Freitag, März 27, 2009

Internet Explorer 8 ist da!

[IE8]

Alle reden von Firefox3. - Ich nicht! ;)
Ich muss gestehen, dass mir die Feuerfüchse bislang nicht auf die Festplatte kamen.
Vielleicht mal hier und mal da innerhalb einer virtuellen Testumgebung, aber nie im Produktivsystem. Weder privat noch dienstlich. Ich kann mich mit dem Browser einfach nicht anfreunden.

Und nun, wo der Internet Explorer 8 das Licht der Welt erblickt hat, gibt es für mich noch einen Grund weniger, den Firefox zu nutzen.

Hier ein paar Links zum Download u.a. rund um den IE8:

- Microsoft-IE8-Startseite
- Microsoft-IE8-Downloads

Donnerstag, März 19, 2009

Wenn die Presse mit dem Jäger....

...zusammenkommt, so entstehen eventuell Zeitungsartikel, die einseitig über ein Thema berichten und zudem noch Halbwahrheiten oder schlicht weg Unwahres beinhalten.

So geschehen am heutigen Tag im Soester Anzeiger.
Dort berichtet man über die Frühjahrsversammlung des Hegerings Ense. Der kleine zweispaltige Bericht hat aber nichts direkt mit der Jagd oder sonst etwas zu tun, sondern man liest nur etwas darüber, dass das sog. "Geo-Catching" eine Bedrohung für Wild, Jagd und auch den Menschen sei.

Schade, dass man hier nicht einmal den Namen dieser Freizeitbeschäftigung richtig wiedergeben kann. Denn beim Geocaching wird niemand gefangen (engl: (to) catch), sondern man sucht einen Cache. Also ein Behältnis (engl: Cache).

Der Bericht beinhaltet weiterhin einige Unwahrheiten, die dem geneigten Leser möglicherweise dazu bringen, falsch über das Geocaching zu urteilen.
So ist es z.B. unwahr, dass wir für einen sog. Nachtache in der Nacht Bäume mit Farbe markieren. Niemand rennt mit einem Farbeimer durch den Wald und pinselt UV-Farbe an Baumstämme. Genauso wenig rennen wir mit UV-Licht durch das Unterholz und suchen die bemalten Baumstämme.
Weiterhin ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass durch Geocacher, die Nachts durch Wälder aufsuchen, die Zahl der Wildunfälle angestiegen ist. Schließlich sind die Cacher nicht permanent im Wald, sondern meist nur sporadisch an Wochenenden und dann in kleinen Gruppen. Eine dadurch bedingtes Aufscheuchen der Tiere mit anschließenden Verkehrsunfällen kann man sich nicht wirklich vorstellen. Man müsste die Polizei einmal fragen, zu welchen Zeiten die Wildunfälle der letzten 12 Monate stattfanden.

Nun ja... der Bericht ist letztlich sehr einseitig geschrieben und stellt das Geocaching als Schädigung von Natur und Umwelt dar. Das es letztlich nicht so ist und die Geocacher vielmehr darauf bedacht sind, Natur und Umwelt zu schützen steht auf einem anderen Blatt.

Wer mag, der kann sich den Bericht ja mal in Ruhe durchlesen:





Freitag, Februar 27, 2009

Leute gibt's....

Den ganzen Tag lang hat es mehr oder weniger geregnet. Zum Abend hin nahm der Regen ab. Der Schnee der letzten Tage ist bei Temperaturen knapp über 0°C und dem vielen Regen beinahe vollständig verschwunden.
Nach dem langen Winter und dem vielen Schnee überlege ich, ob es nicht vielleicht an der Zeit sei, eine kleine Cache-Kontrolle durchzuführen. Im Herbst 2008 haben wir einen Nacht-Cache in Hellefeld gelegt, welcher auch schon vielfach gefunden wurde. Aber wer weis, ob sich denn jetzt auch noch alle Stationen und Reflektoren an Ort und Stelle befinden? Ich wollte sicher gehen und rief TIMWIF an. TIMWIF war dem gar nicht abgeneigt und so verabredeten wir uns für den Abend bei ihm vor der Haustür, um dann direkt nach Hellefeld durchzustarten.

Am Parkplatz in Hellefeld angekommen parkten wir neben einem Golf, der merkwürdig hellblau bis weis leuchtete. Die Scheiben waren stark beschlagen. Beim näheren Hinsehen erkannten wir, dass dort ein Notebook in Betrieb war. Was der da wohl treibt? Naja, für uns nicht so wichtig. Wir haben etwas anderes vor.

Nach ca. zwei Stunden erreichten wir nach erfolgreicher Kontrolle wieder den Parkplatz. Der Golf stand noch immer da und strahlte noch heller aus dem Innenraum. Die Scheiben war jetzt nicht mehr nur beschlagen, es bildeten sich größere Wassertropfen, die am Glas herunterliefen. Gleichmäßig an allen Scheiben des Fahrzeugs. Als wir näher kamen sahen wir, dass nicht nur eine Person mehr im Fahrzeug saß, sondern auch ein Notebook hinzugekommen war.
Auf die spontane Frage "Na, ein offenes WLAN gefunden?" kam nur ein kurzes "Ja, sicher!" aus dem Golf zurück.

Bei wenigen Grad unter dem Gefrierpunkt sitzen da zwei Mann für Stunden im Auto und finden das auch noch gut. Durch das viele Wasser auf den Scheiben war uns leider der klare Blick auf die Bildschirme verwehrt. Wer weis, was die da getrieben haben?

Leute gibt's...

Montag, Februar 23, 2009

Kilo... Pfund... wie war das noch?

Es geschah beim Metzger im hiesigen Supermarkt.
Ich hatte den Wunsch etwa 1,25kg Spießbraten für das Mittagessen am Sonntag zu kaufen.
Da ich noch wusste, dass bei Metzgern und an den Käsetheken gerne noch in Pfund gerechnet wird, versuchte ich dem gerecht zu werden und bestellte bei der jungen Dame "zwei einhalb Pfund" des besagten Bratens.

Sie warf mir einen kurzen fragenden Blick zurück und griff dann einen Spießbraten aus der Auslage und legte diesen auf die Wage. Im Display konnte ich 1850g erkennen.
Wieder ein fragender Blick. Darauf erwiderte ich, dass dies zu viel des Guten sei.
Sie griff daraufhin erneut in die Auslage und fischte einen zweiten Braten heraus und legte diese zu dem ersten auf die Wage. Diese zeigte nun etwa 2900g. Und wieder dieser fragende Blick.
Ich muss zugeben, dass ich mit der Situation etwas überfordert war. Die ersten 1850g waren ja schon zuviel. Ich sagte ihr daraufhin, dass ich gerne zwei einhalb Pfund davon hätte und nicht gleich mehr als das Doppelte davon. Schließlich habe ich ja auch "nur" vier Personen zu versorgen und nicht eine ganze Armee.
Um das Problem schnell zu lösen - hinter mir bildete sich schon eine kleine Schlange - sagte ich ihr dann, dass ich 1,250kg benötigen würde. Sie befreite dann die Waage von den zwei vorherigen Bratenstücken und legte ein neues darauf. Das Display wies etwa 1300g aus und ich nickte zustimmend.

Kurz darauf verließ ich den Supermarkt und fragte mich, ob die Angabe des Gewichts in Pfund, heute wirklich noch üblich ist. Das nächste mal mache ich es wie der Kunde vor mir. Der bestellte sechs Schweinebraten. Gewicht? Egal. Hauptsache sechs schöne große Stücke. Der hatte sicher eine Armee zu verköstigen.

Nun denn...

Freitag, Februar 13, 2009

Bild.de versucht sich mit der KFZ-Restwertschätzung

Man nehme das Thema "Abwrackprämie", die Online-Ausgabe der Bild-Zeitung und den Versuch, den Restwert einen Autos zu ermitteln.

Was kommt dabei raus?

Ich persönlich frage mich, wie oft es wohl vorkommt, dass ein Ford Fiesta in 10 Jahren 1,5Mio Kilometer erreicht. Das wären 150.000km im Jahr, 12.500km im Monat und 416,6km am Tag. Bei einer optimistischen Durchschnittsgeschwindigkeit von 70km/h wäre man täglich etwa 6 Stunden unterwegs. Jeden Tag! Auch am Wochenende.

Wer zahlt einem aber die 1.100Euro für einen Ford Fiesta mit 1.500.000km und 10 Jahren Laufzeit? Das Deutsche Museum in München? Oder Ford selbst, weil man dort auch nicht damit gerechnet hat, dass ein Fiesta so lange hält? Oder aber die Bild-Zeitung?