windows Vista zu kopieren? Bis der Rechner einmal anfängt, wirklich die ersten Bits und Bytes von A nach B zu schaufeln, vergehen vielfach etliche Minuten. Und das nur, weil das System vorher zwangsweise überprüfen muss, welche Datenmenge (Anzahl Dateien und Größe) genau zu transferieren ist, damit die Restdauer u. a. während des Kopiervorgangs angezeigt werden kann.
Insgesamt kommen aber noch viele viele andere Gründe, die mich dazu brachten, den Rechner auf Windows XP zu bringen.

Auf das erste Servicepack wollte ich jetzt nicht warten, da ich nicht glaube, dass alle Fehler und Probleme damit wirklich behoben werden.

Gestern abend um ca 22:30Uhr war es dann soweit. XP war mit allen Treibern und allen Patches installiert und ich muss sagen, dass es weitaus schneller arbeitet, als Vista es jemals zuvor hätte tun können. Sogar der Datendurchsatz auf mein NAS ist jetzt besser.

Soll ich ehrlich sein?
Ich will (vorerst) nicht zurück auf Vista. Da muss vorher noch viel geschehen, bis ich daran wieder einen Gedanken verschwenden werden.

Wie sagte schon ein unbedeutsamer Mann? "Mann muss nicht jeden Hype mitmachen!"
Wer auch immer er wahr... recht hatte er!

Mittwoch, September 19, 2007

Mittwoch, August 29, 2007

Bald gefälschte Behörden-Mails von der Bundesregierung?

Da traute ich heute morgen meinen Ohren kaum, als ich auf dem Weg zur Arbeit die Nachrichten auf WDR2 hörte.

Die Bundesregierung plane ein Versenden von gefälschten Behörden-Mails, um dadurch die PCs von Terrorverdächtigen ausspionieren zu können. Heißt also im Klartext, dass man durch die gefälschten Mails Trojaner auf den PCs abladen möchte.
Jetzt stellt sich mir aber die Frage, ob die Regierung über die Mail-Adressen der Terrorverdächtigen verfügt. Oder wird man in China für x Euro eine Liste mit Millionen Adressen kaufen und dann diese mit dem Trojaner überschwemmen?

Mich wundert es nur, dass sich die Regierung damit auf das Niveau der Skript-Kiddies und Spammer begibt, um so die PCs der "Terrorverdächtigen" auszuspionieren.
Überall wird vor gefälschten Mails des BKA, LKA oder sonstigen Behörden gewarnt, da sich hinter den Mails Viren und Trojaner verbergen (können). Wer aber warnt uns vor unserer eigenen Regierung, die genau das gleiche Ziel hat und vor allem dabei auch den gleichen Weg beschreitet?

Wer schützt den "Normal-Bürger" vor den Machenschaften seiner Regierung, wenn anstelle des "Terrorverdächtigen" (versehentlich) Otto Normal ausspioniert wird? Denn ohne einen Terrorverdacht hat sie auch kein Recht auf Einsicht der Daten eines PC, was aus meiner Sicht so oder so sehr fragwürdig ist.

Haben die IT-Spezialisten der Regierung keine besseren Ideen?


(Quelle der Informationen: Nachrichten des WDR vom 29.08.2007)

Montag, Mai 28, 2007

Ich hab's getan... Ich habe Windows Vista installiert!

Ich konnte mich garnicht wehren. Es war einfach dabei.

Microsoft Windows Vista


Der neue PC kam Ende der letzten Woche. Der erste Rechner, den ich nicht selbst zusammengestellt habe, sondern der von einem großen Hersteller fertig konfiguriert geliefert wurde. War mir auch nicht unrecht. Kein Streß mit dem Verbauen neuer Hardware und die Gefahr, dass ein Element nachher inkompatibel ist und die Installation des Rechners verschoben werden muss.
Nein, dieses mal sollte es "Auspacken und Einschalten" sein. Aber leider konnte ich mich nicht gegen das Betriebssystem wehren. Es gibt nur noch wenige Rechner, die mit Windows XP ausgeliefert werden. Mein neuer gehörte nicht mehr dazu. Habe mich bislang auch bewusst gegen Vista entschieden. Die Fachpresse schrieb und schreibt ja entsprechendes zu dem Thema.
Fehlende Treiber hier, inkompatible Software dort. Kaum jemand der sagt, dass alles zur vollsten Zufriedenheit läuft. Zuletzt die Headlines, dass Vista die Akkulaufzeit von Notebooks verringert, da der so hoch angepriesene Aero-Effekt die Grafikkarte übergebühr fordert und somit mehr Energie verbraucht wird.

Nun... ich habe es gewagt. Ich habe Windows Vista installiert. Es lag in der "Basic Premium-Version bei. Ausreichend für die Zwecke, die der PC erfüllen soll. Außerdem steht ja noch eine XP-CD im Regal. Wenn Vista meint, es müsse Probleme machen, so drohe ich ihm einfach mit der XP-Installations-CD.

Das System läuft nun ca. sieben Stunden lang.
Die wichtigesten Anwendungen sind installiert.
Aber der von Microsoft so groß beworbene "Wow"-Effekt hat sich bei mir nun doch nicht eingestellt. Vielmehr war es ein "Wo ist denn bloß dies und das...?". Viele Funktionen muss man sich erst mühsam zusammensuchen. Jetzt sieht das Vista optisch fast wie XP aus. Der Mensch ist halt doch ein Gewohnheitstier. Warum soll man sich auch das Leben schwer machen, wenn die restlichen Rechner in der Firma unter XP laufen? Dann lieber der Masse anpassen und alles nötige schnell wiederfinden.

Ich gebe Vista eine faire Chance.
Das erste Service Pack wird sicher nicht sonderlich lange auf sich warten lassen?!

Naja, warten wir es ab.